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E-Bikes im Vergleich: Elektrisch auf Tour

Stiftung Warentest (test): Elektrisch auf Tour (Ausgabe: 6) zurück Seite 1 /von 9 weiter
  • 1

    Macina Fun 9 SI-P5I Diamant (Modell 2018)

    KTM Macina Fun 9 SI-P5I Diamant (Modell 2018)

    • Gewicht: 24,6 kg;
    • Anzahl der Gänge: 1 x 9;
    • Motor-Typ: Mittelmotor;
    • Akku-Kapazität: 500 Wh

    „gut“ (1,7) – Testsieger

    „Testsieger. Ausgeglichenes Fahr- und sehr gutes Schaltverhalten. Motor spricht sehr gut an, unterstützt kraftvoll, ist gut abgestuft. Angenehm ist der breite Lenker mit ergonomischen Griffen. Beste Handhabung. Fahrer können das Pedelec recht einfach an ihre Bedürfnisse anpassen. Bei mittlerer Motorunterstützung landet es im Reichweitentest mit 73 Kilometern im Mittelfeld. Für Leichte. Nur 124 Kilogramm Gesamtgewicht gibt KTM an. Bei je 25 Kilo für Rad und Gepäck bleiben nur 74 für den Radler. Den Bremstest bei 150 Kilo bestand das Rad.“

  • 2

    Traveller E Gold 9-Gang Diamant (Modell 2018)

    Kettler Traveller E Gold 9-Gang Diamant (Modell 2018)

    • Typ: E-Trekkingrad;
    • Gewicht: 24 kg;
    • Anzahl der Gänge: 1 x 9;
    • Motor-Typ: Mittelmotor;
    • Akku-Kapazität: 500 Wh

    „gut“ (1,8)

    „Knapper Zweiter. Das Kettler-Pedelec ist als einziges sehr gut im Prüfpunkt Sicherheit und Haltbarkeit. Unterwegs erfreut es Radler mit dem kräftigen, gut abgestimmten Motor Bosch Performance Line CX. Es fährt mit und ohne Gepäck sehr stabil. Der Rahmen ist kurz, die Sitzposition daher relativ aufrecht. Insgesamt dennoch guter Fahrkomfort. Nur zwei Rahmengrößen. Der Sattel ist für die Preisklasse durchschnittlich, bei längeren Fahrten fanden ihn viele Tester relativ unbequem. Er lässt sich recht einfach tauschen. Nur in den Rahmengrößen 50 und 55 erhältlich.“

  • 3

    Vitality Eco 6 Diamant 10-Gang (Modell 2018)

    Kreidler Vitality Eco 6 Diamant 10-Gang (Modell 2018)

    • Typ: E-Trekkingrad;
    • Gewicht: 25 kg;
    • Anzahl der Gänge: 1 x 10;
    • Motor-Typ: Mittelmotor;
    • Akku-Kapazität: 500 Wh

    „gut“ (1,9)

    „Dritter. Das Kreidler-Trekking-Pedelec beweist mit und ohne Gepäck sehr gute Fahrstabilität, gehört mit 2900 Euro aber zu den teuersten Rädern im Testfeld. Es bietet seinem Fahrer eine aufrechte, angenehme Sitzposition. Etwas gewöhnungsbedürftig war für unsere Testfahrer der schmale Lenker. Sattelstütze für Leichte. Mit gut 25 Kilo ein recht schweres Pedelec – immerhin lässt Kreidler aber 140 Kilo Gesamtgewicht und damit schwerere Fahrer zu. Die feinfühlig ansprechende, gefederte Sattelstütze sinkt aber tief ein und ist auf leichte Erwachsene ausgelegt.“

  • 4

    E-Lavena Diamant (Modell 2018)

    Stevens E-Lavena Diamant (Modell 2018)

    • Typ: E-Trekkingrad;
    • Gewicht: 24,6 kg;
    • Anzahl der Gänge: 1 x 10;
    • Motor-Typ: Mittelmotor;
    • Akku-Kapazität: 500 Wh

    „gut“ (2,0)

    „Größte Reichweite. Das sportliche Stevens-Rad lässt sich sehr gut fahren, ist wendig. Zwischen den stärkeren Unterstützungsstufen merkten unsere Tester kaum Unterschiede. Mit Rahmenschloss und sehr guter Brems- sowie Lichtanlage. Der Akku brachte auf dem Prüfstand bei dauerhafter mittlerer Unterstützung mit 87 Kilometern die größte Reichweite. Die Inbusschrauben zum Sattelverstellen sind so platziert, dass sie nur schlecht erreichbar sind. Schnell aufgeladen. In etwa 3 Stunden und 40 Minuten ist der Akku voll. Mit knapp 22 Kilo ist das Stevens-Pedelec vergleichsweise leicht.“

