Telefonanlagen

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Ratgeber zu Telefonanlagen

Welche Vorteile bieten heute noch Anlagen gegenüber normalen Telefonen?

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. Anschluss zahlreicher Telefone möglich
  2. parallele Telefonkonferenzen mit multiplen Teilnehmern möglich
  3. bequeme Verwaltung der Anschlüsse und Nebenstellen via Webbrowser
  4. für kleinere Unternehmen oft unnötig kompliziert

Wie bewerten Fachmagazine Telefonanlagen in ihren Testberichten?

Telefonanlagen verschiedener Hersteller Telefonanlagen verschiedener Hersteller (Bildquelle: amazon.de)

Der Markt für echte Telefonanlagen hat sich in den vergangenen Jahren stark auf das professionelle Geschäft ausgerichtet, da für kleine Unternehmen moderne Router mit angeschlossenen DECT-Mobilteilen auch im Funktionsumfang vollkommen ausreichen. Entsprechend betrachten die Testberichte auch zunehmend anspruchsvolle Netzwerkfunktionen: Wie gut lassen sich die Mobilteile von Dutzenden Mitarbeitern miteinander quer über ein Firmengelände vernetzen? Wie viele Gespräche können parallel geführt werden? Sind auch Telefonkonferenzen parallel möglich?

Daneben spielt vor allem die Administration eine wesentliche Rolle. Im Kern steht dabei die Frage, ob sich ein solches Monstrum mit dutzenden Nebenstellen auch möglichst elegant verwalten lässt. Ein modernes System sollte in jedem Fall über eine Weboberfläche direkt von jedem Rechner aus erreichbar sein und dabei sowohl die zugewiesenen Nummern als auch Dienstmerkmale individuell je Telefon festlegen lassen. Praktisch ist eine integrierte Presence-Funktion, die den Status jedes Teilnehmers direkt im Interface anzeigt: Telefoniert er, ist er erreichbar oder abwesend?

Nicht zuletzt spielt eine wesentliche Rolle, ob das System kompatibel zu gängigen Software-Kommunikationslösungen ist. Eine gute Anlage muss zumindest Microsoft Outlook, Microsoft Dynamics CRM, Salesforce CRM, Lotus Notes, Sage Office Line und CAS Genesis World beherrschen. Gute Systeme sind aber noch deutlich variantenreicher.

Was kann eine Telefonanlage besser als normale Basisstationen?

Panasonic KX-NS1000 Panasonic KX-NS1000: Erlaubt eindrucksvoll bis zu 640 Nebenstellen (Bildquelle: panasonic.de)

Seitdem die IP-Telefonie sich zunehmend durchsetzt und Router mit ihren DECT-Basen die meisten Dienstmerkmale früherer ISDN-Anlagen ebenfalls beherrschen, beschränkt sich der Vorteil der professionellen Anlagen im Wesentlichen auf die Unterstützung größerer Mengen angeschlossener Telefone. So liegt das Limit normaler DECT-Stationen in Routern bei fünf bis sechs angeschlossenen Mobilteilen, in Verbindung mit einer darüber hinaus per Analoganschluss gekoppelten externen Basis sind weitere fünf bis sechs Mobilteile möglich.

Eine moderne Telefonanlage kann aber mühelos 100 Telefone anschließen und zum Beispiel immerhin 30 davon parallel telefonieren lassen. Auch die Verwaltung der verschiedenen Verbindungen ist überlegen gehandhabt. Eine normale Basisstation und auch die Router-Lösung erlauben in der Regel nicht den Einblick in die einzelnen Gesprächsleitungen – ob frei, belegt und wenn ja, von wem. Eine Telefonanlage ermöglicht dies über ein bequemes Webinterface.

Welche Technik nutzen moderne Telefonanlagen?

Angesichts der enormen Gesprächskapazität ist für eine Telefonanlage natürlich wichtig, dass auch der Telefonanschluss entsprechende Kapazitäten besitzen muss – das heißt, es handelt sich fast immer um einen IP-Anschluss mit sehr großer Bandbreite, der entsprechend viele parallele Voice-Streams handhaben kann. Gute Telefonanlagen können zudem mehrere externe Telefonkonferenzen gleichzeitig verwalten, an denen auch mehrere interne Teilnehmer je Konferenz beteiligt sind. ISDN-Anlagen für den S0-Anschluss sind dagegen am Aussterben, da die gesamte Netzinfrastruktur in Deutschland derzeit auf IP/FTTH umgestellt wird.

Die besten IP-Telefonanlagen:

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Agfeo DECT-IP-System (AS 200 IT + DECT 60 IP)

Autor: Janko

Produktwissen und weitere Tests zu Telefon-Anlagen

Tatort Telefonanlage Telecom Handel 11/2013 - Wenn Hacker in die TK-Anlage eindringen, können sie binnen kurzer Zeit Schäden im vier- bis fünfstelligen Euro-Bereich verursachen – So schützen Systemhäuser ihre Kunden.

