Solarladegeräte

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Ratgeber zu Solarladegeräte

Nur nützlich bei entsprechender Größe

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. bequemes Aufladen allein durch Sonneneinstrahlung
  2. beliebiger Anschluss von Handy, Kamera, Tablet & Co
  3. Qualität der Solarzellen heute kaum noch ein Thema
  4. den Unterschied macht allein die Ladefläche
  5. nicht so umweltfreundlich wie man denken mag

Worauf legen Testmagazine bei Solarladegeräten Wert?

Verschiedene Solarladegeräte Solarladegeräte in der Übersicht (Quelle: amazon.de)

Wer viel unterwegs ist, hat mit der Stromversorgung seiner mobilen Gadgets oft ein Problem. Denn mitten in der Natur oder auf einer längeren Reise ist selten eine Steckdose verfügbar, um Handy, GPS-Empfänger, Kamera oder MP3-Player wieder aufzuladen. Solarladegeräte schaffen hierbei Abhilfe, leiden aber vielfach noch unter Kinderkrankheiten. Das zeigt sich vor allem im Langzeittest, wenn der durchschnittliche Ladestrom ermittelt wird – denn der schwankt je nach Qualität der Ladeelektronik, welche den Solarstrom auf die Gerätespannung transformiert, und noch viel mehr je nach verfügbarer Fläche. Daneben ist stets auch die Frage, wie gut das Ladegerät selbst mit den widrigen Outdoor-Bedingungen zurechtkommt und ob es gut zu transportieren ist.

Mittlerweile gibt es auch Solarladegeräte, welche nicht einfach nur angeschlossene Geräte aufladen können, sondern in eine Powerbank integriert sind. Sie können also zunächst einmal diesen externen Akku aufladen und liefern dadurch auch dann Strom, wenn die Sonne nicht gerade prall am Himmel steht. Der Nachteil dieser Konstruktion ist, dass es sich um recht schwere Geräte handelt und die Ladezeit durch das kleine Solarpanel sehr lang ausfällt. Testmagazine empfehlen sie teils dennoch für unsere Breitengrade, weil die Sonneneinstrahlung hier sehr wankelmütig ist. Powerbanks mit Solarpanel füllen eine eigene Kategorie.

Die leichtesten Solarladegeräte am Markt:

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Revolt Faltbares Ladegerät Solarpanel mit 2x USB-Port, 30W Gut (2,2)
2 Anker 14 W Solarladegerät Gut (1,6)
3 Xtorm SolarBooster 12 Watt Panel Gut (2,2)

Wie umweltfreundlich sind Solarladegeräte?

Vielen Käufern gelten Solarladegeräte als besonders umweltfreundlich, schließlich stammt der Strom direkt von der Sonne und muss nicht erst durch Kraftwerke erzeugt werden. Gleichwohl sehen so einige Fachleute diesen Aspekt kritischer: Als vor einigen Jahren erste Handys mit Solarzellenpanel auf der Bildfläche erschienen, verweigerte sich so mancher großer Hersteller diesem Trend. Demnach würden der Aufwand und die verbrauchte Energie zur Produktion der Panele niemals durch die Nutzung derselben wieder aufgewogen. Sie würden daher der Umwelt vielmehr schaden als nützlich sein.

Gibt es "gute" und "schlechte" Solarzellen?

Zunächst kam der Trend bei Smartphones mit Solarzellen auf der Geräterückseite auf – und geriet dort schnell aufgrund mieser Ladewerte wieder in Vergessenheit. Das ist bei reinrassigen Solarladegeräten nicht zwangsweise ein Problem: Hier gibt es auch deutlich leistungsstärkere Geräte. Die meisten Solarladegeräte erledigen ihren Job recht zuverlässig. Das Gerücht von der unterschiedlichen Wirksamkeit von Solarzellen muss man an dieser Stelle zurückweisen: Im Bereich der für Privatanwender gedachten Kleinelektronik gibt es keine großen Unterschiede beim Wirkungsgrad. Tests zeigen nur geringe Schwankungen, die zudem eher mit der Ladeelektronik zusammenhängen als mit den Solarzellen.

Welchen Einfluss hat die Ladefläche?

Man kann es tatsächlich ganz einfach sagen: Den wesentlichen Unterschied bei der Leistungsfähigkeit macht schlicht und einfach die Größe der Solarpanele aus. Das heißt: Wer bei einem Solarladegerät zu einem Modell von der Größe eines Handys greift, wird auch keine größere Energieausbeute erwarten dürfen. Daher ergibt eigentlich nur der Griff zu einem Modell mit großer Solarzellenfläche Sinn. Aktuelle Solarzellen schaffen es, bei einer Fläche von etwa der zehnfachen Größe eines Touchscreen-Handys 1.000 mA je Stunde zu laden. Damit ist ein normales Gerät in zwei bis drei Stunden aufgeladen – bei wolkenlosem Himmel versteht sich. Ansonsten sinkt die Laderate entsprechend dem Verdunklungsgrad.

Wie kriege ich viel Ladefläche im kompakten Format?

RAVPower 15 W Solar-Faltladegerät Zeigt gut die Faltstruktur moderner Geräte: RAVPower 15 W Solarladegerät (Bildquelle: ravpower.de)

Bei einem Ladegerät von der doppelten Größe des Smartphones werden 200 mA je Stunde geladen – man müsste es also zehn Stunden in praller Sonne liegen lassen. Solche Geräte helfen dann wirklich nur, um den Notstrom für einen kurzen Anruf zu erzeugen. Doch keine Sorge: Ein Solarladegerät mit der zehnfachen Fläche eines Mobiltelefons ist letzten Endes gar nicht so groß wie es scheint. Denn Solarzellen sind zwar steif, aber auch sehr dünn. Clevere Anbieter führen daher Ladegeräte im Programm, bei denen einfach mehrere Solarpanele miteinander gekoppelt sind und bei Nichtgebrauch zu einem flachen Päckchen zusammengefaltet werden können – manchmal sogar in einem edlen Lederetui. Das ist dann im geschlossenen Zustand nur noch etwa doppelt so groß wie ein Smartphone und entsprechend leistungsfähig im ausgefalteten Zustand. Mit rund 100 Euro sind solche Ladegeräte aber auch deutlich teurer.

Autor: Janko

Produktwissen und weitere Tests zu Solar-Ladegeräte

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