  • 5

    Kathmandu Hybrid Pro 500 Diamant (Modell 2018)

    Cube Kathmandu Hybrid Pro 500 Diamant (Modell 2018)

    • Typ: E-Trekkingrad;
    • Gewicht: 24 kg;
    • Anzahl der Gänge: 1 x 10;
    • Motor-Typ: Mittelmotor;
    • Akku-Kapazität: 500 Wh

    „gut“ (2,0)

    „Spitzenreiter beim Fahren. Das sehr sportliche Cube ist wendig, fährt bei hohen Geschwindigkeiten sehr stabil und bietet sehr gute Kraftübertragung. Der Antrieb Performance Line CX unterstützt kräftig und lässt sich optimal regeln. Unsere Tester konnten das Cube auch ohne Motorhilfe sehr einfach fahren. Lange Ladezeit. Das 2-Ampere-Ladegerät macht Pausen zur Geduldsprobe. Es dauerte im Test 6 Stunden und 10 Minuten, den Akku zu laden. Besonders: Gepäckträger ist im Rahmen integriert. Als einziges Modell mit großem 62er-Rahmen erhältlich.“

  • 6

    Voyager Move B8 Diamant (Modell 2018)

    Kalkhoff Voyager Move B8 Diamant (Modell 2018)

    • Typ: E-Trekkingrad;
    • Gewicht: 25,6 kg;
    • Anzahl der Gänge: 1 x 8;
    • Motor-Typ: Mittelmotor;
    • Akku-Kapazität: 400 / 500 (optional)

    „gut“ (2,4)

    „Günstigstes Rad im Test. Auf dem 2000 Euro teuren Kalkhoff fahren Radler ausgewogen und in einer angenehmen Sitzposition, trotz mäßigen Federungskomforts. Motor hilft kraftvoll, der Eco-Modus ist aber kaum spürbar. Mit Gepäck wird das Rad bei hohem Tempo etwas instabil. Beim Bremsen müssen Radler vergleichsweise fest zupacken. Unpraktisch: Das Display zeigt die Unterstützungsstufe nur beim Umschalten an. Sehr gute Lichtanlage. Geduld gefragt. Es dauerte im Test 6 Stunden und 10 Minuten, den Akku zu laden. Kalkhoff lässt nur 130 Kilo Gesamtgewicht zu.“

  • 7

    E 7.0 Diamant (Modell 2018)

    Morrison E 7.0 Diamant (Modell 2018)

    • Typ: E-Trekkingrad;
    • Gewicht: 25,6 kg;
    • Anzahl der Gänge: 1 x 10;
    • Motor-Typ: Mittelmotor;
    • Akku-Kapazität: 500 Wh

    „befriedigend“ (3,3)

    „Ausgewogen. Das Morrison-Rad bietet eine angenehme Sitzposition und bleibt bei hohem Tempo recht stabil. Der Bosch-Performance-Line-Antrieb hilft gut mit. Die Testfahrer monierten den relativ hohen Kraftaufwand beim Betätigen des Daumen-Schalthebels. Geringste Reichweite. Bei mittlerer Unterstützung hatte das Rad auf dem Prüfstand nur 61 Kilometer Reichweite. Kurios: Zwei getestete Morrison-Räder regelten den Motor erst bei einer Geschwindigkeit von mehr als 28 Kilometern pro Stunde ab – erlaubt ist das nicht und daher mangelhaft.“

  • 8

    E-Power 28 Urban Active 10s Gent (Modell 2018)

    Corratec E-Power 28 Urban Active 10s Gent (Modell 2018)

    • Gewicht: 26,6 kg;
    • Anzahl der Gänge: 1 x 10;
    • Motor-Typ: Mittelmotor;
    • Akku-Kapazität: 500 Wh

    „befriedigend“ (3,5)

    „Kommt weit. Corratec fährt mit und ohne Gepäck sehr stabil. Motor ist geschmeidig, unsere Tester fanden ihn aber etwas weniger kräftig als andere Antriebe im Test. Unterstützungsstufen sind eng gewählt. Kommt auf dem Prüfstand auf 80 Kilometer Reichweite. Nach 3:40 Stunden ist der Akku einsatzbereit. Im Dauertest zeigte sich ein Längsriss der Sattelstütze – abbrechen kann der Sattel dadurch nicht. Informiert schlecht. Wichtige Angaben wie das zulässige Gesamtgewicht fehlen sowohl in der Anleitung als auch auf dem Pedelec. In fünf Rahmengrößen zu haben.“

