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Smoothie Maker im Test: So bewerten Fachmagazine die Geräte
Smoothie Maker von WMF: Der Kult X Mix & Go überzeugt mit einem attraktiven Preis und guten Testergebnissen. (Bild: amazon.de)
Smoothies erfreuen sich großer Beliebtheit. Die passenden Geräte zur Herstellung dieser flüssigen Vitaminbomben sind entsprechend zahlreich. Ein Merkmal eint fast alle Modelle: Der Mixbehälter lässt sich abnehmen und dient zusammen mit einem Deckel als praktische Trinkflasche für unterwegs.
Deshalb legen Testredaktionen bei Smoothie-Mixern ein Augenmerk auf die Behälter. Besonders wichtig ist die Klärung der Frage der Dichtigkeit und Bedienfreundlichkeit. Behälter mit einem Silikonstopfen im Deckel schneiden oft besonders gut ab: Hier brauchen Sie keine Sorge vor auslaufenden Flüssigkeiten zu haben. Außerdem lassen sie sich meist mit einer Hand öffnen und schließen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Trinköffnung. Sie sollte so gestaltet sein, dass das Trinken angenehm und zügig möglich ist.
Bei der Handhabung spielt vor allem Ihre persönliche Vorliebe eine Rolle. Viele Geräte starten den Mixvorgang, sobald Sie den Mixbehälter drücken. Es gibt aber auch Modelle mit einem herkömmlichen Schalter oder Knopf, den Sie entweder gedrückt halten oder umlegen müssen.
Unabhängig vom gewählten Bedienkonzept zeigt sich in den Tests vor allem eines: Es geht oft mit mangelhafter Verarbeitung einher, was sich durch wackelige oder schwer zu bedienende Knöpfe äußern kann. Eine etwas höhere Investition kann sich lohnen, zumal selbst die teureren Varianten meist nicht mehr als 50 Euro kosten.
Ein Bereich, in dem viele Geräte negativ auffallen, ist die Lautstärke. Die Geräuschkulisse ähnelt oft einer schleudernden Waschmaschine. Da die Mixdauer jedoch häufig unter einer Minute liegt, lässt sich die Lautstärke in der Praxis in der Regel verschmerzen.
Was sind Smoothie Maker eigentlich?
Im Grunde sind Smoothie Maker ganz normale Standmixer, nur kompakter und platzsparender. Während der Mixbehälter bei herkömmlichen Mixern ein Volumen von etwa 1 bis 1,7 Litern hat, bieten Smoothie-Maschinen meist zwischen 300 und 600 Millilitern Fassungsvermögen – eine praktische Größe, die sich gut transportieren lässt. Die Behälter sind überwiegend aus Kunststoff gefertigt, da Glas zu schwer wäre.Für die meisten Obst-Smoothies reicht ein Motor mit 300 bis 600 Watt Leistung aus. Wenn Sie allerdings härtere oder trockene Zutaten verarbeiten möchten, sollten Sie auf eine stärkere Leistung achten. In solchen Fällen empfiehlt sich eher ein leistungsstarker Standmixer. Der Nachteil: Das Getränk muss dann erst umgefüllt werden, was den Reinigungsaufwand erhöht.
Wie gut eignen sich Smoothie Maker für grüne Smoothies?
Der NutriBullet RX bringt die Leistung eines Hochleistungsmixers mit und wird mit zwei Krügen geliefert. (Bild: nutribullet.de)
Beim Mixen grüner Smoothies stoßen viele Smoothie Maker an ihre Grenzen, insbesondere wenn der Anteil an Blattgemüse, Kräutern oder anderen Pflanzenteilen sehr hoch ist. Für solche Zutaten ist eine sehr hohe Drehzahl erforderlich, die nur Hochleistungsstandmixer bieten können. Ein Smoothie Maker schafft in der Regel höchstens etwa 23.000 Umdrehungen pro Minute. Wenn Sie häufig grüne Smoothies zubereiten, lohnt sich daher die Anschaffung eines hochwertigen Standmixers. Für einfache Obst- und Gemüsemischungen sind die kleinen Mixer jedoch meist völlig ausreichend – und günstiger als Hochleistungsgeräte.
Wenn Sie neben Smoothies auch andere Aufgaben wie das Zerkleinern von Eiswürfeln oder Nüssen erledigen möchten, sind Modelle mit verschiedenen Messer-Aufsätzen und unterschiedlichen Behältergrößen sinnvoll. Den NutriBullet Smoothie Maker gibt es beispielsweise in zahlreichen Sets, die den Anwendungsbereich deutlich erweitern. So kann die Anschaffung eines großen Mixers unter Umständen entfallen.






