Induktions-Topfsets Für Induktionskochfelder ist spezielles Kochgeschirr nötig
Das Wichtigste auf einen Blick:
- Aluminium nur mit Beimischung induktionsgeeignet
- Induktionsfähig sind nur Eisen und Gusseisen
- Edelstahltöpfe sollten ferromagnetisches Material eingearbeitet haben
- Wichtig: planer Boden und Formstabilität
Induktionskochfelder erfreuen sich seit Jahren wachsender Beliebtheit. Immer mehr Küchenbesitzer entscheiden sich daher für Glaskeramikkochfelder mit Induktionstechnik anstelle der herkömmlichen Heizspiralen. Doch dies führt oft dazu, dass auch das Kochgeschirr erneuert werden muss. Viele Töpfe bestehen aus modernen Leichtmetalllegierungen mit hohem Aluminiumanteil oder gar vollständig aus Aluminium – und dieses Material eignet sich nicht für Induktionskochfelder.
Warum Aluminium kaum geeignet ist
Der Grund liegt darin, dass Aluminium nicht magnetisch ist. Erst Legierungen mit einer Beimischung ferromagnetischen Stahls sind für die Induktion geeignet. Dabei beeinflusst vor allem die Art und Menge des Metallzusatzes die Induktionsfähigkeit. Manche Töpfe tragen zwar den Hinweis „induktionsgeeignet", erhitzen sich jedoch nur unzureichend. Induktionsherde erzeugen ein wechselndes Magnetfeld, auf das ferromagnetische Materialien reagieren und dadurch Wärme erzeugen – deshalb werden solche Töpfe als ferromagnetisch bezeichnet.
Der einfache Magnet-Test
Ein praktischer Hinweis: Sind Sie unsicher, ob Ihr Aluminiumtopf die nötigen ferromagnetischen Zusätze enthält und sich damit für Induktion eignet, können Sie einen kleinen Magneten, beispielsweise einen Kühlschrankmagneten, als Prüfwerkzeug nutzen. Bleibt der Magnet am Topf haften, ist er für Induktionsfelder geeignet. Alternativ wählen Sie besser ein anderes Material. Besonders empfehlenswert für Induktionsherde sind Kochgeschirre aus Edelstahl, Eisen und Gusseisen. Edelstahl benötigt allerdings ebenfalls eine ausreichende Anreicherung mit ferromagnetischem Material, da das Grundmaterial nicht besonders gut auf Induktionsfelder anspricht.
Weitere wichtige Aspekte
Bei Topfsets für Induktionsherde ist es entscheidend, dass die Böden sehr eben sind und sich beim Erhitzen kaum verformen. In dieser Hinsicht schneiden Eisen- und Gusseisentöpfe besonders gut ab. Auch Edelstahltöpfe mit ferromagnetischem Anteil gewährleisten hohe Stabilität, während Aluminium- oder Kupfertöpfe stärker dazu neigen, sich zu verformen. Für energiesparendes Kochen lohnen sich Eisentöpfe mit integriertem Kupferkern, da sie die nötige Planstabilität mit der schnellen Wärmeleitung von Kupfer kombinieren.





















