Stärken
Schwächen
Zum Lieferumfang des elektrischen Saughäckslers SHE 81 von Stihl zählen ein Saugrohr, ein Blasrohr sowie ein Fangsack mit einem Fassungsvermögen von 45 Litern. (Bildquelle: amazon.de)
Wie bewerten Testberichte Stihl-Laubgeräte in ihren Vergleichen?
Stihl offeriert Gebläse und Saughäcksler mit unterschiedlichen Leistungsstufen, die sich zur Reinigung von Gehwegen, Rasenflächen und Parkplätzen eignen. Trotz der Vielfalt vereint die Modelle eine Gemeinsamkeit: In fast allen Einzel- oder Vergleichstests erhalten die Gartengeräte sehr häufig die Bewertung „Gut" oder „Sehr gut". So zeigt sich bei zahlreichen kombinierten Laubsaugern und Laubbläsern anderer Marken, dass sie beim Laubblasen meist stärker punkten als beim Laubsaugen. Das elektrische Modell Stihl BGE 81 erzielt beispielsweise in Tests sowohl beim Blasen als auch beim Saugen rasche und sehr gute Reinigungsergebnisse.Akku oder Kabel: Welche Variante überzeugt mehr?
Wenn Sie Ihre Nachbarn schonen und zugleich umweltfreundlich agieren möchten, sind die akkubetriebenen Laubbläser von Stihl eine geeignete Wahl. Die Akku-Geräte der BGA-Reihe arbeiten mit 36 Volt (Lithium-Ionen, AP-System) und liefern dabei eine leistungsstarke und gleichzeitig leise Reinigungsleistung. Besonders in lärmsensiblen Zonen wie Schrebergärten oder in der Nähe von Krankenhäusern sind sie gegenüber Benzinmodellen klar vorzuziehen. Aktuelle Modelle wie der BGA 86 (Gebläsegeschwindigkeit bis zu 306 km/h, Gewicht nur 2,8 kg ohne Akku) und der neue BGA 100 mit vier Leistungsstufen inklusive Boost-Funktion zeigen, dass Stihl die Akku-Klasse kontinuierlich weiterentwickelt. Ein Vorteil der Akku-Geräte ist, dass sie keine Einschränkungen durch Kabel mit sich bringen – im Gegensatz zu Elektrogeräten.Zu beachten ist, dass Akku und Ladegerät bei vielen BGA-Modellen nicht im Lieferumfang enthalten sind und separat erworben werden müssen. Wer bereits Geräte aus dem Stihl AP-System besitzt, kann den vorhandenen Akku jedoch auch für den Laubbläser nutzen – ein praktischer Vorteil des einheitlichen Akkusystems.
Nutzen Sie Laubbläser und -sauger mit Bedacht, nicht nur im Hinblick auf Ihre Nachbarn, sondern auch zum Schutz kleiner Gartenbewohner wie Insekten oder Igel. Der starke Luftstrom kann für sie gefährlich sein oder sogar ihren Lebensraum zerstören. Deshalb ist es sinnvoll, solche Geräte nur selten einzusetzen oder lieber auf klassische Harken und Rechen zurückzugreifen.
Exzellente Leistung bei vergleichsweise geringem Geräuschpegel: Top Stihl-Laubgeräte mit niedrigem Schallleistungspegel
| Schallleistungspegel (max.) | Unser Fazit | Stärken | Schwächen | Bewertung | Angebote | |
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ab 195,20 € ![]() Gut 1,7 |
87 dB |
Leichtgewicht mit guter Blaskraft bei geringer Verschmutzung Weiterlesen |
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173 Meinungen 3 Tests |
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ab 244,90 € ![]() Sehr gut 1,0 |
90 dB |
Leistungsstarker Laubbläser, der gut in der Hand liegt Weiterlesen |
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23 Meinungen 1 Test |
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ab 403,57 € ![]() Sehr gut 1,3 |
90 dB |
Schlank und leise mit guter Blaskraft Weiterlesen |
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239 Meinungen 1 Test |
Die Lithium-Ionen-Akkus von Stihl verfügen je nach Modell über unterschiedliche Kapazitäten (AP 100 bis AP 300S und größer) und können bei intensiven oder länger andauernden Gartenarbeiten eventuell nicht ausreichen – hier lohnt der Einsatz leistungsfähigerer Akkus oder ein Wechselakku. Elektro-Blasgeräte mit der Bezeichnung BGE sind hingegen meistens günstiger als die Akku-Modelle und bringen mit 1.100 bis 1.400 Watt eine ordentliche Leistung mit. Nachteilig ist allerdings, dass sie eine Steckdose benötigen und Kabelprobleme in Kauf genommen werden müssen. Für die Pflege größerer Flächen sind diese elektrischen Geräte zwar relativ leicht, doch wenn Sie keine Lust auf das Kabelmanagement haben, steht Ihnen auch die Benzinvariante zur Verfügung.
