Das Wichtigste auf einen Blick:
- Günstige Geräte im Sortiment
- Einfache Bedienung
- Funktionalität aufs Nötigste ausgelegt
- Viele Modelle im „guten“ Testnoten-Bereich
- Ausbau von Modellen mit Zusatzfunktionen (wie Bluetooth)
Die im Jahr 2001 von der Dinslage GmbH, einem Tochterunternehmen von Beurer, ins Leben gerufene Marke bietet ein überschaubares Sortiment an Blutdruckmessgeräten für den Heimgebrauch an. Im Angebot finden sich vollautomatische Modelle sowohl für den Oberarm als auch für das Handgelenk, die verschiedene Preissegmente abdecken. Die preiswertesten Varianten sind teilweise schon für rund 20 bis 30 Euro erhältlich, oft als Aktionsartikel in Drogeriemärkten und Discountern. Das teuerste Modell kostet hingegen über 100 Euro und zählt damit zum höherpreisigen Segment. In Vergleichstests konnten die Geräte mit Bewertungen von gut bis befriedigend überzeugen und gelten als solide Messgeräte für ein kleines Budget.
Oberarm-Messgeräte von Sanitas
Die Stärke der Sanitas-Messgeräte liegt nicht vorrangig in Premiumausstattung, sondern in einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis – und Oberarmgeräte gelten dabei nach wie vor als genauer als Handgelenksmodelle. Vor allem preisbewusste Verbraucher greifen zu diesen Modellen. Das aktuell besonders verbreitete Einstiegsmodell im Oberarmbereich ist das Sanitas SBM 22, das für rund 30 bis 40 Euro erhältlich ist und auf Amazon regelmäßig zu den Bestsellern zählt. Es überzeugt durch ein großes, kontrastreiches Display, eine unkomplizierte Ein-Knopf-Bedienung und eine zuverlässige Messung – allerdings ohne App-Integration. Wer weder Bluetooth für Smartphone-Kopplung noch weitere Konnektivität benötigt, sondern lediglich verlässliche Resultate erwartet, trifft mit diesem Gerät eine gute Wahl. Zu den typischen Ausstattungsmerkmalen aktueller Sanitas-Oberarmgeräte gehören eine Arrhythmie-Erkennung, ein WHO-Indikator für schnelle Bewertungen, eine automatische Mittelwertberechnung sowie Speicherplätze für mehrere Benutzer – neuere Modelle speichern bis zu 2×120 Messwerte. Auf Extras wie Sprachausgabe oder Touchscreen muss man bei Basismodellen verzichten. Ein häufiger Kritikpunkt betrifft die Manschettenqualität: XL-Manschetten für größere Armumfänge können empfindlichere Verschleißteile sein und sollten bei Bedarf separat nachgekauft werden. Beim Kauf empfiehlt sich ein Blick auf die Manschettengröße: Aktuelle Sanitas-Modelle decken Armumfänge von 22 bis 42 cm ab.






















