Akku-Handkreissägen

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Akku-Kreissägen

Bei einer Akku-Handkreissäge gelten die gleichen Kriterien, die für netzbetriebene Werkzeuge in Frage kommen, nämlich Schnittleistung, Gewicht und Kosten. 14,4 Volt-Geräte richten sich an Hobbytischler, 36-Volt-Sägen gehören zur Profi-Klasse. Generell sind die Akkugeräte teurer als ihre kabelbestückten Verwandten. Ihre Leistung wird auch höheren Ansprüchen gerecht. Haupteinsatzgebiet einer Kreissäge sind Schnitte in Holz. Die maximal erzielbare Schnitttiefe in Holz ist daher ein wichtiger Wert, um die Leistungen verschiedener Sägen untereinander vergleichen zu können. Sie liegt zum Beispiel bei den verschiedenen Akku-Modellen eines bekannten japanischen Herstellers zwischen 51 und 66 Millimetern bei geraden Schnitten. Schräge Schnitte, so genannte Gehrungsschnitte, sind leistungszehrend, bei ihnen reduziert sich die Schnitttiefe. Die schwächeren Sägen werden mit 14,4 Volt, die kräftigeren mit 18 Volt betrieben; im Profi-Segment sind auch 36 Volt zu finden. Um sechseinhalb Zentimeter dickes Holz mit einer Netz-Handkreissäge zu durchtrennen, ist schon ein Gerät mit 1600 Watt und einem Gewicht von 5,4 Kilogramm nötig. Wenn eine Akkusäge hier mithalten kann, so zeigt dies das beachtliche Potenzial moderner kabelloser Werkzeuge. Positiv fällt auch auf, dass sie trotz ihres Stromspeichers nicht unbedingt schwer in der Hand liegen müssen. So sind auch batteriebetriebene Kreissägen auf dem Markt, die bei hoher Schnittleistung weniger als vier Kilogramm auf die Waage bringen. Als Zubehör sollte beim Kauf ein Parallelanschlag beiliegen; mit einem solchen Führungslineal werden geradlinige Schnitte erzielt. Akku-Kreissägen können im Haus oder in der Werkstatt, wo meist Steckdosen zur Verfügung stehen, nicht ihre Stärke ausspielen. Aber die Bequemlichkeit, auf das Kabel verzichten zu können, ist etwa für den Holzzuschnitt bei Dacharbeiten oder an entlegenen Stellen eines Grundstückes sinnvoll. Um nicht die Arbeit unterbrechen zu müssen, sollte ein geladener Ersatzakku bereitliegen, wenn der Stromspeicher am Gerät zur Neige geht. Die Zeit für das Nachladen ist überschaubar, mit einer Dauer von zwei Stunden ist aber zu rechnen. Der Sicherheitsaspekt spielt bei allen Kreissägen naturgemäß eine wichtige Rolle. Sie besitzen daher eine Schutzhaube, die das Sägeblatt voll umschließt und erst beim Ansetzen der Säge an das Werkstück beiseite geschoben wird. Legt man die Säge schnell ab, bevor das Blatt wieder vom Schutzmechanismus abgeschirmt wird, drohen schlimme Folgen. So heißt es in der Bedienungsanleitung zur zerstörerischen Kraft einer Akku-Handkreissäge: „Ein ungeschütztes, noch nachlaufendes Sägeblatt führt dazu, dass das Werkzeug nach hinten läuft und dabei alles zersägt, was ihm im Weg steht.“ Also Obacht! Für eine Akkusäge ist etwas mehr Geld anzulegen als für die netzbetriebenen Modelle. Um die 100 EUR beginnt der Einstieg in die kabellose Klasse, für leistungsfähige Geräte namhafter Hersteller fallen 300 bis 500 EUR an. Für diesen Akku-Aufschlag kann man sich statt dessen einige Verlängerungskabel kaufen. Im Hinterkopf sollte man auch behalten, dass moderne Akkus zwar viele Jahre ihren Dienst versehen, die Leistung aber allmählich nachlässt. Wer also nicht zwingend netzunabhängig arbeiten muss, wird bei einer herkömmlichen Säge mit Netzstecker eher Vor- als Nachteile haben.