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Ratgeber

Ratgeber zu Sony Fernseher

Typen, Serien und Kennzeichen

Im Jahr 2008 schickt Sony einen OLED-Fernseher namens XEL-1 ins Rennen, zur CES 2013 präsentiert das Unternehmen ein organisches Display mit 56 Zoll und Ultra HD-Auflösung – allerdings nur als Prototypen. Aus dem Geschäft mit Plasma-Fernsehern sind die Japaner längst ausgestiegen. LCD-Fernseher von Sony, die durchweg mit LED-Backlight arbeiten, gibt es in diversen Ausführungen.

Zum Hersteller
1946 wird das Unternehmen in Tokio gegründet. Im Jahr 1967 entwickeln die Japaner eine Bildröhre mit Streifenmaske, die unter dem Namen „Trinitron“ vermarktet wird. Bis zur Jahrtausendwende erfreut sich die Röhre wachsender Beliebtheit, seit dem Aufkommen der ersten Flachbildfernseher ist sie sukzessive vom Markt verschwunden. Den ersten WEGA-Fernseher mit Flüssigkristallanzeige (LCD = Liquid Crystal Display) bringt Sony im Jahr 2002 in den Handel, drei Jahre später folgt das erste Modell aus der BRAVIA-Serie. Die Abkürzung „BRAVIA“ („Best Resolution Audio Visual Integrated Architecture“) wird nach wie vor genutzt, wobei alle BRAVIA-Fernseher mit einem LC-Display aufwarten, das in der aktuellen Generation nicht mehr mit CCFL-Röhren, sondern mit LEDs hinterleuchtet wird. Die letzten Plasma-Fernseher von Sony datieren auf das Jahr 2005, die Entwicklung neuer OLED-TVs hat Sony vorerst auf Eis gelegt.

Bedeutung der Modellnamen
Was ein Fernseher von Sony tatsächlich bietet, verrät der Modellname: Plasma-Geräte erkennt man am Kürzel „KE“ oder „KDE“, Flachbildfernseher mit LC-Display am Kürzel „KDL“. Handelt es sich um einen LCD-TV mit Ultra-HD-Auflösung, fällt das „L" weg. Anschließend folgt die Bilddiagonale, angegeben in Zoll. Mit dem Code aus Buchstaben und Zahlen werden Serie und Ausstattung gekennzeichnet, das Kürzel am Ende des Modellnamens steht für Farbe, Design und ähnliche Merkmale. Im Jahr 2013 gliedert sich das Angebot in vier LCD-Serien, im Jahr 2014 sind es gleich neun Serien, drei davon mit Ultra-HD-Auflösung. Einsteiger greifen zur R4-Serie, Aufsteiger zu den Serien W5 und W6. Anspruchsvollere Kunden werden in den Serien W7, W8 und W9 fündig. Das obere Ende markiereren die Serien X8, S9 und X9, bei denen Sony auf die vierfache Full HD-Auflösung setzt, also auf 3840 x 2160 Pixel. Anders als die Konkurrenz spricht Sony in diesem Zusammenhang nicht von „Ultra HD“, sondern von „4k“ beziehungsweise von „4k UHD“.

Sonstige Kennzeichen
Weil Videos in 4k-Auflösung rar sind, setzt Sony bei den Geräten der Serien X8, S9 und X9 auf einen Prozessor namens „4k X-Reality PRO“, mit dem Inhalte in SD- oder HD-Qualität auf 4k-Niveau gebracht werden. In den neuen Serien kommt außerdem ein digitaler Soundprozessor zum Zuge, der Stimmen und Hintergrundgeräusche gezielt betonen beziehungsweise ausblenden kann. Sinn macht dieses Feature zum Beispiel bei Fußballspielen, wenn man zwar die Atmosphäre im Stadion, nicht aber den Kommentar hören will. HD-Multituner für Antenne, Kabel und Satellit haben nahezu alle Geräte an Bord, LAN und WLAN für den Zugriff auf Heimnetz und Internet gibt es ab der Serie W5. Mit 3D-Inhalten kommen im Jahr 2014 alle Geräte ab der Serie W8 zurecht. Wer einen Curved-TV sucht, also einen gebogenen Schirm, wird in der Serie S9 fündig. Maßnahmen zur Bewegungsoptimierung, die über die tatsächliche Bildwiederholrate hinausgehen, kennzeichnet Sony als Motionflow XR (100, 200, 400 oder 800 Hz).