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Ratgeber zu Akku-Rasenmäher

Akku-Rasenmäher

Unsere Kriterien für gute Akku-Rasenmäher auf einen Blick:

  • tadellose Mähleistung
  • geringe Lautstärke
  • komfortable Bedienung: leichte Führbarkeit, angemessenes Fangboxvolumen und bequeme Schnitthöhenverstellung
  • leistungsfähiger Akku
Mäheffizienz von großer Bedeutung

Dank einer von uns konzipierten repräsentativen Verbraucherbefragung wissen wir, welche Kriterien die Entscheidung für einen bestimmten Rasenmäher beeinflussen. Auf dieser Grundlage fußen unsere Produktauswertungen. So richten wir das Augenmerk besonders auf das Mähen selbst und berücksichtigen folgende Aspekte: das Schneiden von hohem und nassem Gras, die Schnittbreite des Geräts und die Geschwindigkeit, mit der ein Rasenmäher seine Aufgabe bewältigt. Das Ergebnis: Im Hinblick auf die Mähkraft und das Schnittbild können heutzutage alle modernen Akku-Rasenmäher mit Elektro- oder Benzinrasenmähern mithalten. In unserer Auswertung liegen ihre Noten sogar über dem Mittelwert aller Rasenmähertypen zusammengenommen.

Lautstärke wichtig, aber nicht kaufentscheidend

Viele unserer Nutzer wünschen sich einen Gartenhelfer ohne übermäßig störende Betriebsgeräusche. In diesem Punkt sind die Akku-Rasenmäher den Benzinrasenmähern klar überlegen. Zwar sind Elektrorasenmäher ähnlich leise. Dafür kannst Du sie aber nicht so bequem führen. Mäher mit Akkus eignen sich dank ihrer geringen Lautstärke gut für Gärten in Wohngebieten und für den Einsatz in Vorgärten, Gartenkolonien oder auf Campingplätzen. So dämmt zum Beispiel die Kunststoffmähdecke ihre Motorengeräusche.

Wichtig für den Bedienkomfort: Führbarkeit, Fangkorbvolumen und Schnitthöhenverstellung

Eine andere Erkenntnis, die wir aus den Ergebnissen unserer Umfrage gewonnen haben: Der Bedienkomfort ist den Käufern sehr wichtig. Diesen beurteilen wir anhand von Schnitthöhenverstellung, Fangkorb und Führbarkeit. Batteriebetriebene Rasenmäher funktionieren abgasfrei und unabhängig von Steckdose und Elektrokabel. Dabei sind sie annähernd wartungsfrei im Gegensatz zu den pflegebedürftigen und unhandlichen Benzinrasenmähern. Außerdem punkten sie mit ihrem geringen Gewicht. Das macht sie wendig, manövrierfähig und leicht führbar, was an gemäßigten Steigungen, in verwinkelten Gärten und beim Überfahren von kleinen Hindernissen nützlich ist.

Akku-Rasenmäher haben den Vorteil, dass Du den Arbeitsfluss nicht unterbrechen musst, weil ein Kabel im Weg liegt oder der Mäher neues Benzin oder Öl benötigt. Auch gilt: Je größer die Fangbox, desto weniger häufig musst Du den Gang zum Komposthaufen antreten. Aber Achtung: Bei Überfüllung des Behältnisses droht sich der Schwerpunkt des Geräts zu verlagern und das Gerät kann umkippen.

Knapp zwei Drittel der von uns Befragten legen großen Wert auf eine bequeme Schnitthöhenverstellung. Diese erfolgt entweder zentral über einen Hebel, paarweise an der Achse oder an jedem Rad einzeln, was deutlich mehr Aufwand erfordert. Deswegen fließt die Benutzerfreundlichkeit des Systems entsprechend positiv oder negativ in unser Urteil ein. Erfreulich ist, dass die ausgewerteten Akku-Rasenmäher fast alle gute bis sehr gute Noten in diesem Punkt erhalten.

Der Akku: Art, Spannung und Kapazität bestimmen Lauf- und Ladezeit des Rasenmähers

Das Herzstück des batteriebetriebenen Rasenmähers ist sein Akku. Wir nehmen Tests, Meinungen und Daten zur Akkuleistung unter die Lupe und werten nach Gesichtspunkten wie Akkukapazität, Ladezeit und Reichweite des jeweiligen Produkts aus. Fast alle gängigen Geräte verwenden moderne Lithium-Ionen-Akkus. Im Vergleich zu traditionellen Blei-Akkus zeigen sie eine hohe Energiedichte und unterliegen nur einem sehr geringen Memory-Effekt, das heißt einem Kapazitätsverlust bei sehr häufiger Teilentladung. Sie sind thermisch stabil und deutlich leichter und kompakter als herkömmliche Akkus. Kurze Aufladezeiten sind ein weiterer Pluspunkt. Bereits nach rund 30 Minuten Laden kannst Du Deinen Akku-Rasenmäher mit rund 80 Prozent seiner Batterieleistung wieder einsetzen. Auch wirken sich Ladeunterbrechungen nicht negativ auf die Lebensdauer des Akkus aus. Selbstentladungen sind selbst bei mehrmonatigen Lagerung eines zuvor vollständig geladenen Akkus, zum Beispiel in der Wintersaison, selten.

Beim Kauf eines Akku-Rasenmähers empfehlen wir Dir darauf zu achten, dass die Akkulaufzeit des entsprechenden Geräts auch tatsächlich für einen kompletten Mähvorgang Deiner Mähfläche ausreicht. Denn wenn die Batterie schwächer wird, lässt auch die Motor- und damit die Mähleistung deutlich nach. Ist der Akku erst einmal leer, musst Du warten, bis er wieder vollständig geladen ist.