Analoge Mittelformatkameras

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Analoge Mittelformat-Kameras

Im Bereich der semi-professionellen Fotografie halten sich trotz des starken Trends zu Digitalkameras noch immer analoge Mittelformat-Kameras am Markt. Sie besitzen in Teilaspekten noch immer eine bessere Aufnahmequalität. Aus Gründen der Flexibilität empfehlen sich aber Modelle, die alternativ auch digitale Rückteile statt des Wechselmagazins akzeptieren. Obwohl die Digitalkamera schier übermächtig den Markt beherrscht, finden sich in einigen Nischen nach wie vor sehr hochwertige analoge Kameramodelle. Insbesondere die Mittelformat-Kameras werden gerne noch in der semi-professionellen Fotografie eingesetzt. Denn Negativfilme sind nicht nur unkritischer für Farben und Fehlbelichtungen als digitale Sensoren, sie sind ihnen auch hinsichtlich Auflösung, Schärfe, Feinkörnung oder Kontrastumfang in Teilen noch überlegen. Mittelformat-Kameras sind in der Regel komplexer als ihre Kleinbild-Verwandten und besitzen einen geringeren Automatisierungsgrad. In der Regel muss oder kann daher manuell fokussiert werden. Auch der Filmtransport erfolgt häufig manuell. Die meisten Mittelformat-Kameras benötigen entweder einen Rollfilm vom Typ 120 oder den doppelt so langen Typ 220. Beide Filme stehen synonym für das Mittelformat, das meist die Abmessungen 6 x 6 Zentimeter hat. Neben diesen gibt es aber auch die Formate 6 x 7 cm, 6 x 8 cm und 4,5 x 6 cm. Welche Größe zu bevorzugen ist, hängt zum einen vom Motiv und zum anderen von den Vorlieben des Fotografen ab. Unter den Mittelformat-Kameras ist es weit verbreitet, dass sie über ein abnehmbares Filmmagazin verfügen, in das bei Bedarf ein Polaroidfilm eingelegt werden kann. Dies ist deshalb gängige Praxis, da Filme für die Mittelformat-Kamera sehr teuer sind und durch einen Testlauf mit Sofortbildfilmen die jeweilige Beleuchtung getestet wird. Diese Wechselmagazine ermöglichen ein Austauschen des Filmtyps, beispielsweise Farb- gegen Schwarzweißfilm oder Diafilm. Auf diese Weise kann bei jedem Motiv neu gewählt werden. Moderne Kameras können zudem digitale Rückteile anstatt des Wechselmagazins nutzen, um auf diese Weise digitale Fotos zu erzeugen. Es gibt aber auch bereits Hersteller, die komplett digitale Mittelformatkameras im Programm führen. Wechselobjektive sind für viele Mittelformat-Kameras im Bereich von etwa 35 bis 1000 Millimetern verfügbar. Daneben wird – wie auch bei der Kleinbildfotografie – umfangreiches Systemzubehör angeboten: auswechselbare Einstellscheiben, Motorantriebe, Balgeneinstellgeräte, Zwischenringe, Fern- und Funkauslöser sowie systemkonforme Blitzgeräte.