Arbeitsspeicher (RAM)

(888)
Filtern nach

  • bis
    Los

Infos zur Kategorie

Performanter Kurzzeitspeicher, der zum Nadelöhr werden kann

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. temporärer Zwischenspeicher für Programminformationen
  2. mehr Arbeitsspeicher bedeutet nicht zwingend bessere Performance
  3. zwei verschiedene Bauformen für Desktopsysteme und Notebooks
  4. aktueller Standard: DDR4

Corsair Vengeance DDR4 Kit auf Mainboard Speicherriegel mit Kühlkörpern versprechen eine hohe Lebensdauer (Bildquelle: Amazon.de)

Wie prüfen Testmagazine Arbeitsspeicher?

Für die meisten Anwender entscheidet der Preis und die Speichergröße beim Arbeitsspeicher über den Kauf. Testmagazine wie PC Games Hardware konzentrieren sich allerdings primär auf die Leistungswerte, anhand derer sich die Arbeitsspeicherkits auch leichter untereinander vergleichen lassen. Benchmark-Tests mit speziellen Programmen wie Memtest und praxisnahe Messungen, zum Beispiel mit Komprimierungssoftware tragen entscheidend zum Urteil der Tester bei. Da Arbeitsspeicher-Kits vor allem von Fachmagazinen geprüft werden, spielen auch Übertaktungsmöglichkeiten eine wichtige Rolle bei der Beurteilung. Latenzen, Timings und Taktung müssen variabel ausfallen und großes Übertaktungspotenzial wird von den Testern lobend erwähnt. Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Preis-Leistungs-Verhältnis, das ähnlich wie bei Festplatten gerne mit dem Preis-pro-Gigabyte-Verhältnisses gleichgesetzt wird. Da viele Arbeitsspeicher-Kits heutzutage ab Werk Kühlkörper vorinstalliert haben, werden diese auch von Testredakteuren näher betrachtet. Fällt der Kühler zu groß aus, kann das zu Komplikationen mit dem oft direkt nebenan grenzenden CPU-Kühler führen.

Wann sollte man seinen Arbeitsspeicher erweitern?

Wenn man häufig mehrere Programme parallel nutzt oder aktuelle und anspruchsvolle Spiele genießen möchte, wird der Arbeitsspeicher erfahrungsgemäß irgendwann zu einem limitierenden Faktor. Wenn der Speicher voll ist, quittieren Programme das häufig mit entsprechenden Warnmeldungen. Sobald statt des schnellen Speichers die Auslagerungsdatei beansprucht werden muss, führt dies zu teils enormen Geschwindigkeitseinbußen. Langsame Ladezeiten und stockende Bildraten sind die Folge. Spätestens dann empfiehlt sich eine Erweiterung des Arbeitsspeichers.

Wie viel Arbeitsspeicher braucht man?

Das Betriebssystem selber belegt stets einen nicht unerheblichen Teil des Arbeitsspeichers. Windows 10 hat zum Beispiel einen Fußabdruck von etwas über 1 GB. Für die meisten Anwender dürfte der Webbrowser der größte Arbeitsspeicherfresser sein - je mehr Tabs geöffnet sind, desto mehr Arbeitsspeicher wird beansprucht. Aktuell ist man mit 8 GB RAM noch gut bedient, aber Medienbearbeitungsprogramme sowie Spiele überschreiten dieses Limit inzwischen schon des Öfteren. Wenn man also ein zukunftssicheres System bauen will, sind 16 GB empfehlenswert. Wer Videos bearbeitet oder hochauflösende Fotos editiert, sollte sogar eher zu 32 GB greifen.

Was sollte man bei der Arbeitsspeicher-Aufrüstung beachten?

Der Einbau neuer Speicherriegel ist per se unkompliziert. Haltevorrichtung nach unten drücken, alte Riegel herausziehen und neue einsetzen - fertig. Eine Software-/Treiberinstallation ist nicht vonnöten. Die Schwierigkeit liegt eher in der Kompatibilität. Man muss vorher unbedingt prüfen, welchen Speichertyp die Hauptplatine unterstützt. Aktuelle PCs und Notebooks setzen auf DDR4-RAM, bei älteren Modellen muss aber noch DDR3-RAM verbaut werden. Wenn das System vor 2016 gekauft wurde, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass noch DDR3 zum Einsatz kommt. Bei Desktop-PCs sind lange Speicherriegel im DIMM-Format üblich während Notebooks kompaktere SO-DIMM-Riegel nutzen. Nicht jedes Notebook erlaubt eine unkomplizierte Arbeitsspeichererweiterung: Unbedingt vorher prüfen, ob sich das Gehäuse problemlos öffnen lässt oder eine Wartungsklappe zur Verfügung steht! Es ist zudem ratsam, den vorhandenen Arbeitsspeicher komplett auszutauschen. Nur wenn identische Speicherriegel verbaut sind, ist eine hohe Systemstabilität gewährleistet. Mehrere Speicherriegel mit unterschiedlichen Taktraten und Latenzen führen oft zu Komplikationen.

Autor: Gregor L.

