Raclette

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Gourmet-Raclette RC3 plus chrom
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Steba RC 3 Plus

Material der Grillplatte: Stahlguss, Naturstein; Anzahl der Pfännchen: 8; Neuester Test: 10/2011

Mit Stebas RC 3 Plus lässt sich in kurzer Zeit das beliebte Käsegericht zubereiten. Acht Pfännchen können gleichzeitig gegart werden. Für den persönlichen Geschmack lassen sich am Testsieger des ETM TESTMAGAZIN die Grillplatten wechseln. Hier steht Naturstein oder Aluminium zur Auswahl. Dank der tollen Antihaftbeschichtung gestaltet sich die Reinigung recht einfach.

2 Testberichte, 124 Meinungen (gut)

 

Weitere Informationen in: ETM TESTMAGAZIN, Heft 11/2011 Geselliger Gaumenschmaus Gerade in der Winterzeit – ob bei einem gemeinsamen Abend oder zu festlichen Anlässen wie Weihnachten oder Silvester – bieten sich Raclettegrills an, um leckere Speisen zuzubereiten. Da die Pfännchen individuell befüllt werden können, ist für jeden Geschmack etwas dabei. In gemütlicher Runde kann man vor dem Raclettegrill sitzen, Leckereien mit Käse überbacken und auf der Grillplatte Fleisch, Fisch und Gemüse anbraten. Das ETM TESTMAGAZIN hat 13 verschiedene Raclettegrills daraufhin getestet, mit welchem Modell Sie am besten in den Genuss von Käse und Grillgut kommen. Was wurde getestet? Im Test befanden sich 13 Raclettegeräte mit den Bewertungen 1 x „sehr gut“, 11 x „gut“ und 1 x „befriedigend“. Die getesteten Kriterien waren jeweils Handhabung (Aufbau, Antihaftwirkung Grillplatte/Pfännchen, Reinigung ...), Grillfunktion (Temperatureinstellungen, Fläche Grillplatte, Grilldauer ...), Raclettefunktion (Pfännchen, Befüllbarkeit, Schmelzdauer) und Sicherheit (Verbrennungsgefahr, Standfestigkeit). … zum Test

RCC1500 Raclette Grill Fashion
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Rommelsbacher RCC 1500

Der RCC 1500 von Rommelsbacher überzeugt als Tischgrill mit sehr guten Leistungen bei der Zubereitung von Grillgut oder Raclettegerichten. Die gewählten Materialien überzeugen. Unschön ist das zu kurz geratene Stromkabel, sodass man wohl um eine Verlängerung nicht herumkommt. Insbesondere, da das Gerät nicht über einen Ein-/Aus-Schalter verfügt.

1 Testbericht, 73 Meinungen (sehr gut)

 

Weitere Informationen in: ETM TESTMAGAZIN, Heft 11/2009 Variationsreiche Pfännchen Stellen Sie sich einen gemütlichen ‚Raclette‘-Abend vor, aber nicht wie meist gewohnt im heimischen Wohnzimmer, sondern am Lagerfeuer: Ein halber Laib feinschmelzender Vollfettkäse wird nahe ans Feuer gelegt. Sobald der Käse langsam zu schmelzen beginnt, wird die oberste Schicht abgeschabt oder abgeschnitten und mit Brot verzehrt. Diese urtümliche Art der Zubereitung stammt Überlieferungen nach aus dem Kanton Wallis im Südwesten der Schweiz und ist über 400 Jahre alt. Was wurde getestet? Im Test waren 17 Raclettegeräte mit den Bewertungen 3 x „sehr gut“, 13 x „gut“ und 1 x „befriedigend“. Als Testkriterien wurden Grillfunktion (Vorheizdauer, Grilldauer, Temperatureinstellungen ...), Handhabung (Bedien- und Grillkomfort, Reinigung, Ausstattung ...), Sicherheit (Grilltemperatur Schälchen, Kontrolllampe, Stand-/Rutschfestigkeit) sowie Raclettefunktion (Pfännchen, Käseverlauf, Schmelzdauer) herangezogen. … zum Test

RE 8000 Raclette Expert
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Krups RE 8000

Die Raclettefunktion kann bei Krups' RE 8000 ebenso überzeugen wie auch das reine Grillen auf den Platten. Diese lassen sich gut reinigen. Auch insgesamt können sich die verarbeiteten Materialien sehen lassen. Minuspunkte sammelt das Gerät durch sein recht kurzes Stromkabel und der fehlenden Möglichkeit, die Raclettepfännchen abzustellen.

