Das Wichtigste auf einen Blick:
- Kurze Aufheizzeiten: deutlich schneller als herkömmliche Backöfen
- Große Auswahl vom Kleinstofen für Snacks bis zur Alternative für einen Standardbackofen
- Besonders empfehlenswert, weil vielseitiger, sind Modelle mit Umluft
- Kombinationen mit Kochplatte für Mini-Appartements reizvoll
Früher eher eine Randerscheinung haben sich Minibacköfen mittlerweile ganz schön gemausert. Sie sind ideal als eigenständiger Backofen für kleinere Haushalte oder als Ergänzung zu einem Einbaubackofen oder Herd in Familienhaushalten. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, welche Besonderheiten Minibacköfen auszeichnen und worauf Sie beim Kauf achten sollten. Das Volumen der Garräume bei Minibacköfen reicht dabei von sehr kompakten Geräten mit nur etwa 10 Litern bis hin zu großzügigen Modellen mit bis zu 60 Litern Fassungsvermögen. Damit sind die größten Minibacköfen fast schon in der Größenklasse herkömmlicher Backöfen, die in der Regel zwischen 60 und 70 Litern liegen.
Umluft bei Minibacköfen: Welche Vor- und Nachteile bringt diese Heizart mit sich?
Im Gegensatz zu Ober- und Unterhitze, bei denen Heizspiralen an der Ober- und Unterseite des Garraums Wärme erzeugen, verteilt ein Ventilator im Umluftbetrieb die heiße Luft gleichmäßig im gesamten Innenraum. Wenn Sie mehrere Einschubebenen gleichzeitig nutzen möchten, ist diese Funktion besonders sinnvoll. Zudem können Sie die Temperatur niedriger einstellen als bei Ober- und Unterhitze – das verkürzt in der Regel auch die Backzeit.Umluft eignet sich besonders gut für trockene Backwaren wie Brötchen oder Kekse, da hier vermehrt Feuchtigkeit entzogen wird. Für saftige Gerichte ist hingegen die Nutzung von Ober- und Unterhitze zu empfehlen. Im Folgenden haben wir die wichtigsten Vor- und Nachteile der Umluftfunktion für Sie zusammengefasst:
Stärken
Schwächen
Umluft ist nicht identisch mit Heißluft!
Bei der Auswahl der Heißluftfunktion schaltet sich zusätzlich zum Ventilator ein separater Heizstab ein. Dadurch wird die Wärme noch wirkungsvoller verteilt und die Garzeit weiter verkürzt, was auch den Energieverbrauch reduziert.Stromverbrauch im Vergleich: Sind Minibacköfen energieeffizienter als Standard-Backöfen?
Aufgrund ihres kleineren Innenraums und der meist entfallenden Vorheizphase verbrauchen Minibacköfen grundsätzlich weniger Strom. Allerdings sind die Einsparungen im Alltag oftmals geringer, als man denkt. Nur die sehr kompakten Modelle kommen mit rund 1.000 Watt aus und sind dadurch deutlich sparsamer als herkömmliche Backöfen, die zwischen 2.000 und 2.500 Watt benötigen.Mit zunehmender Größe nimmt der Vorteil allerdings schnell ab: Pizzataugliche Miniöfen mit 20 bis 30 Litern Garraum verbrauchen inzwischen bis zu 1.800 Watt. Ihr Sparpotenzial entsteht hauptsächlich durch die schnellere Garzeit, da kleinere Garräume deutlich schneller auf Temperatur kommen als ein großer Backofen mit 60 Litern Fassungsvermögen. Die auf Backwarenverpackungen angegebenen Backzeiten werden von Miniöfen meist unterboten – vorausgesetzt, das Gerät ist gut isoliert und besitzt eine Backofentür, denn offene Öfen sind weniger effektiv.
Grillen wie die Großen: Hähnchen am Spieß in einem Kleinbackofen. (Bildquelle: severin.de)
Besonders gefragt: Miniöfen mit erweiterten Funktionen
Aufbacken, überbacken und ausbacken sind heute nur noch die Grundfunktionen. Moderne Minibacköfen verfügen über zusätzliche Features, die ihre Beliebtheit nicht nur bei Singles und Kleinhaushalten steigen lassen, sondern immer mehr Kunden ansprechen.An erster Stelle steht die Grillfunktion, die bei größeren Geräten häufig mit einem Drehspieß kombiniert wird. Allerdings sollte der Garraum für diese Funktionen großzügig bemessen sein, da bei zu kleinem Platz der Braten außen schnell verbrennt, während das Innere noch nicht durchgegart ist. Für ein vollständig gegartes, saftiges Hähnchen benötigen Sie somit keinen großen Backofen mehr.
Tipp: Auch bei Mikrowellen gibt es Modelle mit Umluft- oder Grillfunktion. Vergleichen Sie daher gern auch die aktuelle Mikrowellen-Bestenliste.
Die klassische Zielgruppe finden dagegen auch Kombigeräte attraktiv, die neben dem Garraum oft auch eine oder mehrere Kochplatten enthalten. Diese praktischen Geräte bieten auf kleinstem Raum eine Grundausstattung für Kochen und Backen und sind daher beispielsweise bei Langzeitcampern im Wohnmobil beliebt.
Gesund Kochen – geht auch mit einem Mini-Backofen. (Bildquelle: caso.de)

















































