Die besten DDR3-Arbeitsspeicher

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Ratgeber: DDR3-Arbeitsspeicher

Augen auf beim Spei­cher­kauf

DDD3 Der Arbeitsspeicher - oder kurz: RAM (Random Access Memory) - gehört zu den wichtigsten Komponenten in einem System. Er dient als Zwischenspeicher für alle Anwendungen und beschleunigt das Arbeiten. DDR3-SDRAM ist eine konsequente Weiterentwicklung des Konzeptes von DDR2-SDRAM und bildet den derzeitigen Standard bei Desktop- und Laptopsystemen. Die neuen Module sind nicht abwärtskompatibel und erfordern ein passendes Mainboard.

Einsatzgebiete

In Werbeprospekten werden Computer und Notebooks meist mit 4, 6, 8 oder sogar 16 Gigabyte Arbeitsspeicher angepriesen. Doch oft bedeuten mehr Speicher nur eine Belastung für den Geldbeutel. Bevor man also in den Arbeitsspeicher-Wahn verfällt, sollte man sich die Frage stellen, wofür der PC verwendet wird. Bürorechner müssen meist keine anspruchsvollen Aufgaben verrichten und zeigen sich entsprechend genügsam. 2 Gigabyte sind hier die Mindestanforderung, mit 4 Gigabyte ist man auf der sicheren Seite. Der heimische Rechenknecht sollte hingegen mit 4 bis 8 Gigabyte ausgestattet werden. Vor allem moderne Spiele profitieren davon. Anspruchsvolle Aufgaben in den Bereichen Video- und Audioschnitt sollten wenn möglich mit 16 oder gleich 32 Gigabyte in Angriff genommen werden, da aktuelle Programme wie Photoshop damit auch umgehen können.

Speicheradressierung 32 Bit / 64 Bit Systeme

Viel Arbeitsspeicher bringt aber nichts, wenn das Betriebssystem mit diesem nicht umgehen kann. Ein 32 Bit System kann nämlich maximal vier Gigabyte RAM adressieren. Da aber der interne Controller, die Soundkarte und die Grafikkarte auch etwas vom Kuchen abbekommen, bleiben für die reelle Nutzung nur noch 3 bis 3,5 Gigabyte übrig. Sofern mehr verbaut wurde, liegt dieser brach und wird nicht genutzt. Man sollte daher beim Kauf eines neuen Systems darauf achten, dass ein System mit 64 Bit enthalten ist. Dann gibt es auch keine Probleme beim Aufrüsten.

Notebookarbeitsspeicher DDR3

Unterschiede zwischen Desktop -und Laptop-Modulen

Im Gegensatz zum Desktop-PC verwenden Notebooks sogenannte SO-DIMMs, die nur halb so lang sind wie die Module für einen herkömmlichen Rechner. Auch hier gibt es Modelle mit unterschiedlichen Taktraten. Die Bezeichnung DDR3-1333 steht dabei beispielsweise für einen Speicher mit einer Taktfrequenz von knapp 667 Megahertz. Je höher die Frequenz, desto schneller ist auch der Speicher.

DDR3-Speicher

Dual-Channel-Modus

Moderne Systeme ermöglichen den Betrieb der Speicherbausteine im Dual-Channel-Modus. Zwei gleich große Arbeitsspeicher werden dabei in farbcodierte Steckplätze eingebunden. Dabei ist es nicht zwingend notwendig, dass die Modelle vom gleichen Hersteller sind. Allerdings bestimmt das langsamste Modul das Tempo. Durch diese Vorgehensweise verdoppelt sich die Bandbreite des Speicherbus von 64 auf 128 Bit und sorgt vor allem in Systemen mit integrierter Grafikeinheit für mehr Leistung.

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