1 Testbericht, 1 Meinung (mangelhaft)

 
 
GR421
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Inventum GR 421

Material der Grillplatte: Aluminium; Anzahl der Pfännchen: 6; Neuester Test: 10/2011

Die abnehmbare Aluminiumplatte und die Pfännchen des Inventum GR 421 überzeugen mit einer gelungenen Antihaftbeschichtung, die das Reinigen zum Kinderspiel machen. Die sechs Pfännchen, die zur Zubereitung der Raclettegerichte benötigt werden, sind schön groß, sodass viele Zutaten ihren Platz finden können. Auch die reine Grillfunktion punktet mit relativ kurzen Garzeiten.

1 Testbericht, 1 Meinung (mangelhaft)

 
8er Raclette Exclusive
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Küchenprofi Raclette Exclusive

Material der Grillplatte: Aluminium, Naturstein; Anzahl der Pfännchen: 8; Neuester Test: 10/2011

Mit zwei Grillplatten ist das Küchenprofi-Gerät ausgestattet. Bei der Zubereitung von Grillgut hat man die Wahl zwischen Aluminium und Naturstein. In den Grill- und Raclette-Leistungen zeigt sich das Produkt gut aufgestellt. Dank der unkomplizierten Handhabung - praktischerweise ist auch ein Temperaturregler dabei - steht dem Raclettegenuss nichts im Wege.

1 Testbericht, 20 Meinungen (gut)

 
Raclette Finesse (48735)
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Unold Elektro Raclette Finesse

Material der Grillplatte: Aluminium; Anzahl der Pfännchen: 8; Neuester Test: 10/2011

Zwei Seiten zeigte das Unold-Gerät in Bezug auf die Grillplatte. Auf der glatten Seite lassen sich problemlos typische Pfannenspeisen wie z.B. Spiegeleier zubereiten. Für das typische Grillgut Fleisch oder Fisch bietet sich dann die Rückseite mit der gerillten Oberfläche an. Sowohl die Grillplatte als auch die acht Raclettepfännchen besitzen eine ausgezeichnete Antihaftbeschichtung, die sowohl verhindert, dass die Speisen festkleben, als auch die Reinigung ungemein erleichtert.

1 Testbericht, 7 Meinungen (befriedigend)

 
Raclette-Grill 6420
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Cloer Raclettegrill 6420

Material der Grillplatte: Naturstein; Anzahl der Pfännchen: 8; Neuester Test: 10/2011

Viel Platz bietet Cloers Raclettegrill 6420. Die Grillplatte aus Naturstein ist verhältnismäßig groß und auch die acht Raclettepfännchen bietet viel Raum für die Zutaten. Der Aufbau geht fix und dank der guten Antihaftwirkung lassen sich alle Komponenten einfach reinigen. Die Speisen brauchen nicht sonderlich lange, um gar zu werden.

1 Testbericht, 3 Meinungen (gut)

 
RG 2619 Raclette-Partygrill mit Naturgrillstein
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Severin RG 2619

Beim RG 2619 hat man viele Möglichkeiten diverse Speisen zuzubereiten: Das Gerät verfügt neben den Pfännchen über verschiedene Aufsätze. Zum einen kann man die Natursteinplatte benutzen und daneben eine beschichtete Grillplatte. Wenn man Lust auf Crêpes hat, so kann die Grillplatte auch gewendet wenden. Die Beschichtung erweist sich als sehr ordentlich und die Grilloberflächen sorgen für ein einheitliches Bräunungsergebnis. Leider fehlt ein Schaber für die Pfännchen. Für leichte Kritik sorgt auch das Gestellgestänge.

1 Testbericht, 13 Meinungen (gut)

 
RC44
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Steba RC 44

Material der Grillplatte: Naturstein; Anzahl der Pfännchen: 4; Neuester Test: 10/2011

Auf der Natursteinplatte des Steba-Grills garen die Speisen schnell durch. In den vier darunterliegenden Pfännchen schmilzt Raclettekäse ebenfalls in kürzester Zeit. Der RC 44 ist also durch und durch ein guter Raclettegrill für zu Hause.

