Eismaschinen: Tests & Testsieger

Die besten Eismaschinen der Fachpresse

Unsere Bestenlisten zeigen die derzeit besten Eismaschinen auf dem Markt. Dafür hat unsere Fachredaktion Testberichte aus 12 Testmagazinen für Sie ausgewertet.

Ratgeber zu Eismaschinen

Die Eisdiele ins eigene Heim holen

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. Herstellung verschiedener Eissorten möglich (Speise-, Slush- und Softeis)
  2. Eismaschinen mit Kompressor schnell einsatzbereit, aber teuer und groß
  3. Geräte mit Akku preisgünstig, müssen aber vorgekühlt werden
  4. teurere Geräte oft qualitativ besser
  5. für Vielnutzer eignen sich Kompressormaschinen

Worauf achten die Fachmagazine beim Test von Eismaschinen?

Wenn Zeitschriften Eismaschinen testen, sind das in der Regel die klassischen Speiseeismaschinen. Deren Funktionsweise ist schnell erklärt: Die Zutaten werden in eine Kühleinheit gegeben und mithilfe eines motorisierten Rührwerks zu einer cremigen Masse vermengt, die durch eine kontinuierliche Herunterkühlung in der Maschine schließlich zu Eis wird – fertig. Einfacher kann die Zubereitung von Eis aus Sahne oder Joghurt kaum sein.

Bei der Bewertung der Geräte steht für die Tester vor allem die Qualität des produzierten Eises im Vordergrund. Sahneeis und Joghurt-Eis sollte in der Maschine schön cremig und nicht zu weich oder fest werden, während sich ein gutes Sorbet durch eine möglichst glatte Struktur auszeichnet. Nur wenn die Eismaschine einen kräftigen Motor und ein leistungsfähiges Kühlungssystem besitzt, ist eine optimale Konsistenz des Eis gewährleistet. Denn nur dann können die Zutaten bei der Zubereitung im Gerät auch in gefrorenem Zustand gleichmäßig vermengt und über längere Zeit im optimalen Temperaturbereich gehalten werden. Eismaschinen mit Kompressor erfüllen diese Anforderungen im Vergleich zu Akku-Maschinen meist besser, und auch die Zubereitungszeit ist kürzer.

Geräte mit Automatikprogrammen sorgen für eine besonders einfache Bedienung Eismaschinen mit Automatikprogrammen erleichtern die Zubereitung von Speiseeis enorm. (Bildquelle: springlane.de)

Ein weiterer wesentlicher Punkt ist die komfortable Handhabung einer Eismaschine. Die Einfüllöffnung des Geräts sollte groß genug sein, damit man die Zutaten bequem in den Kühltopf geben kann. Das anschließende Einstellen der gewünschten Zubereutungszeit und Temperatur sollte möglichst ohne ständigen Blick in die Bedienungsanleitung der Maschine funktionieren. Ebenfalls wichtig ist die Reinigung des Geräts. Am leichtesten gelingt diese mit herausnehmbaren Kühleinheiten, bei denen man zusätzlich den Rührarm entfernen kann. Wenn die Teile der Eismaschine dann noch spülmaschinenfest sind, umso besser.

Tests zu Softeismaschinen sind eher selten. Nicht anders sieht es bei den Slush-Eis-Maschinen aus. Diese beiden Gerätetypen sind allerdings auch wesentlich simpler aufgebaut und weisen im direkten Vergleich keine gravierenden Unterschiede in der Leistung zwischen den einzelnen Produkten auf.

Die leistungsstärksten Eismaschinen

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Gino Gelati GG-270W de Luxe Gut(2,0)
2 Klarstein Vanilly Sky Family
3 Aicok BL1500C

Die Technik bestimmt den Preis

Der Topf mit Kühlflüssigkeit muss in das Gefrierfach In dem doppelwandigen Gefäß befindet sich eine Kühlflüssigkeit, die im Eisfach heruntergekühlt wird. (Bildquelle: wmf.com)

Welches das passende Kühlsystem ist, wird vor allem durch zwei Fragen bestimmt: Wie oft wird man das Gerät verwenden? Und wie viel möchte man für eine Eismaschine ausgeben? Für den sporadischen Einsatz sind Eismaschinen mit Kühlakku völlig ausreichend. Sie sind schon ab ca. 20 Euro zu haben und nehmen nicht sehr viel Platz weg in der Küche. Nachteil: Die lange Zubereitungszeit. Der Eisbehälter muss vor jedem Einsatz mindestens 12 Stunden im Gefrierfach vorkühlen. Es sollte dementsprechend genügend Platz im Eisfach sein. Spontane Gelüste auf Eis befriedigen diese Maschinen also nicht.

