Stärken
Schwächen
Standmixer im Vergleich: Worauf Experten besonders achten
Wenn Fachmagazine wie Stiftung Warentest Standmixer genau unter die Lupe nehmen, liegt der Fokus der Tester vor allem auf dem Endergebnis. Je nachdem, wie leistungsstark der Mixer ist, kommen unterschiedliche Zutaten zum Einsatz. Ein gut bewerteter Mixer aus dem unteren oder mittleren Preissegment schafft in der Regel Milchshakes und Obst-Smoothies problemlos.
Geräte mit stärkerem Motor und hoher Umdrehungszahl – sogenannte Hochleistungsmixer – können zusätzlich Eis zerkleinern und grüne Smoothies mit Kräutern zubereiten. Auch das Zerkleinern von Nüssen und das Herstellen von Produkten wie Mandelmus sind mit solchen Geräten möglich. Wichtig: Stiftung Warentest hat in aktuellen Tests ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die bloße Wattzahl dabei nur eine untergeordnete Rolle spielt – entscheidender sind das Zusammenspiel aus Motorkonstruktion, Klingensystem und Umdrehungszahl.
Unabhängig davon, ob die Zutaten weich oder hart sind, sollte das Ergebnis stets eine fein pürierte, homogene Masse sein. Je weniger Stückchen enthalten sind, desto besser schneiden die Geräte in Tests ab. Bei Eiswürfeln ist es wichtig, dass sie gleichmäßig zerkleinert sind. Zu kleine Stücke führen zu matschigem Eis, zu große bleiben unzerkleinert – beides wirkt sich negativ auf die Bewertung aus.
Standmixer sind meist recht einfach ausgestattet, oft mit einem Drehregler und einigen Zusatzknöpfen. Diese sollten leicht verständlich und intuitiv bedienbar sein. Auch die Handhabung des Mixbehälters ist wichtig: Lässt sich der Deckel einfach öffnen und schließen? Sitzt der Behälter ohne Kraftaufwand fest auf dem Sockel? Und gelingt das Ausgießen ohne großen Kleckerspaß?
Nach dem Mixen steht die Reinigung an. Wir empfehlen Geräte mit abnehmbaren Komponenten. Falls die Teile nicht entnehmbar sind, sollten sie zumindest gut zugänglich sein oder über eine automatische Reinigungsfunktion verfügen, um die Säuberung zu erleichtern. Mixbehälter aus BPA-freiem Tritan-Kunststoff oder Glas sind dabei besonders empfehlenswert, da Glas Vibrationen besser absorbiert und weder Aromen noch Schadstoffe abgibt.
Da die Messer sehr scharf sind, ist die Sicherheit ein wichtiges Thema in Tests. Idealerweise stoppen die Messer, wenn der Behälter nicht richtig aufgesetzt ist oder sich gar nicht auf dem Motorblock befindet, um Verletzungen zu vermeiden. Ebenso wird die Dichtigkeit des Deckels geprüft, um zu verhindern, dass während des Mixvorgangs Spritzwasser austritt.
Lautstärke: ein unterschätztes Kaufkriterium
Standmixer gehören zu den lautesten Küchengeräten: Im Betrieb erreichen sie durchschnittlich 80 bis 95 Dezibel – lauter als die meisten anderen Haushaltsgeräte. Stiftung Warentest bewertet Lärm inzwischen explizit als eigenen Testpunkt. Wer empfindlich auf Geräusche reagiert oder in einer Wohngemeinschaft lebt, sollte gezielt auf Modelle mit Schallschutzgehäuse oder gedämpftem Mixbehälter achten. Glasbehälter schneiden dabei in der Regel etwas besser ab als Kunststoffvarianten, da sie Vibrationen besser absorbieren. Da der Mixvorgang selbst meist nur wenige Sekunden dauert, hält sich die Gesamtbelastung jedoch in Grenzen.Das sind die leistungsstärksten Mixer
| Leistung | Unser Fazit | Stärken | Schwächen | Bewertung | Angebote | |
|---|---|---|---|---|---|---|
|
ab 79,90 € ![]() Gut 1,8 |
2700 W |
Kraftvoller Standmixer für vielseitige Küchenanwendungen Weiterlesen |
Weiterlesen |
Weiterlesen |
475 Meinungen 0 Tests |
|
|
ab 369,00 € ![]() Gut 1,7 |
2611 W |
Kraftprotz mit viel Fassungsvermögen Weiterlesen |
Weiterlesen |
Weiterlesen |
111 Meinungen 1 Test |
|
|
ab 535,80 € ![]() Gut 1,7 |
2400 W |
Hochleistungsmixer mit Geräuschreduktion und zusätzlichem Trinkbecher Weiterlesen |
Weiterlesen |
Weiterlesen |
111 Meinungen 2 Tests |
Lohnt sich der Kauf eines günstigen Standmixers vom Discounter?