1 Testbericht, 9 Meinungen (sehr gut)

 
Chalet8
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KELA Chalet 8

Material der Grillplatte: Aluminium; Anzahl der Pfännchen: 8; Neuester Test: 10/2011

„Der Chalet 8 von Kela überzeugte sowohl beim Grillen als auch bei der Raclettefunktion. Dank der guten Antihaftbeschichtung lösen sich die Lebensmittel problemlos ohne anzubacken. Das anderthalb …“

1 Testbericht, 1 Meinung (mangelhaft)

 
 
KALORIK KA RAC 1001 Raclette
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efbe Elektrogeräte Kalorik Raclette-Steingrill KA RAC 1001

„Pro: hohe Sicherheit, hohe Befüllbarkeit der Pfännchen. Contra: ungleichmäßige Hitzeverteilung, kurzes Stromkabel.“

1 Testbericht

 
RA2992
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Tristar Europe RA-2992

Material der Grillplatte: Gusseisen, Naturstein; Anzahl der Pfännchen: 8; Neuester Test: 10/2011

„Der RA-2992 von Tristar ist mit zwei verschiedenen Grillplatten ausgestattet, die gleichzeitig als eine große Grillfläche verwendet werden kann. Auch wenn die Schmelzdauer von Käse vergleichsweise …“

1 Testbericht, 25 Meinungen (gut)

 
Raclette 2+ Basismodul
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Spring Raclette2+ Basismodul

Material der Grillplatte: Aluminium; Anzahl der Pfännchen: 2; Neuester Test: 10/2011

„Der Spring Raclette2+ punktet beim Raclette und der Antihaftbeschichtung. Die kleine Grillfläche bietet auch für zwei Personen recht wenig Platz. Interessant ist die Erweiterungsoption.“

1 Testbericht, 8 Meinungen (befriedigend)

 
Maybaum RAC 500 Raclette
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efbe Elektrogeräte Maybaum Lavas RAC 500

„Pro: Große Extra-Pfännchen, Griffe werden nicht heiß, extravagantes Design, langes Stromkabel. Contra: Lange Vorheizdauer, Glas eignet sich weniger zum Grillen, kein Temperaturregler.“

1 Testbericht, 12 Meinungen (sehr gut)

 
Raclette RC 58
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Steba RC 58

„Pro: Hohe Sicherheit, gute Beschichtung, gleichmäßige Bräune. Contra: Lange Aufwärmphase, kurzes Stromkabel.“

1 Testbericht, 5 Meinungen (gut)

 
Electric BBQ Grill RC3
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Lentz Electric BBQ Grill RC 3

Material der Grillplatte: Naturstein; Anzahl der Pfännchen: 8; Neuester Test: 10/2011

„Der Raclettegrill von Lentz ist einfach in der Handhabung und bietet gute Racletteergebnisse. Die längere Käseschmelzzeit liegt an dem großen Abstand zur Wärmequelle und bietet die Möglichkeit die …“

1 Testbericht, 11 Meinungen (gut)

 
6425 Raclette
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Cloer Raclettegrill 6425

„Pro: gute Befüllhöhe, gute Grilleigenschaften, große Pfännchen. Contra: kurzes Stromkabel, keine Aus- und Anschaltfunktion.“

1 Testbericht, 3 Meinungen (ausreichend)

 
Schott Team Kalorik RAC 10 FO AZ
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efbe Elektrogeräte KA RAC 10 FOS

Anzahl der Pfännchen: 8; Raclette mit Fondue-Set, Raclette mit Pfännchen; Neuester Test: 10/2009

„Pro: Vielseitige Ausstattung. Contra: Ungleichmäßige Hitzeverteilung.“

1 Testbericht, 1 Meinung (ausreichend)

 
Schott Maybaum Raclette-Grill-Kombination R 700
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efbe Elektrogeräte RAC 700

„Pro: abnehmbares Kabel, Design, Materialbeschaffenheit, Ablageebene. Contra: lange Erhitzungs- und Abkühlungsphase.“