Bietet mit einem Fangsackvolumen von 45 Litern mehr Power als die elektrischen Varianten: Der Benzin-Saughäcksler SH 86 von Stihl. (Bildquelle: amazon.de)
Die starke Klasse: Benzinbetriebene und rückentragbare Blasgeräte
Die Benzin-Blasgeräte mit der Modellbezeichnung BG überzeugen durch ihre hohe Leistungsfähigkeit und können dank ihrer stärkeren Luftgeschwindigkeit größere Flächen zügig bearbeiten. Allerdings erzeugen sie Abgase, deutlich mehr Lärm und sind zudem recht schwer. Zwar bietet Stihl auch lärmarme Geräte und einige Maschinen mit umweltfreundlichen Katalysatoren an, die grundlegenden Nachteile lassen sich dennoch nicht vollständig umgehen. Angesichts zunehmend strenger werdender kommunaler Lärmschutzvorschriften und einer wachsenden Sensibilität für Emissionen im Wohnbereich empfiehlt sich bei der Neuanschaffung ein genauer Blick auf Akku-Alternativen.Für umfangreichere Anwendungen sind die rückentragbaren Laubbläser mit der Kennzeichnung BR ideal geeignet. Sie sind vergleichsweise schwer, jedoch sorgen Tragesysteme mit Schultergurten und Rucksäcken für Komfort. Mit einem Motorhubraum von rund 65 Kubikzentimetern zählen sie zu den leistungsstärksten Blasgeräten von Stihl. Für professionelle Anwender, die auf Akkubetrieb umsteigen möchten, bietet Stihl inzwischen auch rückentragbare Akku-Varianten mit separatem Rucksackakku (z. B. AR 3000 L) an, die sich vor allem für längere Einsätze ohne Steckdose eignen.
Häckslerfunktionen bei Benzin- und Elektrogeräten
Die Saughäcksler von Stihl bringen einige Vorteile mit sich: In der Regel lassen sie sich rasch und oft ohne Werkzeug vom Sauger in einen Bläser verwandeln. So können Sie zunächst das Laub zusammenblasen, anschließend aufsaugen und mit dem integrierten Häcksler zerkleinern – oder das Häckselgut nachträglich in einem zusätzlichen Häcksler verarbeiten. Die zerkleinerten Blätter sind ideal zum Einarbeiten in den Kompost oder als Mulchschicht verwendbar. Neuere Akku-Saughäcksler wie der SHA 56 vereinen Laubsauger und Laubbläser in einem kompakten 2-in-1-Gerät und erreichen dabei ein Mulchverhältnis von bis zu 12:1.Elektrogeräte verfügen über eine Leistungsaufnahme zwischen 1.100 und 1.400 Watt und wiegen etwa vier bis viereinhalb Kilogramm. Benzingeräte erreichen eine Leistung von rund 700 bis 800 Watt und bringen ein Gewicht von fünf bis sechs Kilogramm mit. Akkugeräte (ohne Akku gewogen) liegen meist bei zwei bis drei Kilogramm – aktuelle Profi-Modelle wie der BGA 86 wiegen ohne Akku nur 2,8 kg, der BGA 100 sogar nur 2,5 kg.