Ob Sie für einen Mixer 50 oder 500 Euro ausgeben sollten, hängt vor allem davon ab, welche Ansprüche Sie an das Gerät stellen. Für die Zubereitung von Shakes und Smoothies mit weichen Zutaten ist kein teures Modell notwendig. Selbst günstige Geräte aus dem unteren Preissegment (bis etwa 50 Euro) erfüllen diese Aufgaben meist ausreichend gut.Bei sehr preiswerten Mixern, wie sie häufig bei Discountern angeboten werden, lohnt ein genauer Blick auf die technischen Daten. Geräte mit weniger als 300 Watt Leistung sollten Sie besser meiden. Andernfalls müssen Sie mit groben Stücken im Shake rechnen. Zudem sind Discounter-Mixer häufig nur mit einem zweiflügeligen Messer ausgestattet, das die Zutaten eher verschiebt als wirklich zerkleinert. Trotzdem zeigen günstige Modelle, dass eine niedrige Preisklasse nicht zwangsläufig schlechte Ausstattung bedeutet. Ebenfalls zu beachten: Stiftung Warentest hat im Dauertest mehrfach festgestellt, dass günstige Geräte – auch solche mit vergleichsweise starkem Motor – vorzeitig versagen können. Langlebigkeit und Verarbeitungsqualität sind daher ebenso wichtige Kaufkriterien wie die reine Mixleistung.
Wann lohnt sich eine größere Investition?
Starke Standmixer (wie der KitchenAid Artisan Power Plus Blender) bewältigen auch hartes Gemüse und Kräuter für grüne Smoothies. (Bildquelle: kitchenaid.de)
Wenn Sie neben Smoothies auch gerne Crushed Ice zubereiten möchten, sollten Sie eine Preisklasse höher einsteigen. Modelle bis ca. 100 Euro meistern häufig auch härtere Zutaten problemlos und bieten manchmal hilfreiche Zusatzfunktionen wie Automatikprogramme. Einige Hochleistungsmixer erzeugen durch ihre hohe Drehzahl sogar genug Reibungswärme, um Suppen leicht zu erhitzen – ein Effekt, den Stiftung Warentest in aktuellen Tests nachgewiesen hat und der besonders praktisch für die Zubereitung von Cremesuppen ist. Im Gegensatz zu Küchenmaschinen mit Kochfunktion, die komplette Gerichte zubereiten können, sind Standmixer jedoch primär für flüssige und cremige Zubereitungen gedacht.
Die hohe Kunst eines Standmixers ist die Zubereitung von grünen Smoothies. Hierbei müssen faserige Zutaten wie Kräuter, Grünkohl oder Spinat so fein zerkleinert werden, dass keine groben Reste mehr übrig bleiben. Das gelingt vor allem Hochleistungsmixern, die durch eine Kombination aus Motorkraft, Umdrehungszahl und hochwertigen Messern die Blattstrukturen aufbrechen können. Wenn Sie Ihren Mixer häufig nutzen und bereit sind, mindestens 150 Euro zu investieren, können Sie nahezu alles herstellen – von Mandelmus über Babybrei bis hin zu selbstgemahlenem Getreidemehl. Achten Sie beim Kauf auf die Haltbarkeit: Stiftung Warentest vergibt Abwertungen, wenn ein Gerät im Dauertest bereits früh versagt – unabhängig davon, wie gut es beim Mixen abschneidet.
Diese Standmixer bieten das größte Fassungsvermögen
| Füllmenge | Unser Fazit | Stärken | Schwächen | Bewertung | Angebote | |
|---|---|---|---|---|---|---|
|
ab 120,49 € ![]() Gut 1,7 |
4 l |
Kompakter Standmixer mit 4 Litern Fassungsvermögen Weiterlesen |
Weiterlesen |
Weiterlesen |
9 Meinungen 1 Test |
|
|
ab 118,14 € ![]() Gut 1,7 |
3 l |
Vielseitiger Küchenhelfer für anspruchsvolle Köche Weiterlesen |
Weiterlesen |
Weiterlesen |
126 Meinungen 0 Tests |
|
|
ab 166,90 € ![]() Sehr gut 1,3 |
2,6 l |
Viel Fassungsvermögen und sehr gute Mixergebnisse Weiterlesen |
Weiterlesen |
Weiterlesen |
37 Meinungen 1 Test |
Smoothie Maker: Kleine, portable Standmixer
Ein akkubetriebener Smoothie Maker mit Messereinheit im Deckel, perfekt zum frischen Mixen unterwegs. (Bildquelle: wmf.com)
Wenn Sie gerne Ihren Frühstückssmoothie mit zur Arbeit nehmen, aber nicht immer den großen Standmixer anschmeißen möchten, könnten kleine Smoothie Maker eine gute Alternative sein. Ihr großer Vorteil ist ihre Kompaktheit. Zudem dient der Mixbehälter oft gleichzeitig als Trinkbecher, was den Reinigungsaufwand reduziert, da nur ein Gefäß gereinigt werden muss. Die Bedienung ist denkbar einfach: Meist genügt es, den Becher nach unten zu drücken, um den Mixvorgang zu starten. Akkubetriebene Modelle – heute die Regel in dieser Kategorie – laden inzwischen fast ausnahmslos per USB-C auf und lassen sich so bequem am Arbeitsplatz oder im Auto nachladen. Auch die Akkulaufzeit und Ladegeschwindigkeit sind beim Kauf vergleichswerter Modelle inzwischen relevante Kriterien. Dafür sind diese Modelle in ihren Einsatzmöglichkeiten begrenzt: Je nach Leistung können meist nur Obst und weiches Gemüse zerkleinert werden; stärkere Modelle bewältigen allenfalls auch das Zerkleinern von Eis. Preislich sind sie meist deutlich günstiger als vollwertige Standmixer.



















WMF hat mit dem




























