Medikamente Scheidenentzündung

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    • Konsument

    • Ausgabe: 5/2016
    • Erschienen: 04/2016
    • Seiten: 4
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    Kein Kraut gewachsen

    Testbericht über 36 pflanzliche Mittel bei Wechselbeschwerden

    Für nicht wenige Frauen sind die Wechseljahre eine Qual. Viele Betroffene hoffen, die Beschwerden durch pflanzliche Präparate lindern zu können. Wir haben getestet, ob diese Mittel wirklich etwas nützen. Testumfeld: Die Zeitschrift Konsument unterzog 36 pflanzliche Mittel gegen Wechselbeschwerden einem Praxistest. Dabei wurden keine Endnoten vergeben.

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    • Stiftung Warentest Online

    • Vergleichstest
    • Erschienen: 04/2010
    • Seiten: 16
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    Aminkolpitis, Trichomonadeninfektion

    Testbericht über 16 Medikamente für Geschlechtsorgane

    Eine Aminkolpitis macht sich durch Brennen und unangenehmen Ausfluss bemerkbar. Der Ausfluss ist dünnflüssig und kann leicht fischig riechen. Die meisten Frauen empfinden das zwar als lästig, aber nur selten als behandlungsbedürftig. Die Aminkolpitis wird durch Bakterien ausgelöst, am häufigsten durch Gardnerella vaginalis. Die Erreger können sich in der Scheidenhaut

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    • Stiftung Warentest Online

    • Vergleichstest
    • Erschienen: 04/2010
    • Seiten: 16
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    Behandlung bei Scheideninfektionen

    Testbericht über 4 Medikamente für Geschlechtsorgane

    Eine gesunde Scheidenhaut ist von Milchsäurebakterien besiedelt. Zwei dieser Arten sind Lactobacillus gasseri und Lactobacillus acidophilus. Die von ihnen produzierte Milchsäure sorgt für ein saures Scheidenmilieu. In einer solchen Umgebung können sich andere Bakterien kaum vermehren. Der Gedanke, Milchsäure oder eine andere schwache Säure von außen zuzuführen und

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Ratgeber zu Kolpitis

Regelmäßig den Gynäkologen aufsuchen

Die Scheidenentzündung, auch Vaginitis oder Kolpitis genannt, kann in unterschiedlichen Formen auftreten. Bei einem einfachen Ungleichgewicht der verschiedenen Keime ist die Abwehrfunktion der Scheidenflora gestört und eine erhöhte Infektionsgefahr gegeben. Bei einer primären Kolpitis ist die Schleimhaut bereits durch eine stark angestiegene Keimzahl entzündet und bei einer sekundären Form kann es durch den Wegfall der Östrogenproduktion zu einer geschwächten Abwehr und Infektion kommen. Virale Scheideninfektionen laufen ohne Entzündungssymptome ab, müssen jedoch gleichermaßen behandelt werden.

Diagnostik und Symptomatik

Bei der gynäkologischen Untersuchung erfolgt immer ein Abstrich zur mikroskopischen Begutachtung sowie eine pH-Messung. Letztere bietet sich als erster Hinweis auf eine Infektion an, wenn der pH-Wert außerhalb des Normbereichs angesiedelt ist. Bei der mikroskopischen Begutachtung kann meist zwischen den verschiedenen Bakterien unterschieden werden oder eine Pilzinfektion diagnostiziert werden. Einen Herpes-Befund kann durch eine Blickdiagnose durchgeführt werden. Die Symptomatik der unterschiedlichen Infektionen ist nahezu identisch und bei allen kommt es mehr oder minder starkem Juckreiz und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Gleichermaßen tritt verstärkt Ausfluss auf, der in Farbe und Geruch differenziert werden kann. Die Herpesbläschen hingegen sind besonders schmerzhaft. Die Diagnostik bei einer HPV-Infektion mit Human Papillomviren kann bei niedriger Virenkonzentration sehr schwierig sein. Die Gefahr eines Gebärmutterhalskarzinoms ist allgemein bekannt und die seit 2066 eingeführte Impfung gegen diesen Virus ebenfalls. Da der Virus jahrelang inaktiv bleiben kann und erste optische Anzeichen durch die Bildung von Warzen im Genitalbereich spät einsetzen kann, ist die Auffindung des betroffenen männlichen Sexualpartners oft mit großen Schwierigkeiten verbunden.

Behandlung

Eine Therapie bei einer HPV-Infektionen gibt es zurzeit noch nicht. Die anderen Formen der Scheidenentzündungen lassen sich antibiotisch in den Griff bekommen. Bei einer Ansteckung mit Gardnerella vaginalis und Trichomonaden besteht ein Zwang zur Partnerbehandlung. Chlamydien lassen sich mit einfachen Tetrazyklin-Präparaten behandeln und Pilzinfektionen werden meist mit Kombipräparaten in Zäpfchen- oder Salbenform schnell saniert. Eine regelmäßige Untersuchung in einer gynäkologischen Praxis lässt Scheideninfektionen keine Chance, sich in obere Körperbereiche ausdehnen zu können.

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