1 Testbericht, 7 Meinungen (gut)

 
Bomann Raclette-Grill RG 1247 CB
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Bomann Raclette-Grill RG 1247 CB

„Pro: gutes Preis- / Leistungsverhältnis. Contra: kurzes Stromkabel, kleine Pfännchen.“

1 Testbericht, 13 Meinungen (gut)

 
 

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Ratgeber zu Raclettegeräte

Esskultur in geselliger Tischrunde

Raclettes zum Schmelzen von Käse und/oder Überbacken anderer Zutaten in kleinen Pfännchen unter einer Heizwendel werden mittlerweile hauptsächlich in Form sogenannter Kombigeräte mit einer zusätzlichen Grillplatte angeboten. So lassen sich auch Fleischstücke oder Zutaten, die aufgrund ihrer Größe nicht in den Racletteeinschub passen, zubereiten und damit komplette Menüs kreieren. Wie Tests ergeben haben, arbeiten die aktuellen Modelle sehr ökonomisch. Der häufig als Nachteil von Kombigeräten herausgestellte zusätzliche Stromverbrauch hält sich demnach in Grenzen.

Die Grillplatten selbst bestehen entweder aus Gusseisen, beschichtetem Metall oder einem heißen Stein. Letztere benötigen länger zum Aufheizen, liefern dafür aber in der Regel eine gleichmäßigere Hitzeverteilung. Gusseiserne oder beschichtete Metallplatten wiederum gibt es mit gewellter oder glatter Oberfläche, die sich auch für Pfannkuchen oder Crêpes eignen. Wer besonders flexibel sein möchte, sollte zu einem Modell mit einer Wendeplatte oder mit einer zweigeteilten Grillfläche aus Stein und Metall greifen. Bei Solo-Raclettegeräten ohne Grillmöglichkeit wiederum sollte darauf geachtet werden, dass eine Warmhalteplatte, etwa für die obligatorisch zu einem Raclette gehörenden Pellkartoffeln, vorhanden ist.

Entscheidend für die Qualität des Raclettegeräts ist die Form der Heizwendel. Im Gegensatz zu einer lediglich rundum laufenden Heizspirale garantieren schlangenlinienförmig eingebaute Wendeln ein gleichmäßiges Überbacken der Zutaten in den Pfännchen. Diese wiederum sind in der Regel antihaftbeschichtet, damit die überbackenen Zutaten wie von alleine auf den Teller gleiten. Emaille-beschichtete Pfännchen sollen zwar, wie eingeschworene Raclette-Fans behaupten, ein besseres Geschmackserlebnis bieten, sind aber schlagempfindlicher als Teflonpfännchen. Zusätzliche Schiebespatel aus Holz beschädigen zwar die Beschichtung nicht, sind aber schlechter zu reinigen als Modelle aus Kunststoff und sollten aus hygienischen Gründen auch häufiger ausgetauscht werden.

Passend zur jeweiligen Tischform werden Raclettegeräte mit rechteckiger oder ovaler/runder Gehäuseform angeboten, die Anzahl der Pfännchen und damit Teilnehmer reicht von zwei bis maximal 12. Für Raclettefans, bei denen die Größe der Tischgesellschaft häufiger wechselt, bieten sich modular aufgebaute Raclettes: Basisgeräte mit zwei Einschubfächern (und Grillplatte) lassen sich dabei entweder nach Belieben zusammenstecken oder mit Kabeln untereinander verbinden – Letzteres eine besonders raffinierte Lösung für große Tische/Gruppen.

Kaufentscheidend kann aber auch die Ausstattung eines Raclettes mit praktischen Details sein, über die nicht jedes Gerät verfügt. So bieten etwa ein An-/Ausschalter, ein Temperaturregler sowie farblich markierte Pfännchen ebenso ein merkliches Komfort-Plus wie die Möglichkeit, die Pfännchen in Esspausen in einem eigenen, in das Gerät integrierten „Parkdeck“ unterzubringen.


Produktwissen und weitere Tests zu Raclettegrills

In netter Gesellschaft test (Stiftung Warentest) 1/2006 -  j KÄSEVIELFALT Kinder mögen den würzigen Raclettekäse häufig nicht. Es eignen sich auch mildere Sorten wie Gouda, Edamer oder Mozzarella. Vorher passgenau in dünne Scheiben schneiden, was bei quadratischen Pfännchen besonders einfach ist.

