Subwoofer

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Produktwissen und weitere Tests zu Basslautsprecher

Tieftöner - vier Gruppen, sechs Highlights Mit einem aktiven Subwoofer verbessert man den Klang seiner Anlage auch ohne aufwendiges Tuning, teure Spezialkabel oder den Austausch bestehender Komponenten. Die Zeitschrift „Stereoplay“ hat zwölf dieser Tieftonexperten mit Preisen zwischen 370 und 1600 Euro auf Messwerte, Praxis, Wertigkeit und Klang getestet. Gleich sechs Kandidaten verdienen sich das Prädikat „Highlight“, vier davon wollen wir Ihnen auszugsweise vorstellen.

Vier Tieftöner, vier mal überragender Nutzwert Mit einem Subwoofer kommen Musik- und Filmfreunde voll auf ihre Kosten. Allzu beliebt sind die Boxen trotzdem nicht: Sie sind sperrig, etwas kompliziert ein- und aufzustellen und dank prominenter Platzierung auch mit Blick auf die Kabelstränge nicht wirklich dezent. Es gab also gute Gründe für die Zeitschrift „Audio“, vier Subwoofer zu testen, die sich mit unterschiedlichen Konzepten perfekt in den Wohnraum integrieren lassen.

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Bass-Boxen

Der Einsatz eines Subwoofers hat sich vor allem in Heimkino-Anlagen eingebürgert, da sie für die Wiedergabe der eigenen Tonspur für Tieffrequenzen des Dolby-Surround-Sounds notwendig sind. Beliebt sind die relativ preisgünstigen Satellitensysteme, die sich aufgrund ihrer geringen Abmessungen auch gut im Raum versteckt platzieren lassen. Subwoofer sind speziell entwickelte Basslautsprecher, die für die Wiedergabe des unteren Frequenzspektrums zwischen etwa 30 bis 160 Hz optimiert sind. Subwoofer sind vor allem bei Heimkino-Anlagen notwendig, denn der Filmsound in Dolby Digital oder DTS sieht eine eigene Tonspur für die Tieffrequenzen vor. Sie finden aber auch im Car-HiFi-Bereich zur Unterstützung der hoch- und mittelfrequenten Lautsprecher Verwendung. Während hier passive Subwoofer zum Einsatz kommen, bei denen die Klangeinstellungen durch den Verstärker erfolgt, sind in Heimkino-Anlagen fast ausschließlich aktive Lautsprecherboxen mit einer eingebauten Verstärker-Endstufe gebräuchlich. An diesen Geräten lassen sich direkte Einstellungen wie zum Beispiel die Übernahmefrequenz zur Verhinderung von "Klanglöchern" einstellen. Beliebt sind dabei vor allem Satelliten-Systeme, da sie häufig relativ kostengünstig sind, aufgrund ihrer geringen Abmessungen nicht so viel Platz wie herkömmliche Volumenlautsprecher einnehmen und sich daher gut im Raum "verstecken" lassen. Allerdings übernehmen hier die Subwoofer mitunter auch den Frequenzbereich bis zu 400 Hz, so dass das Klangerlebnis manchmal als relativ volumenarm empfunden wird. Dies ist jedoch nur bei der reinen Musikwiedergabe störend, während bei sprach- und effektdominierten Filmen das schwächere Volumen nicht so auffällt. Sie empfehlen sich also durchaus für den Heimkino-Bereich. Der Klang eines Subwoofers ist auch von seinem Gehäuse abhängig. Car-HiFi-Subwoofer sind meistens Free-Air-Geräte, die zum Beispiel den Kofferraum als Resonanzkörper nutzen. Gehäusesubwoofer für das Heimkino geben den Klang entweder direkt an die Raumluft ab (Frontfire-Subwoofer, Direktstrahler), Downfire-Subwoofer hingegen übertragen ihn auch zu einem großen Teil auf den Boden. Abgesehen von möglicherweise sensiblen Nachbarn, schlucken jedoch gerade Altbauten viel Schall und die Leistung der Subwoofer-Endstufe muss daher deutlich höher ausfallen. Wer jedoch den Bass auch unmittelbar körperlich spüren möchte, sollte zum Downfire-Modell greifen. Zwar reichen für Räume bis zu etwa 25 m² Geräte mit 20 und 25 Zentimeter Membrandurchmesser vollkommen aus. Einen wesentlich besseren Klang dagegen erzielen Modelle mit mindestens 30 Zentimer Durchmesser.