Das Wichtigste auf einen Blick:
- Ergänzt ein System perfekt um den DAB+-Empfang
- DAB+ klingt sauberer, überträgt mehr Informationen und empfängt lokal mehr Sender
- Kein Standalone, nur in Kombination mit aktiven Boxen oder der HiFi-Anlage nutzbar
- Immer häufiger mit praktischer Ausstattung: Bluetooth- und WLAN-Streaming, Internetradio
- Uhrzeit, Wecker, Datum, teilweise große Farb-Displays
Besonders vorteilhaft sind großzügige Farbdisplays, die sämtliche vom DAB gesendeten Informationen darstellen können. Dass das auch kompakte DAB-Adapter schaffen, zeigt Albrechts Modell DR 53. (Bildquelle: Amazon.de)
DAB-Tuner im Test: Wie arbeiten Fachmagazine?
Zunächst begutachten die Prüfer die Verarbeitung und das Design. Sitzen Tasten, Schalter und Regler präzise? Gibt es sichtbare Spaltmaße oder fügen sich alle Komponenten harmonisch zusammen? Ein wichtiges Testkriterium ist der Empfang: Pluspunkte gibt es für die Unterstützung beider Empfangsstandards DAB+ (digital) und UKW (analog). Im Test wird geprüft, wie gut der Empfang ausfällt und ob alle Signale fehlerfrei an die HiFi-Anlage bzw. an die aktiven Lautsprecher weitergereicht werden. Die Ausstattung variiert je nach Preiskategorie. Spitzenmodelle bieten neben Bluetooth häufig auch WLAN, Internetradio, Multiroom-Funktionalität und Streaming-Optionen. Auch Extras werden im Test bewertet.Was versteht man unter einem DAB-Tuner?
Im Unterschied zu einem Radio, das über eingebaute Lautsprecher verfügt, oder einem HiFi-Receiver, der zumindest einen integrierten Verstärker besitzt, konzentriert sich ein Tuner auf eine Funktion: Er empfängt und überträgt ausschließlich das reine Radiosignal. Der hauptsächliche Einsatzzweck liegt damit klar auf der Hand. Fehlt Ihrer sonst vollständigen Stereoanlage noch der Radioempfang, lässt sich dieser mit einem Tuner ergänzen. Da UKW-Frequenzen in Deutschland zunehmend zurückgefahren werden, sind reine UKW-Tuner kaum noch erhältlich. Besonders beliebt sind DAB-Tuner, die dank digitalem Radio-Standard DAB+ eine bessere Empfangsqualität bieten und zusätzlich noch einen UKW-Empfänger integriert haben.Klarer Klang und verbesserter Empfang dank DAB+
DAB+ liefert einen klaren, rauschfreien Klang, bietet eine größere Senderauswahl und stellt zusätzliche Programminformationen bereit. Verfügt der Tuner über ein Farbdisplay, können dort Programminhalte, Wetter- oder Verkehrsmeldungen, Albencover sowie Titelbilder angezeigt werden. In Deutschland erfolgt die DAB+ Ausstrahlung mittlerweile nahezu flächendeckend und gewinnt zunehmend an Bedeutung. UKW verschwindet aber nicht über Nacht: Da Rundfunk Ländersache ist, existiert kein bundeseinheitlicher Termin für die Abschaltung. Erste Sender und Bundesländer – allen voran Schleswig-Holstein – stellen UKW jedoch schrittweise ein, ebenso überregionale Anbieter wie Deutschlandradio und einzelne Privatradios, die kleinere UKW-Anlagen abschalten. Für die Übergangsphase bleibt ein DAB-Tuner mit integriertem UKW-Empfänger somit die beste Wahl, um zukunftssicher zu bleiben.
Der TechniSat Digitradio 143 CD besitzt ein eingebautes CD-Laufwerk – eines von vielen Features, mit denen er punktet. (Bildquelle: Amazon.de)
Welche Ausstattungsmerkmale zeichnen DAB-Tuner aus?
Die meisten DAB-Tuner verfügen über ein Display. Dieses ist häufig recht groß, farbig und mit einer Dimmfunktion ausgestattet, in anderen Fällen deutlich kleiner und auf das Wesentliche beschränkt. Tuner wirken keineswegs immer schlicht: Besonders die höherwertigen Modelle bieten neben der Kernfunktion zahlreiche praktische Extras. Uhrzeit, Datum, Wecker und Sleeptimer gehören oft zum Standard. Selbst Bluetooth ist bei kleineren Geräten nicht selten und ermöglicht das drahtlose Streaming von Ihrem Smartphone zur HiFi-Anlage. Spitzenmodelle verfügen zudem über WLAN- oder Ethernet-Verbindungen, die weitere Funktionen eröffnen. Internetradio liefert Hunderttausende Sender, Multiroom integriert den Tuner kabellos in ein kabelloses Lautsprechersystem, und DLNA verbindet den Tuner mit Ihrem Mediaserver. Zusätzlich werden viele relevante Anschlussarten unterstützt: USB zur Wiedergabe von Medien vom USB-Stick, digitale sowie analoge Ein- und Ausgänge via Cinch, optische oder koaxiale Anschlüsse und Kopfhörerbuchsen. Manche Tuner sind klassisch für HiFi-Anlagen gestaltet, andere presentieren sich im Hochformat und sind oft als DAB-Adapter bekannt.Unsere Top-Empfehlungen: DAB-Tuner mit WLAN
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