Mittelstand neu entdec(k)t Telecom Handel 8/2012 - Multizellen-Systeme werden auch für kleinere Unternehmen immer interessanter - Neue Lösungen auch für den Enterprise-Markt - Systemhäuser sehen großes Potenzial bei der Vermarktung. Auf 2 Seiten befasst sich die Zeitschrift Telecom Handel (8/2012) mit Telekommunikationsanlagen und präsentiert dafür unter anderem eine Auswahl an IP-DECT-Multizellen.

Perfekt verbunden FACTS 8/2014 - Nachdem die Testredakteure die Funkbereiche in den Testräumen ausgemessen hatten, musste die erste Basis nur noch über einen Switch mit der Anlage verbunden und konfiguriert werden. Danach ließen sich die anderen Basen mit wenigen Mausklicks dazuinstallieren. Anschließend wurde bei den zwei Handgeräten die Suchfunktion aktiviert und schon erschienen auf den Displays die entsprechenden IPs und die jeweiligen Feldstärken.

Telefonieren in der Wolke Business & IT 9/2012 - IP-Centrex-Lösungen oder virtuelle TK-Anlagen empfehlen sich als Alternative zu klassischen Telefonanlagen. Doch was taugt die Cloud-Telefonie - und für wen ? Cloud-gestützte Dienste und Lösungen liegen gerade im Business-Bereich im Trend. Und dies betrifft längst nicht mehr nur das Speichern von Dateien oder die Bereitstellung von Applikationen als Software as a Service. Auch komplette Telefonanlagen stehen heutzutage als Cloud-Dienste zur Verfügung.

Abschied vom Telefon Business & IT 11/2009 - Wenn die Lösungen nicht optimal in die bestehende Infrastruktur integriert werden, lassen sich erfahrungsgemäß die erwartete Effizienzsteigerung und Kostenersparnis nicht erfüllen - zumal das Angebot an Hard- und Software im UCC-Bereich vielfältig ist. "Es ist Aufgabe der Systemhäuser, die Anwender hinsichtlich der unterschiedlichen Angebote aufzuklären und die Wettbewerbssituation zwischen den Anbietern so zu entschärfen", betont Hirsch.

Sprachzentrum Business & IT 3/2011 - In Bereichen mit schwachem Handy-Empfang kann das Mobiltelefon so beispielsweise am Fenster liegen und man ist trotzdem erreichbar. Auch kann man eine eventuell gebuchte Handy-Flatrate optimal nutzen und Telefongebühren sparen. Das Zusammenspiel klappte im Test mit einem iPhone 4 recht gut. Allerdings liegt die Sprachqualität durch die häufige Transcodierung (DECT Blue tooth GSM) und den ohnehin qualitativ schwachen GSM-Codec deutlich unter Festnetzniveau.

Aufs richtige Pferd gesetzt FACTS Special Strategien für den Mittelstand (6/2011) - Das Besondere: Das komplette System war bereits vorkonfiguriert. Die Endgeräte waren für jeden Mitarbeiter so vorbereitet, dass letztendlich nach der Installation der Systemplattform nur noch die vorhandenen Telefone gegen die neuen Aastra-Geräte ausgetauscht werden mussten. Es gab bei der gesamten Installation so gut wie keine Ausfallzeiten. „Alles in allem war unsere Entscheidung für die Aastra-Telefonanlage sehr gut“, sagt FACTS-Geschäftsführer Heinz-Georg Ahle.

Anlageberatung connect 12/2010 - Analog-, ISDN- und VoIP-fähig integrierte DECT-Basis zwei analoge Endgeräte interner S0-Bus, Fax und AB (V)DSL-Router mit WLAN AVM Fritzbox Fon WLAN 7390 Das Flaggschiff von AVM beherrscht die Daten- als auch die Telefoniewelt. Neben fast allen Anschlussarten bietet es einen eingebauten Faxempfänger und Anrufbeantworter. Für kleine Unternehmen die All-in-one-Lösung. Bis 20 Mitarbeiter In mittelständischen Unternehmen steht vor allem die Flexibilität der Anlage bei Firmenwachstum im Vordergrund.

Zeitgemäß telefonieren Das Büro 2/2010 - Voraussetzung für die Nutzung ist ein Mobiltelefon, auf dem der Aastra Mobile Client (AMC) installiert werden kann und die Lizenz „OpenAccess Mobile Cli- ent“. Allerdings unterstützt der AMC bisher nur Handys mit SYMBIAN und Blackberrys. Alle Handyanrufe erreichen parallel das Telefon am Schreibtisch und werden, wenn über das Handy telefoniert wird, dort als besetzt angezeigt.

Offen für alle Kommunikationswege FACTS Special 2010 Steuern und Finanzen (9/2009) - Anders bei tevitel: Die tevitel.iPBX-T bietet Kanzleien mit bis zu 30 Mitarbeitern den Telefonkomfort moderner Großanlagen. Als echtes Hybridsystem kombiniert die tevitel.iPBX alle Vorteile der ISDN- und VoIP- Technologie. So kann der Anwender durch den Einsatz von ISDN-Telefonen im Büro den vollständigen ISDN-Komfort nutzen, während externe Teilnehmer kostensparend via VoIP angerufen werden.

