Stärken
Schwächen
Der leistungsstarke Laubbläser KW901 überzeugt durch seine Stärke. Er ist kraftvoll, laut und schwer, bringt aber auch eine komfortable Ausstattung mit. (Bildquelle: amazon.de)
Laubbläser gelten häufig als robuste Geräte, die sowohl von Profis als auch von privaten Nutzern verwendet werden. Mit beeindruckender Kraft befreien sie Rasenflächen, Gartenwege und Einfahrten von heruntergefallenem Laub und kleinen Ästen – allerdings nicht ohne Lärm und mit negativen Folgen für im Laub lebende Nützlinge. Wir zeigen die Vorzüge und Fallstricke von Laubbläsern mit Verbrennungsmotor auf.
Welches Modell passt zu welchem Einsatzbereich?
Was für benzinbetriebene Laubsauger gilt, trifft ebenso auf Benzin-Laubbläser zu: Ihre hohe Leistung und reine Blasfunktion machen sie ideal für weitläufige Grundstücke mit vielen Bäumen, wo eine große Menge Laub anfällt. Aufgrund der Flächengröße und fehlender Stromversorgung sind Akku- oder elektrisch betriebene Modelle hier eher ungeeignet.Auch bei kleineren Flächen, vor allem im Garten, erfreuen sich Benziner großer Beliebtheit, da das lästige Verlegen von Verlängerungskabeln entfällt und zudem keine ständigen Akku-Ladepausen nötig sind. Mit ihrem kraftvollen Motor bringen Benzin-Geräte zudem auch feuchtes und fest anhaftendes Laub effizient zum Verschwinden.
Benzinbetriebene Geräte für den Hausgebrauch
Zahlreiche Benzin-Modelle für den privaten Gebrauch, die oft über eine zusätzliche Saug- und Häckselfunktion verfügen, sind für sehr große Flächen weniger gut geeignet. Das liegt vor allem daran, dass man den Fangsack häufig entleeren muss. Für mittlere Grundstücke, bei denen ein Netzwerk- oder Akku-Betrieb nicht möglich ist, sind sie hingegen eine solide Wahl. Die Hersteller bieten sowohl handgeführte als auch rückengetragene Varianten an, bei denen Saugen und Häckseln bereits integriert sind oder nachgerüstet werden können. Achten Sie bei größeren Bläsern ohne Tragegestell unbedingt auf einen mitgelieferten Gurt, denn ohne Unterstützung macht das Gewicht den Einsatz schnell anstrengend.Je nach Bedarf sind Geräte mit einer Blasgeschwindigkeit von 180 bis 210 Kilometern pro Stunde meist ausreichend. Wenn Sie allerdings feuchtes Laub und kleine Äste beseitigen wollen, ist eine höhere Leistung von Vorteil. Bei komfortableren Modellen ist es oft möglich, die Gebläsestärke stufenlos per Drehzahlregler an die jeweilige Situation anzupassen.
Kraftvolle Benzin-Laubbläser
| Blasgeschwindigkeit (max.) | Unser Fazit | Stärken | Schwächen | Bewertung | Angebote | |
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ab 839,00 € ![]() ohne Endnote
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349,2 km/h |
Maximale Leistung für professionelle Anwendungen Weiterlesen |
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6 Meinungen 0 Tests |
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ab 169,00 € ![]() Gut 1,8 |
295 km/h |
Benzin-Laubbläser für größere Flächen Weiterlesen |
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128 Meinungen 0 Tests |
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ab 119,99 € ![]() Befriedigend 2,7 |
268 km/h |
Allroundgerät mit guter Blasgeschwindigkeit und Fangsack Weiterlesen |
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81 Meinungen 0 Tests |
Professionelle Laubentferner für den anspruchsvollen Einsatz
Um den hohen Anforderungen gerecht zu werden, sind reine Benzin-Laubbläser meist mit sehr starken Motoren ausgestattet. Das führt zu einem vergleichsweise hohen Gewicht. In dieser Klasse dominieren rückengetragene Geräte, oft schwer, daneben gibt es auch handgeführte Großflächenbläser. Im professionellen und semiprofessionellen Bereich, etwa im kommunalen Straßenservice, werden häufig auch schwere Laubsauger mit und ohne Häckselfunktion samt großem Fangsack verwendet, um das vom Laubbläser gesammelte Material aufzunehmen und abzutransportieren. Der Transport erfolgt dann meist per Rasentraktor oder mit vier Rädern auf Rollen beweglichen Geräten.Belastungen für Mensch und Umwelt
Trotz vieler Vorzüge: alle Geräte dieser Kategorie stellen eine Belastung für Mensch und Umwelt dar. Zwar bemühen sich Hersteller, die Schadstoffemissionen möglichst gering zu halten, doch gegen das Aufwirbeln von Feinstaub, der gesundheitsschädliche Stoffe enthält, können sie nichts tun.Darüber hinaus werden Nutzer durch den Lärm der Benzin-Laubbläser stark belastet. Die meisten arbeiten mit Zweitaktmotoren, die nicht gerade für ihre Geräuscharmut bekannt sind. Die Lautstärke kann leicht 100 Dezibel überschreiten – vergleichbar mit dem Lärm eines Presslufthammers. Elektro-Laubbläser sind nur geringfügig leiser, während Akku-Varianten meist zwischen 75 und 85 Dezibel liegen – ähnlich laut wie eine Waschmaschine im Schleudergang oder der Straßenverkehr an einer belebten Hauptstraße.
Es gibt zunehmende Kritik an den lauten und abgasproduzierenden Laubbläsern. Naturschutzorganisationen und sogar das Bundesumweltministerium warnen vor deren Einsatz. Die Geräte zerstören zahlreiche Kleintiere, die in der Streuschicht am Boden leben, darunter Insekten, Spinnen, Würmer und sogar Kleinsäuger wie Igel – alles wichtige Akteure eines funktionierenden Ökosystems.






