Joie Babyschalen Modernste Technologien, akzeptables Handling
Das Wichtigste auf einen Blick:
- modernste Technik- und Sicherheitsstandards
- akzeptable Sicherheits- und Handhabungsnoten
- häufig flexible Einbauoptionen mit und ohne Isofix
- teils leicht erhöhte Fehlbedienrisiken
- in beide Sitzrichtungen rotierbare Babyschale
Babyschalen von Joie im Test: meist akzeptabler Unfallschutz, gute Ausreißer
Als Joie 2011 in den Markt drückte, war die britische Marke ein sympathischer Außenseiter, der seine Kindersitze vor allem als elternfreundlich bewarb. Seit sich die Testmagazine für Babyschalen von Joie interessieren, sind die Briten auf dem Sprung: Höchsten Sicherheitsstandards wollen sie genügen und produzieren immer neue Babyautositze mit strengen Anforderungen an den Unfallschutz. I-Size-Babyschalen (mit Einteilung nach Körpergröße), eine um 360 Grad drehbare Babyschale oder solche mit Liegefunktion sind Beispiele für die Technik-Offensive, mit der sich Joie Abstand zur Konkurrenz verschafft. Vergleichende Tests von Stiftung Warentest in Kooperation mit dem ADAC legen allerdings offen, dass Joie nicht alle Testdisziplinen wie erhofft absolviert: Bei der Unfallsicherheit liegen manche im Durchschnitt, ein Gut gibt es selten, Premiumnoten gar nicht. Während Joie noch knobelt, produziert die Konkurrenz sehr gut getestete i-Size-Schalen mit hohem Schutzniveau, bester Ergonomie und einfacher Handhabung . Was die Tester aber bei Joie positiv bedenken, sind gute Verarbeitung, waschbare Bezüge, flexible Einbauoptionen mit oder ohne Isofix und das geringe Gewicht einiger Schalen: angenehm in der Armbeuge zu tragen oder auf ein Kinderwagengestell zu setzen, wo sie als fahrbare Babyschale Teil eines mobilen Travelsystems werden. Mit Adaptern passen Joie-Babyschalen auch auf die Kinderwagen vieler anderer Hersteller.
Babyschale von Joie mit Liegefunktion: komfortabel reisen
Joie zählt zu den wenigen Herstellern, die sich an Babyschalen mit Liegefunktion im Auto heranwagen. Mit der i-Level liefert das Unternehmen Eltern einen der begehrten Baby-Autositze mit annähernd flacher Liegeposition und scheint dabei eine gute Abstimmung zwischen Liegekomfort und Sicherheit für die Kleinen zu erzielen. Das heißt: Babys können sich während der Fahrt ausstrecken und werden zugleich sicher in der Schale gehalten – anders als in Babyschalen, die sich aus Sicherheitsgründen nur außerhalb des Autos flachlegen lassen. Schön auch: Die Babys können den Wechsel des Transportmittels einfach verschlafen. Muss man bei Testsieger Kiddy Evo-Luna i-Size den Bügel samt Lehne erst aufrecht stellen, um Sitz samt Kind aus dem Auto zu heben, verzichtet Joie auf derlei Umstände.
Babyschale von Joie mit Liegefunktion: komfortabel reisen
Joie zählt zu den wenigen Herstellern, die sich an Babyschalen mit Liegefunktion im Auto heranwagen. Mit der i-Level liefert das Unternehmen Eltern einen der begehrten Baby-Autositze mit annähernd flacher Liegeposition und scheint dabei eine gute Abstimmung zwischen Liegekomfort und Sicherheit für die Kleinen zu erzielen. Das heißt: Babys können sich während der Fahrt ausstrecken und werden zugleich sicher in der Schale gehalten – anders als in Babyschalen, die sich aus Sicherheitsgründen nur außerhalb des Autos flachlegen lassen. Schön auch: Die Babys können den Wechsel des Transportmittels einfach verschlafen. Muss man bei Testsieger Kiddy Evo-Luna i-Size den Bügel samt Lehne erst aufrecht stellen, um Sitz samt Kind aus dem Auto zu heben, verzichtet Joie auf derlei Umstände.
Drehbare Babyschale von Joie: komfortabel einsteigen
Auch den Nutzerkomfort einer rotierbaren Babyschale hat Joie erkannt: Die Joie Spin 360 können Eltern mit einem Handgriff zur Türseite drehen und das Baby bequem im Sitz anschnallen, ohne selbst hinterherkriechen zu müssen. Wie Recaro, Maxi-Cosi oder Britax-Römer ist auch Joie bemüht, den Eltern Schalen vom Typ Reboarder bis vier Jahre anzubieten, die später, wenn das Kind selbst entscheidet, nicht zwingend rückwärtsgerichtet im Auto bleiben müssen – eine langfristige, aber günstigere Investition als die klassischen Reboard-Kindersitze mit Preisspannen von bis zu 500 Euro. Allerdings gibt es unter den Testern Zweifler, die der rotierbaren Spin 360 misstrauen: Bei einem Seitencrash bestehe ein mittleres Verletzungsrisiko und beim Einbau eine leicht erhöhte Gefahr, einen Fehler zu machen; überdies gelängen beim Anschnallen des Kindes nicht alle Handgriffe intuitiv. Generell sollten Eltern daher immer auch auf die Handhabungs - und Ergonomienoten im Test achten – speziell ein Online-Kauf verlangt eine große Portion Skepsis. Oft entdecken die Tester überraschende Schwächen wie fummeliges Anschnallen mit dem Dreipunktgurt, erhöhten Platzbedarf im Auto oder Beinauflagen, die sich als suboptimal erweisen.





