Stärken
Schwächen
Xiaomi Redmi Buds 5 Pro bieten Hi-Res Audio via LDAC, aktive Geräuschunterdrückung bis 52 dB sowie eine Gesamtlaufzeit von bis zu 38 Stunden inklusive Ladecase. (Bildquelle: amazon.de)
Xiaomi ist besonders als Smartphone-Hersteller bekannt, stellt aber auch eine breite Palette von Kopfhörern her. Dabei konzentriert sich das Unternehmen vor allem auf In-Ear-Varianten. Im Bereich der True-Wireless-Kopfhörer setzt Xiaomi konsequent auf Innovation und bringt unter der eigenen Marke sowie der günstigeren Submarke Redmi regelmäßig neue kabellose In-Ears auf den Markt, die dank moderner Bluetooth-Technologie komplett ohne Kabel auskommen. Frühere Modelle waren designtechnisch stark an Apples AirPods angelehnt, während neuere Generationen ein immer eigenständigeres Erscheinungsbild zeigen – etwa mit Tropfenform ohne den bekannten Stiel. Preislich liegen Xiaomi-Modelle weiterhin deutlich unter den Produkten aus Cupertino. Aktuelle Topmodelle der Redmi-Linie wie die Redmi Buds 8 Pro (2026) bieten Dreifach-Treiber-Aufbauten, Dolby Audio, räumlichen Klang via Xiaomi Dimensional Audio sowie den hochwertigen LDAC-Codec – und das für unter 70 Euro. Selbst Einstiegsmodelle wie die Redmi Buds 8 Lite kommen bereits mit Hybrid-ANC und Bluetooth 5.4 zu einem Preis von unter 25 Euro. Aktive Geräuschunterdrückung (ANC) ist damit mittlerweile auf der gesamten Produktpalette – vom günstigsten Einsteiger bis zum gehobenen Mittelklassemodell – Standard.
Wie erfolgt die Prüfung von Xiaomi-Kopfhörern?
Tests zu Xiaomi-Kopfhörern stammen überwiegend von Online-Magazinen und spezialisierten Fachredaktionen. Als zentrales Kriterium gilt der Klang, der maßgeblich die Gesamtbewertung beeinflusst. Die meisten Modelle überzeugen akustisch mit pegelfestem, klarem Sound über das gesamte Frequenzspektrum, wobei die Bässe etwas kräftiger ausgeprägt sind. Neuere Modelle wie die Redmi Buds 6 Pro und Buds 8 Pro setzen auf Mehrfach-Treiber-Konstruktionen mit piezoelektrischen Keramik-Hochtönern und Titan-Membranen, die eine deutlich differenziertere Klangwiedergabe ermöglichen als frühere Eintreiber-Designs. Der Tragekomfort variiert je nach Kopfhörertyp, ist aber im Allgemeinen als angenehm zu bewerten. Zusätzliche Funktionen wie KI-gestützte Geräuschunterdrückung bei Anrufen (AI ENC), Bluetooth Multipoint für die gleichzeitige Verbindung mit zwei Geräten, Google Fast Pair, Sprachassistent-Integration sowie Spritzwasserschutz nach IP54 oder IP55 sind bei aktuellen Modellen häufig gegeben und werden in Produktbewertungen positiv hervorgehoben. Die Hybrid-ANC-Technologie wird bei neueren Geräten standardmäßig verbaut und arbeitet in Tests zuverlässig – aktuelle Modelle erreichen Dämpfungswerte von bis zu 55 dB. Spitzenmodelle von Sony, Bose oder Apple bleiben bei der Geräuschunterdrückung und im Klang dennoch ein Stück weit voraus.Neue Trends: Open-Ear und KI-Funktionen
Die Xiaomi OpenWear Stereo Pro sind Open-Ear-Kopfhörer mit Air-Conduction-Prinzip, fünf Treibern pro Ohrhörer und Hi-Res-Audio-Zertifizierung via LDAC. (Bildquelle: amazon.de)
Neben dem klassischen In-Ear-Segment dringt Xiaomi seit 2025 auch in den wachsenden Markt der Open-Ear-Kopfhörer vor. Mit Modellen wie den Xiaomi OpenWear Stereo Pro bietet die Marke kabellose Ohrhörer, die das Ohr nicht verschließen und damit Umgebungsgeräusche natürlich durchlassen – ein Segment, das besonders für Outdoor-Aktivitäten und sicherheitsbewusstes Hören an Beliebtheit gewinnt. Darüber hinaus integrieren aktuelle Xiaomi-Kopfhörer zunehmend KI-gestützte Funktionen: Mehrere Mikrofone pro Ohrhörer, adaptive ANC-Modi, die sich automatisch an die Tragesituation anpassen, sowie verbesserte Windgeräuschunterdrückung (bei neuesten Modellen bis 12 m/s) zählen zum modernen Ausstattungsstandard der Marke.

