Steckdosenleisten

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Neuester Test: 21.11.2018
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Ratgeber zu Steckdosenleisten

Strom sparen und Geräte schützen

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. viele Modelle mit integriertem Überspannungsschutz
  2. praktische Extras wie USB-Ladeslots
  3. überraschend große Preisspanne
  4. Überspannungsschutz schützt nicht vor direktem Blitzeinschlag

Brennenstuhl Steckdosenleiste mit Überspannungsschutz Maximalen Geräteschutz gewähren nur Steckdosenleisten mit Netzschalter und Überspannungsschutz. (Bildquelle: amazon.de)

Steckdosenleisten sind beileibe nicht nur banale Stromverteiler. Heutzutage erfüllen sie in vielen Haushalten zusätzliche Aufgaben, wobei insbesondere den beiden Faktoren Stromsparen und Geräteschutz eine Bedeutung zukommt. Aus diesem Grund sollten Sie auch generell von Steckdosenleisten ohne jeden Netzschalter Abstand nehmen. Denn die simpelsten Ausführungen sind stets „am Netz“, im Grunde also einfach nur eine Verlängerung der Steckdose, die mehrere Abnehmer anschließen kann.

Wie testen Fachmagazine Steckdosenleisten?

Die Qualität einer Steckdose und somit auch die Testnote ist maßgeblich von zwei Faktoren abhängig: der technischen Ausstattung und der Messwerte im Praxiseinsatz. Mit einem Überspannungsschutz kann sich eine Steckerleiste in der Regel klar von der breiten Masse abheben, was entsprechend auch von Redakteuren mit Bonuspunkten honoriert wird. Allerdings werden Steckdosenleisten vergleichsweise selten getestet. Oftmals ist ein bestimmtes Ausstattungsmerkmal überhaupt erst der Grund, einen Test durchzuführen. So bietet zum Beispiel die InLine-Steckdosenleiste 5-fach drei USB-Direktanschlüsse zum Aufladen von Mobilgeräten, was die Mac Life-Redaktion zu einem Test bewog. In den seltenen Vergleichstests wechselt der Fokus zu den Messwerten: So hat Computer Bild in einem Vergleichstest zum Beispiel die Kandidaten Spannungsspitzen ausgesetzt und die Sicherungsautomatik in der Praxis geprüft.

Ausgeschaltet bedeutet nicht, dass kein Strom mehr fließt

Steckdosenleiste mit USB Äußerst praktisch: Steckdosenleisten gibt es inzwischen auch mit USB-Anschlüssen für das Aufladen von Handy und Co. (Bildquelle: amazon.de)

Die meisten Haushaltsgeräte besitzen zwar einen An- und Aus-Schalter, sie ziehen aber trotzdem weiterhin Kriechstrom. Denn eine echte Trennung vom Stromnetz erfolgt bei Wasserkocher, Toaster, Backautomat & Co in der Regel nicht. Laut Industrienorm ist dies auch gar nicht gefordert. Es reicht, dass ein Schalter die aktive Tätigkeit des Gerätes beendet. Faire Hersteller weisen ihre Kunden daher darauf hin, dass nur das Ziehen des Netzsteckers eine tatsächliche Trennung vom Stromnetz bedeutet.

Wenn Sie Küchengeräte an einer Steckdosenleiste betreiben wollen, empfiehlt sich ein Modell mit Netzschalter. Auf diese Weise muss man in der Küche beispielsweise auch nicht jede Gerät immer einzeln überprüfen, sondern kann mit einem Tastendruck alle vom Strom trennen. Besondere Anforderungen müssen solche Leisten indes nicht befolgen. Selbst gängige Spannungsspitzen machen solchen Haushalts- und Küchengeräten nur selten etwas aus. Anders sieht es dagegen bei empfindlicher Elektronik wie HiFi-Anlagen, Fernsehern oder gar Computern aus.