Produktwissen und weitere Tests

Schneller als jede SSD PC-WELT 7/2014 - PC-Welt erklärt, wie Sie den Arbeitsspeicher Ihres PCs als flotte SSD-Alternative verwenden und worauf Sie beim Einkauf eines neuen RAM-Moduls für Ihren Desktop-PC oder Ihr Notebook achten müssen.

Alles richtig belegt? PC Games Hardware 11/2013 - Bei der Belegung von RAM-Steckplätzen fürchten viele Anwender Leistungsverluste, wenn Module unterschiedlicher Kapazität und in ungerader Anzahl verbaut werden - zu Recht? Wir testen es!

Corsair Dominator Platinum DDR3-Premium OverclockingStation.de 9/2012 - All jene, die sich schon einmal mit Arbeitsspeichern beschäftigt haben, ist Corsair wohl ein Begriff. Vielleicht nicht unbedingt als die günstigste Alternative, aber mit Sicherheit unter den als erstes Genannten, wenn Stabilität mit Kompatibilität und Übertaktungsfreundlichkeit einhergehen soll. Diese Sicherheit und Kundenzufriedenheit beruht nicht auf Zufällen, sondern ist vielmehr der langjährigen Erfahrung und Kompromisslosigkeit zuzurechnen. Bereits zu Zeiten, in denen DDR1-Speicher in komplett geschlossenen Gehäusen versteckt wurden, hat man sich bei Corsair schon eine Vielzahl an Gedanken zum Design gemacht. ... Im Check war ein Arbeitsspeicher, der keine Endnote erhielt.

ADATA XPG Gaming v2.0 Series DDR3-2400G OverclockingStation.de 9/2012 - Mitte Juli dieses Jahres veröffentlichte der Anbieter von Hochleistungs-Speichermodulen und NAND-Flash Produkten ADATA ein neues Dual-Channel-Kit seiner XPG Gaming v2.0-Serie in der Presse. Hier ist die Rede von den DDR3-2400G, was derzeit noch nicht erhältlich ist. ADATA hat also erst einmal ein 2x 4GB mit CL10-12-12-31 angekündigt, welches wir auch erhalten haben. Mit aller Wahrscheinlichkeit wird auch ein 2x 8GB-Kit folgen, so laut deren Bestellinformationen. Durch die immer höher werdenden Ansprüche der Hardware-Enthusiasten will man hier ein Zusammenspiel von Geschwindigkeit und Kapazität den Benutzern zugutekommen lassen. ... Im Check war ein Arbeitsspeicher, der ohne abschließende Benotung blieb.

RAM-Preise ausnutzen PC Games Hardware 12/2011 - Die Preise für Arbeitsspeicher befinden sich aktuell auf einem Rekordtief. Ein idealer Zeitpunkt, um günstig aufzurüsten? PCGH prüft, welcher Arbeitsspeicher sich lohnt.

ADATA XPG Xtreme DDR3-2133X OverclockingStation.de 7/2012 - Im Mai dieses Jahres hatte der Anbieter von Hochleistungs-Speichermodulen und NAND-Flash Produkten ADATA zwei neue Dual-Channel-Kits seiner XPG Xtreme Serie angekündigt. Hier ist die Rede von den DDR3-2133X, erhältlich als 8 GB und 16 GB Kit. Durch die immer höher werdenden Ansprüche der Hardware Enthusiasten will man hier ein Zusammenspiel von Geschwindigkeit und Kapazität den Benutzern zugutekommen lassen. Getestet wurde ein Arbeitsspeicher-Kit. Eine Note wurde nicht vergeben.

G.Skill Ares PC Games Hardware 5/2012 - Mit der Ares-Serie erweitert G.Skill das Portfolio. Wir hatten die Chance, bereits ein neues 8-GiByte-Kit zu testen.

Stromspar-RAM PC Games Hardware 5/2012 - Kingston hat mit dem Hyper-X-Genesis-Kit KHX1600C9D3LK2/8GX leistungsfähige Stromspar-Module im Angebot.

Corsair Vengeance DDR3-Speicher im Kleinformat! OverclockingStation.de 3/2012 - Ja, es gibt Sie auch, die Arbeitsspeicher für Notebooks und ITX Mainboards. Hierbei handelt es sich um sogenannte SO-DIMM, welche mit einem DDR3-Chip bestückt sind und in unserem Test mit einem MSI GT780 zum Einsatz kommt. Die Mini Arbeitsspeicher werden von vielen namenhaften Herstellern wie beispielsweise ADATA, Samsung, GEIL oder in unserem Test von Corsair hergestellt. Der Mini-Riegel misst ca. 68mm breite und ist nur halb so lang wie ein herkömmlicher Desktop PC DDR3- Speicher. Des Öfteren tauchte die Frage auf, warum ein SO-DIMM kaum 'außer derzeit der HyperX von Kingston' mit einem Heatspreader ausgestattet wird. Die Frage lässt sich ganz einfach erklären, ein Note- bzw. Netbook soll so kompakt wie möglich gehalten werden, dadurch ist leider nicht viel Platz vorhanden und es muss auf viel Raum im Arbeitsspeicherbereich verzichtet werden.