Unternehmen auf Draht FACTS 2/2009 - Der Technologie-Mix schafft Flexibilität, besonders für wachsende Unternehmen. MOdUlarEr aUFBaU Ein Vertreter dieser modularen Telefonanlagen ist die AS 200 IT von Agfeo. Die Telefonanlage im 19-Zoll-Metallgehäuse eignet sich für ISDN-, Analog- und Internet-Telefonie. Die Anlage ermöglicht die einfache Einbindung externer Internet-Telefonie-Adapter, wie sie viele Provider anbieten.

Kommunikation auf allen Ebenen FACTS 3/2008 - Das intelligente VoIPund GSM-Routing in der Anlage entscheidet selbsttätig, ob die Verbindung über Festnetz, Internet oder ein anschließbares GSM-Gateway geführt wird. Auch die OpenCom 150 von Aastra-DeTe-We erlaubt mittleren Unternehmen den schrittweisen Ausbau der Kommunikationsinfrastruktur und wächst mit den Anforderungen des Unternehmens. Bei der OpenCom 150 wird die Modularität konsequent geführt. Der Einsatzzweck der Telefonanlage definiert sich schon ab dem ersten Modul.

Mac-Telefonitis MAC LIFE 10/2005 - DeTeWe OpenCom X TKR vertreibt und unterstützt die OpenCom-Anlagen des Herstellers DeTe-We in Mac-fähigen X-Versionen. Die kleine OpenCom 31 X mit einem externen ISDN-Anschluss ist vergleichbar zur Fritz!Box und bietet den günstigsten Einstieg in die Internet-Telefonie, allerdings ohne Modem und WLAN, dafür mit ISDN-Router und Fall-Back-Sicherheit. Mit Endgeräten an den vier analogen Nebenstellen kann wahlweise über ISDN oder VoIP telefoniert werden.

Zuverlässige Vollzeit-Sekretärin MAC LIFE 2/2005 - Mit vier analogen Anschlüssen dürfte damit eine normale Büro- und Haustelefonie abgedeckt sein, wer mehr Steckplätze braucht, sollte sich die Agfeo AC 16 WebPhonie zulegen. Mittels TAE-Stecker werden die analogen Geräte, in diesem Test zwei Telefone mit Anrufbeantworter und ein Fax, an das flache, formschöne Gerät angeschlossen. Eine kleine LED-Leuchte zeigt den Betriebszustand, die Anlage ist bequem optional an der Wand zu montieren.

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Systemtelefone

Eine ISDN-Telefonanlage ermöglicht je nach Ausführung den Anschluss zahlreicher Telefone, Faxgeräte und Anrufbeantworter und bietet alle Komfortmerkmale eines ISDN-Anschlusses. Viele TK-Anlagen sind heute auch Telefonanlagen mit DSL-Router, um zusätzlich einen breitbandigen Internetanschluss zu integrieren. Manchmal genügt es auch in Privathaushalten nicht, nur ein oder zwei Telefone an den Telefonanschluss anschließen zu können. Eine hausinterne Telefonanlage, auch als TK-Anlage bezeichnet, umgeht dieses Problem. Sie dient als Vermittlerstelle zwischen mehreren Telefonen, Faxgeräten und Anrufbeantwortern. Zwar können einige TK-Anlagen auch an analoge Telefonanschlüsse angeschlossen werden, die Masse sind jedoch ISDN-Telefonanlagen. Sie bieten eine Verdopplung der Teilnehmeranschlussleitung (TAL), so dass gleichzeitig zwei Funktionen die Leitung belegen können – zum Beispiel zwei Gespräche oder ein Gespräch und gleichzeitiges Surfen im Internet. Zusätzlich ist die Datenübertragung via ISDN schneller als auf dem analogen Wege, die Verbindung steht beinahe sofort und muss nicht erst über den Umweg eines Modems mühsam aufgebaut werden. Da jedoch auch diese Geschwindigkeit für viele Internetnutzer bei weitem nicht mehr ausreicht, gibt es auch Telefonanlagen mit DSL-Router. Hier ist die Standard-TK-Anlage um eine integrierte DSL-Schnittstelle ergänzt, welche abhängig vom geschalteten DSL-Zugang ein Vielfaches an Bandbreite für die Internetnutzung bereitstellt. Die modernen TK-Router verfügen auch gleich über Anschlüsse nicht nur für analoge und ISDN-Telefone, sondern auch für IP-Telefone. Auf diese Weise kann auch Voice-over-IP über die Anlage genutzt werden. Least Cost Router (LCR) wiederum werden ebenfalls des Öfteren zu den Telefonanlagen gerechnet, obwohl sie streng genommen nur Ergänzungen sind. LCRs sind nämlich lediglich zwischengeschaltete Wählmodule, die aus einer Datenbank heraus jeweils den aktuell günstigsten Tarif auswählen und die Verbindung über diesen Anbieter herstellen. Dies stellt jedoch keine Aussage über die technische Realisation der Verbindung (analog, ISDN, VoIP via DSL-Leistung) dar.