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Kombigeräte mit Raclette-/ Grillfunktion sind beliebt, da sie teilweise sogar als Tischgrill benutzt werden können. Grillflächen aus Stein geben die Hitze gleichmäßiger ab als Metallgrills, letztere punkten dafür oft mit einer zweigeteilten Grillfläche. Die Qualität der Raclettefunktion wiederum wird von der Einbauform der Heizwendel bestimmt.


Raclettes sind heutzutage fast ausschließlich als Kombigeräte mit Raclette- sowie Grillfunktion anzutreffen. Mit ihnen lassen sich nicht nur allerlei Zutaten in kleinen Pfännchen braten und mit Käse überbacken. Auf dem Grill können gleichzeitig Fleisch, Fisch oder größere Gemüsestücke zubereitet werden. Einige Topgeräte haben eine so hohe Leistungsaufnahme, dass sie sogar als nahezu vollwertige Tischgrills genutzt werden können. In diesem Fall sollte sich allerdings die Grill- sowie die Raclettefunktion separat regulieren lassen, damit nicht unnötig Energie verschwendet wird. Raclettes mit heißem Stein heizen sich zwar langsamer auf, die Hitze wird aber länger gespeichert und in in der Regel auch gleichmäßiger über die komplette Grillfläche abgegeben. Besteht die Grillfläche hingegen aus Gusseisen oder (beschichtetem) Metall, ist sie häufig in zwei Bereiche unterteilt, einer geriffelten für Fleischstücke sowie einer glatten für Fisch, Gemüse sowie Süßspeisen wie etwa Crepes oder Pfannkuchen. In diesem Fall sollte darauf geachtet werden, dass die Bereiche klar voneinander abgegrenzt sind. So können sich austretende Flüssigkeiten und damit Aromen nicht vermischen und etwa Vegetarier und Fleischesser gleichermaßen auf ihre Kosten kommen. Ein Plus an Flexibilität bieten auch Modelle mit einer Wendeplatte oder einer Kombination aus Heißem Stein und Metallgrill. Ist ein Temperaturregler vorhanden, lässt sich außerdem die Grillhitze je nach Grillgut dosieren, ein Regler für die Raclettefunktion hingegen ist nicht unbedingt notwendig. Sinnvoller ist es hier, auf den Einbau der Heizwendel zu achten. Bei den einfachen Modellen führt sie meist nur einmal, und zwar etwa in der Mitte, über die Raclettepfännchen, sodass die Randbereiche mitunter länger zum Überbacken benötigen. Bei hochwertigen Geräten ist die Wendel hingegen so angebracht, dass sie an mehreren Stellen über den Pfännchen zu liegen kommt und damit den Käse gleichmäßig erwärmt. Im Schnitt ist ein Raclette auf sechs bis acht Personen ausgelegt, für größere Runden sind auch Modelle mit bis zu zwölf Pfännchen lieferbar. Für kleinere Haushalte mit zwei oder vier Personen hingegen ist die Auswahl recht schmal, unter Umständen ist in diesem Fall der Griff zu einem Modularsystem empfehlenswert. Es ermöglicht nämlich, mehrere Raclette-Module für jeweils zwei Personen fast nach Belieben aneinander zu reihen, wobei die einzelnen Module relativ weit auseinander stehen. Mit diesem System sind nämlich Kleinhaushalte für Racletteabende mit zum Beispiel mehreren Besuchern vorausschauend präpariert. Bei größeren Racletterunden wiederum erleichtert es die flexible Aufstellmöglichkeit der Module, dass jeder Gast einen leichteren Zugang zum Racletteofen hat als etwa ein mittig auf dem Tisch platziertes großes Modell. Der Begriff Raclette meint im Übrigen „abschaben“. Beim traditionellen Schweizer Raclette wird daher ein größeres Stück Käse in einer Vorrichtung unter einer Heizspirale eingespannt. Die geschmolzene Oberfläche des Käse wird anschließend nach und anch direkt auf den Teller „raclettiert“, also abgeschabt. Schweizer Raclettes eignen sich daher meistens nur für größere Racletterunden, in einigen Modellen können bis zu zwei halbe Käselaiber eingespannt werden.