Riesenriegel c't 19/2011 - Adatas 8-GByte-Speichermodule der XPG-Gaming-Serie verdoppeln die bisher maximal mögliche Arbeitsspeichermenge im PC.

1.500 Euro-PC GameStar 1/2012 - Mit unseren 1.500-Euro-PC spielen Sie ganz vorne mit, dank Geforce GTX 570 auch mit 3D Vision und PhysX. Neben der Top-Leistung stimmt aber auch die Ausstattung mit SSD-Festplatte, Blu-ray-Brenner und schickem Komfortgehäuse! Testumfeld: Im Test befanden sich elf Einzelkomponenten eines Komplett-PCs im Wert von 1.500 Euro. Die Produkte erhielten keine Endnoten.

AMD-RAM ausprobiert PC Games Hardware 2/2012 - CPU- und Grafikchip-Hersteller AMD bietet neuerdings auch DDR3-Speicher an. Wir haben die Module der Entertainment-Reihe geprüft.

Sandy-Bridge-PC für jeden Geldbeutel GameStar 9/2011 - Mit sehr hoher Spieleleistung, moderner Technik und moderatem Stromverbrauch deklassieren Intels Sandy-Bridge-Prozessoren momentan die Konkurrenz. Wir empfehlen drei Top-Aufrüstpakete. Testumfeld: Im Test waren drei Hardware-Pakete, die jeweils aus Prozessor, Mainboard, Arbeitsspeicher und CPU-Kühler bestehen.

G.Skill RipjawsX 8GBXL OverclockingStation.de 11/2011 - Der etablierte Speicherhersteller G.Skill hatte speziell für Intels 2. Prozessor Generation, den ‚Sandy Bridge‘, eine neue Speicherserie vorgestellt. Diese hört auf den Namen ‚RipjawsX‘ und bietet nicht nur eine große Vielfalt an unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Kapazitäten, nein auch verschieden farbige Ausführungen stehen zur Auswahl. Die neuen Speicherriegel kamen nun auch mit einem schwarzen PCB auf den Markt.

Princo Turbo vs. G.Skill Ripjaws X Hardwarelabs.de 8/2011 - Der Speicherspezialist G.Skill ist bekannt für seine hervorragenden Overclocking-Speicherkits. So hat das taiwanesische Unternehmen zuletzt die neue Ripjaws X-Serie auf den Markt gebracht, die sich bereits großer Beliebtheit erfreuen. Schon auf der diesjährigen Cebit trafen wir überraschend auf den Speichermedienhersteller PRINCO, der hauptsächlich für seine CD- und DVD-Rohlinge bekannt ist. Doch dieses Jahr hatte es das Unternehmen auf einen ganz anderen Bereich abgesehen: Arbeitsspeicher. In dem heutigen Test wollen wir die 2133 MHz schnellen PRINCO Module gegen die ebenfalls auf 2133 MHz getakteten Ripjaws X antreten lassen.

Benachrichtigung Wir benachrichtigen Sie kostenlos bei neuen Tests zum Thema Arbeitsspeicher (RAM).

Infos zur Kategorie

Für die meisten Anwendungen genügen heutigen Computeranwendern 512 Megabyte DDR2-RAM. Für das Bearbeiten von Musik oder Filmen und neueste PC-Spiele kann mehr Arbeitsspeicher angeraten sein. Nachfolger wird der schneller getaktete DDR3-Arbeitsspeicher. DDR- und SD-RAM kommen dagegen kaum noch zum Einsatz. Der Arbeitsspeicher heutiger Computer wird in erster Linie durch doppelreihige Speicherbausteine (DIMMs) gestellt. Am Gebräuchlichsten sind hierbei die DDR2-RAMs, von denen aktuelle Rechner üblicherweise 512 Megabyte haben. Dies reicht für beinahe alle Anwendungen vollkommen aus, lediglich für das Bearbeiten von Musik und Filmen oder die neuesten PC-Spiele ist mindestens 1 Gigaybte angeraten. Bei RAM kommt es jedoch nicht nur auf seine Größe sondern vor allem auf seine Interaktionsgeschwindigkeit mit dem Prozessor des PCs an. Es gibt daher fünf verschiedene Speichertaktraten zwischen 100 und 266 MHz. Das Maximum, das die meisten heutigen Computer mit ihrem Front Side Bus leisten können, wird jedoch bereits mit zwei RAM-Chips vom Typ DDR2-667 vollkommen ausgereizt. Dies sind Chips mit 166 MHz Speichertaktrate, die im Vergleich zu den veralteten DDR-RAMs effektiv mit 667 MHz laufen – daher die Bezeichnung dieses Chiptyps. Dennoch wurde mit den DDR3-RAMs bereits Arbeitsspeicher angekündigt, dessen Taktrate noch einmal deutlich höher ausfallen soll, um auch künftige Prozessorgenerationen ausnutzen zu können. Die älteren DDR- und SD-RAM-Typen hingegen sind Auslaufmodelle, die kaum noch verbaut werden.