Stärken
Schwächen
Die Marke Hoover gehört mittlerweile zum Haier-Konzern, der seit der vollständigen Übernahme der Candy Group im Jahr 2019 als europäische Dachstruktur fungiert. Produziert wird an Standorten in Italien, Frankreich und China. Hoover blickt auf eine lange Geschichte im Waschmaschinenbereich zurück: 1951 legte die kleine Mark 1 den Grundstein. Heute umfasst das Sortiment Frontlader mit 6 bis 13 kg Zuladung sowie eine kompaktere Auswahl an Topladern. Wer eine unterbaufähige Waschmaschine (zur Bestenliste anderer Hersteller) oder ein Einbaugerät (zur Bestenliste) sucht, ist bei Hoover an der falschen Adresse.
Nicht teuer, aber keinesfalls billig
Der überschaubare Anschaffungspreis ist oft das Erste, was bei Hoover auffällt. Top: Die Betriebskosten halten sich ebenfalls in Grenzen. Aktuelle Modelle bewegen sich beim Energieverbrauch in einem moderaten Bereich und geben sich auch beim Wasserverbrauch recht genügsam.Beim Waschen selbst hält Hoover die Lautstärke überwiegend im leisen bis normalen Bereich. Ein mögliches K.O.-Kriterium ist jedoch der Geräuschpegel beim Schleudern: Werte um 80 dB sind schlicht laut. Wer die Maschine im Keller aufstellt, wird damit kaum Probleme haben. In einer offenen Wohnküche empfehlen wir jedoch dringend, auf ein leiseres Modell zu achten – notfalls auch von einem anderen Hersteller.
Smart vernetzt: ie Wizard-App und die AXI-Serie
Wer ein vernetztes Zuhause schätzt, wird bei Hoover fündig: Fast alle aktuellen Frontlader lassen sich per NFC oder Bluetooth und WLAN mit der Wizard-App verbinden. Die App liefert Pflegetipps, zeigt den Gerätestatus an und ermöglicht das Herunterladen zusätzlicher Waschprogramme.Noch einen Schritt weiter geht die AXI-Serie: Die Geräte dieser Linie sind mit einer KI ausgestattet, die laut Hersteller Sprachbefehle versteht, individuelle Waschgewohnheiten erkennt und personalisierte Empfehlungen gibt. Auf Wunsch übernimmt das Care-Dose-System die automatische Dosierung von Waschmittel und Weichspüler für bis zu 21 Waschgänge – Nachbestellungen sind direkt über die App möglich. Allerdings zeigen Testberichte, dass die Bedienung der AXI-Modelle trotz App-Unterstützung nicht immer intuitiv ist und ein gründliches Studium der Bedienungsanleitung voraussetzt.
Total Care und All-in-One: Waschen ohne Sortieren
Wer keine Lust auf Wäschetrennung hat, findet bei Hoover gleich zwei passende Lösungen. Die AXI-Modelle bieten das Total Care-Programm, das laut Hersteller alle Farben und Materialien gemeinsam bei guten Ergebnissen wäscht. In den Serien Dynamic Next und Dynamic Extreme erfüllt die All-in-One-Funktion eine ähnliche Aufgabe: ein Schnellwaschgang bei niedrigen Temperaturen, mit dem verschiedene Stoffe und Farben gemeinsam in die Trommel können. Beide Lösungen sind praktisch. Ob sie für alle Textilarten wirklich rückstandslos funktionieren, hängt von Verschmutzungsgrad und Material ab.Wie beurteilen Testmagazine die Qualität von Hoover?
Hoover ist in Vergleichstests von Fachmagazinen eher selten vertreten. Nicht wegen mangelnder Qualität, sondern schlicht wegen geringerer Berücksichtigung durch die Redaktionen. Wenn Hoover-Geräte getestet wurden, überzeugten sie in der Regel mit soliden Ergebnissen. Positiv bewertet werden in der Regel das Waschergebnis und die Verbräuche. Verbesserungsbedarf sehen die Testerinnen und Tester manchmal bei der Bedienung.Die Kundenbewertungen fallen für Hoover-Waschmaschinen insgesamt überwiegend positiv aus, mit durchschnittlich rund 3,5 von 5 Sternen. Wie immer gilt: Einzelne Modelle können deutlich besser oder schlechter abschneiden – ein Blick auf die produktspezifischen Bewertungen lohnt sich vor dem Kauf.





















