Sportuhren: Acht Höhenmesser im Vergleich - Einige nehmen's nicht so genau

Höhenmesser im Test Höhenmesser sollten penibel genau arbeiten, schließlich dienen sie Bergsteigern auch mal zur Orientierung. Aber an der Genauigkeit haperte es bei einigen Modellen im Test des Magazins ''Alpin''. Einige der acht getesteten Höhenmesser taugten daher eher als Alltagsuhr denn als Höhenmesser.

Neben der Genauigkeit der Genauigkeit der Messergebnisse bewerteten die Tester der ''Alpin'' Bedienbarkeit, Ablesbarkeit der Werte und Funktionsumfang. Die im Test vertretenen Modelle sind einfache Höhenmesser, warten also nicht mit viel technischem Schnickschnack auf. Aber auch die Hauptfunktion, das Messen und Anzeigend der Höhe, bewältigten einige Kandidaten nicht zufriedenstellend. Zum Beispiel die Casio Pro Trek 1500, für die ein entsprechender Warnhinweis, dass die Messergebnisse ungenau sein könnten, bereits in der Bedienungsanleitung zu finden war. Oder die Ciclo Sport XC-3, die es mit der Höhe ebenfalls nicht so genau nahm, dafür aber die momentane Aufstiegsgeschwindigkeit anzeigte. Übrigens als einzige im Test.

Ein weiterer Kritikpunkt im Test war die Bedienung der Uhren. Viele waren recht klobig und somit recht unpraktisch, besonders, wenn man sie unter mehreren Lagen Shirts und Jacken hervorschälen muss. Die Timex Expedition WS 4 zum Beispiel zeigte sich gigantisch und wog auch ganze 90 Gramm. Dafür verfügt die Uhr aber über ein zusätzliches Armband, mit der die Uhr über der Kleidung getragen werden kann. Trotz der enormen Größe der Uhr waren die Informationen nicht sehr gut auf dem Display ablesbar, die Höhenangabe nur sehr klein abgebildet. Auch die Bedienung der Uhr stellte die Tester nicht zufrieden, die Menüstruktur ist so kompliziert, dass fast immer das Handbuch bemüht werden muss. Angenehm klein zeigte sich die Techtrail Axio, die laut Testbericht eine der kleinsten Höhenmessuhren auf dem Markt ist. Trotzdem ließen sich auf dem Display alle Informationen bequem ablesen. Auch bei der Bedienung leistete sich die Uhr kaum Schwächen.

Das Prädikat ''Tipp'' wurde in diesem Test nur zweimal vergeben. An das Handgerät Oregon Scientific RA 123 und die Uhr Suunto Core. Das Oregon Scientific war der preiswerteste Höhenmesser im Test, ist dafür aber auch nur mit den Grundfunktionen ausgestattet. Es misst lediglich die Höhe, das macht es aber gut. Und auch bei der Bedienbarkeit konnte das RA 123 punkten. Das Suunto glänzte unter anderem durch das sehr einfach und logisch strukturierte Menü, das gut ablesbare Display und die daraus resultierende leichte Bedienbarkeit. Zusatzfunktionen wie die momentane Aufstiegsgeschwindigkeit findet man aber auch bei der Suunto Corte nicht.

Den kompletten Testbericht finden Sie in der aktuellen Ausgabe der ''Alpin'', einen Überblick über die getesteten Höhenmesser sowie ein kurzes Testfazit finden Sie hier.