Selbstkühlende Eismaschinen hingegen sind sofort einsatzbereit, da sie von einem Kompressor aktiv heruntergekühlt werden. Dadurch lassen sich auch mehrere verschiedene Eisrezepte hintereinander fertigen. Die Maschinen sind allerdings sehr teuer (ab 200 Euro aufwärts) und bedingt durch die verbaute Technik schwer, groß und laut. Man sollte vor der Anschaffung also ein festes Plätzchen einplanen, an dem das Gerät nicht stört. Auch wenn diese Punkte auf den ersten Blick abschreckend wirken, lohnt sich die Investition definitiv für alle, die regelmäßig selbst Eis zubereiten möchten. Besonders zu empfehlen sind die Eismaschinen von Unold. Die vielen verschiedenen Modelle belegen in Tests regelmäßig die vorderen Plätze. Die Speiseeismaschinen sind leicht zu bedienen und zaubern schön cremiges Sahneeis. Auch andere Spezialitäten wie Sorbets oder Frozen Yogurt gelingen mit den Eis-Zubereitern des Herstellers wunderbar.

Top-Eisbereiter für die ganze Familie

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Unold Profi Plus Sehr gut(1,4)
2 Klarstein Vanilly Sky Family
3 Steba IC 180 Sehr gut(1,2)

Können günstige Discounterprodukte beim Eis machen mit Markengeräten mithalten?

Die Beantwortung dieser Frage hängt vor allem davon ab, was man von solch einem Gerät erwartet. Möchte man nur alle paar Wochen mal eigene Rezepte aus Speiseeis zaubern, kann man durchaus auf ein günstigeres Modell zurückgreifen. Man sollte sich allerdings darüber im Klaren sein, dass der geringe Preis nicht von ungefähr kommt. Oftmals sind die Eis-Ergebnisse nicht wirklich zufriedenstellend, das Eis zu flüssig und nicht cremig. Auch die Verarbeitung lässt in den meisten Fällen zu wünschen übrig. Die Eismaschinen bestehen zum größten Teil aus Kunststoff und sind daher nicht sehr langlebig. Um jedoch erst einmal zu testen, ob sich die Anschaffung in der eigenen Familie überhaupt lohnt, ist eine Eismaschine von Aldi, Lidl und Co. ein guter Einstieg.

Hochleistungsmixer und Küchenmaschinen: Gute Alternativen zu einer Eismaschine

Hochleistungsmixer als sinnvolle Alternative zur Eismaschine Mit dem richtigen Modell gelingt Eiscreme auch im Mixer. (Bildquelle: springlane.de)

Der Wunsch nach selbstgemachter Eiscreme bedeutet nicht zwangsläufig, dass man sich eine Eismaschine kaufen muss. Ein Standmixer kann unter bestimmten Voraussetzungen eine gute Alternative darstellen. Allerdings sollte man nicht zu einem 0815-Modell greifen. Nur mit einem starken Motor, hohen Umdrehungszahlen und scharfen Messern entsteht am Ende ein gutes Speiseeis. Wichtig ist hierbei, dass der Motor auch bei geringer Geschwindigkeit noch kräftig genug arbeitet. Denn die Drehzahl möglichst niedrig zu halten, ist entscheidend bei der Eisherstellung im Mixer. Ist sie zu hoch, greifen die Messer womöglich ins Leere, was letztendlich den Motor beschädigen kann. Am besten eignen sich daher Hochleistungsmixer wie der Bianco di puro Volto, der sogar ein eigenes Programm für Eiscreme und Frozen Yogurt hat. Der Vorteil: Preislich unterscheiden sich diese Standmixer nicht nennenswert von einer hochwertigen Eismaschine mit Kompressor. Dafür sind die Einsatzmöglichkeiten aber wesentlich vielfältiger. Man sollte jedoch beachten, dass das Herstellen von Eis im Mixer, je nach Rezept, auch ein wenig Übung und Vorbereitung erfordert.

Eine andere Möglichkeit ist ein Eisbereiter-Aufsatz für die Küchenmaschine. Einige Hersteller bieten Spezialschüsseln mit Kühlflüssigkeit für ihre verschiedenen Küchenmaschinen-Modelle an. Die Funktionsweise ist genau die gleiche wie bei den Akku-Eismaschinen. Auch preislich liegen beide Varianten im Vergleich in etwa auf einer Höhe. Daher ist der Kauf eines Spezial-Aufsatzes wohl eher dann eine echte Überlegung wert, wenn man ohnehin schon eine Küchenmaschine besitzt und sich kein zusätzliches Gerät anschaffen möchte.

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