Bei teurer Elektronik ist ein Überspannungsschutz sinnvoll

Hier greifen Sie am besten zu einer Steckdosenleiste mit speziellem Überspannungsschutz. Zwar sind auch diese Geräte mit einem Mindestschutz gegen Transienten geschützt, die Betonung liegt aber auf Mindestschutz. Sehr hohe Überspannungsimpulse wie etwa bei einem Blitzeinschlag in die Strom-, Telefon- oder Datenleitungen der Umgebung zerstören diese Geräte meist – zumindest wenn die Überspannungsschutzeinrichtungen der Hausinstallation nicht auf dem neuesten Stand sind. Wenn Sie in Wohnungen mit älterer Verkabelung unter dem Putz leben, sollten Sie also dringend Steckdosen mit Überspannungsschutz nutzen.

Kein Schutz vor direkten Blitzeinschlägen, aber durchaus vor Naheinschlägen

Mit einem Mythos sollte aber aufgeräumt werden: Selbst die ganz teuren Ausführungen für teils 200 bis 300 Euro können einen Blitzdirekteinschlag ins Haus mit seinen "Übersprung-Entladungen" in den seltensten Fällen abfangen. Die dabei frei werdenden Energien sind schlichtweg nicht zu bewältigen. Wichtig ist aber, dass sie sehr wohl in der Lage sind, Naheinschläge – etwa beim Nachbarn ein Stück die Straße runter – aufzufangen. Und solche Einschläge in der näheren Umgebung sind viel öfter ein Grund für zerstörte Elektronik als ein Treffer im eigenen Hausnetz.

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Steckerleisten

Für den Anschluss einfacher Geräte reicht eine simple Steckdosenleiste aus dem Discounter häufig vollkommen aus. Wer die Stromabnehmer allerdings vor Spannungsspitzen und gefährlichen Stromstößen abschirmen möchte, benötigt eine Steckdose mit speziellem Überspannungsschutz. Die besten Varianten am Markt verfügen zudem über einen sogenannten Netzfilter. Nahezu jeder Haushalt benötigt heute mehrere Steckdosenleisten. Bei der Suche nach dem passenden Exemplar sollte man sich grundsätzlich fragen, welche Geräte überhaupt angeschlossen werden sollen. Für einfache Stromabnehmer – zum Beispiel Wasserkocher oder Toaster – sollte eine günstige Steckdosenleiste völlig ausreichen. Solche Varianten gibt es für wenig Geld in jedem Supermarkt. Sobald komplizierte Geräte mit Strom versorgt werden müssen, ist allerdings Vorsicht geboten. Das Stromnetz produziert fast täglich Störungen, sei es durch kurze Stromstöße (Blitzeinschläge) oder durch gefährliche elektrostatische Entladungen im Netz selbst (Spannungsspitzen). Um zu verhindern, dass solche Störungen auf die angeschlossenen Geräte übertragen werden, muss die Steckdosenleiste mit einem sogenannten Überspannungsschutz ausgestattet sein. Auf technischer Ebene kommen hierbei spezielle Gasableiter und Varistoren (Widerstände) zum Einsatz, die den überschüssigen Strom nicht an die Stromabnehmer, sondern in die Erde ableiten. So werden zum Beispiel HiFi- oder Videogeräte wirksam vor der zerstörend hohen Überspannung geschützt. Damit die Varistoren nicht zu stark erhitzt werden, sollte die Steckdosenleiste zudem über eine spezielle Thermosicherung verfügen. Ein besonders hohes Maß an Sicherheit versprechen Varianten, die mit einem speziellen Netzfilter ausgestattet sind. Ein Filter verhindert zum einen, dass Störimpulse aus dem Netz die Funktionsfähigkeit der Stromabnehmer beeinträchtigen. Zum anderen wird umgekehrt auch das Stromnetz geschützt. Kommt es zum Beispiel in einem PC zu einem Kurzschluss, sorgt der Netzfilter dafür, dass der anschließende Stromstoß nicht ins Netz gelangt. Allerdings kosten solche Steckdosenleisten zum Teil mehrere hundert Euro und sind lediglich für Verbraucher mit entsprechendem Fachwissen geeignet.