  • 9

    Elan+ Herren (Modell 2018)

    Diamant Elan+ Herren (Modell 2018)

    • Typ: E-Trekkingrad;
    • Gewicht: 23,6 kg;
    • Anzahl der Gänge: 1 x 10;
    • Motor-Typ: Mittelmotor;
    • Akku-Kapazität: 500 Wh

    „ausreichend“ (4,0)

    „Schaden im Dauertest. Am Steg der Sitzstrebe zur Gepäckträger-Befestigung zeigte sich ein beidseitiger Anriss. Beheben lässt sich der Schaden am teuren Rahmen nicht, ein Sicherheitsrisiko ist nicht auszuschließen – ausreichend. Mit schmalen Reifen und schmalem Sattel ist das Rad eher sportlich ausgelegt und mit gut 21 Kilo das leichteste im Test. Bei hohem Tempo fährt es etwas instabil. Recht lauter Motor. Der Motor hilft kräftig mit, ist aber auch relativ laut. Unsere Tester bemängeln die Federgabel – sie hat etwas Spiel und ist nicht allzu komfortabel.“

  • 10

    Premio E10 Sport Diamant (Modell 2018)

    Pegasus Premio E10 Sport Diamant (Modell 2018)

    • Typ: E-Trekkingrad;
    • Gewicht: 28,6 kg;
    • Anzahl der Gänge: 1 x 10;
    • Motor-Typ: Mittelmotor;
    • Akku-Kapazität: 400 / 500 (optional, getestete Variante)

    „ausreichend“ (4,0)

    „Schaden im Dauertest. Es zeigte sich ein Anriss an der Schweißnaht zum Steuerrohr. Der Schaden am Rahmen des 2900 Euro teuren Pegasus-Pedelecs lässt sich nicht beheben. Schade, denn im Praxistest überzeugte das wendige Modell mit sehr guter Fahrstabilität und gut abgestufter, kräftiger Motorunterstützung durch Bosch Performance Line CX. Federung ist mäßig. Rahmenschloss optional erhältlich. Schwergewicht. Durch das kurze Oberrohr nehmen Radler auf dem Pegasus eine sehr aufrechte Sitzposition ein. Mit knapp 26 Kilogramm ist es das schwerste Rad im Test.“

  • 11

    Sinus Tria 9 Diamant (Modell 2018)

    Winora Sinus Tria 9 Diamant (Modell 2018)

    • Typ: E-Trekkingrad;
    • Gewicht: 24,9 kg;
    • Anzahl der Gänge: 1 x 9;
    • Motor-Typ: Mittelmotor;
    • Akku-Kapazität: 500 Wh

    „ausreichend“ (4,0)

    „Schaden im Dauertest. An der Sattelstütze bildete sich ein Riss in Querrichtung – der Sattel könnte unter Last abbrechen. Das Pedelec ist wenig wendig und durch den stark nach hinten gezogenen Lenker etwas unhandlich. Den Sattel fanden die Tester relativ hart und breit. Mit Rahmenschloss. Display unpraktisch. Der Motor unterstützt kraftvoll, der Eco-Modus ist aber kaum spürbar. Display zeigt die Unterstützungsstufe nur beim Umschalten. Das knapp 25 Kilo schwere Rad lässt sich ohne Motor schlechter fahren als andere im Test. Nur 130 Kilo Gesamtgewicht.“

  • 12

    Stoker 9 Diamant (Modell 2018)

    Raleigh Stoker 9 Diamant (Modell 2018)

    • Typ: E-Trekkingrad;
    • Gewicht: 27,2 kg;
    • Anzahl der Gänge: 1 x 9;
    • Motor-Typ: Mittelmotor

    „mangelhaft“ (5,0)

    „Elektrische Sicherheit mangelhaft. Der Stecker des Ladekabels fiel im Standardtest zur Brandsicherheit durch – mangelhaft. Der Stecker ist zudem ungeschickt konstruiert. Da er magnetisch ist, können Schrauben oder andere Eisenteile daran hängen bleiben und beim Einstecken die Elektronik des 400-Euro-Akkus kurzschließen. Einziges Rad mit Impulse-Motor. Recht laut. Der Motor ist kräftig, läuft aber etwas nach, bei geringer Last vergleichsweise laut. Der kleinere 468-Wattstunden-Akku brachte auf dem Prüfstand 82 Kilometer Reichweite. Display bei Sonne kaum lesbar.“

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