Das Wichtigste auf einen Blick:
- der am weitesten verbreitete Formfaktor bei Monitoren
- wenige Modelle mit Besonderheiten wie z.B. Curved-Wölbung
- auch für kompakte Schreibtische geeignet
- kein großer Sitzabstand erforderlich
24 Zoll entsprechen einer Bilddiagonale von etwa 60 cm. Diese Größe stellt eine gelungene Balance zwischen benötigtem Platz und angenehmem Seherlebnis dar. Kein Wunder also, dass 24 Zoll nach wie vor zu den beliebtesten Formaten zählt. Im Folgenden erhalten Sie eine Zusammenstellung wichtiger Informationen und Tipps, die Ihnen vor dem Kauf eines 24-Zöllers nützlich sein können.
Wie schneiden 24-Zoll-Monitore in Tests ab?
Da 24 Zoll zu den meistverkauften Monitorgrößen gehört, basieren viele Testberichte auf dieser Produktkategorie. Dabei liegt der Schwerpunkt meist auf der Bildqualität. Ein guter Monitor zeichnet sich durch helle Anzeige, ein scharfes und klares Bild sowie eine gleichmäßige Ausleuchtung aus. Zusätzlich sollten die Farben und Kontraste kräftig, aber dennoch naturgetreu erscheinen – und das bestenfalls bereits ab Werk. Die Kombination aus Auflösung, Helligkeit, Kontrast und Farbwiedergabe wird meist in einer Note zur Bildqualität zusammengefasst.Handelt es sich um Büromonitore, rückt die Ergonomie stärker in den Fokus. Insbesondere wenn die Möglichkeit fehlt, den Standfuß in der Höhe zu verstellen, kann dies zu einer schlechteren Testbewertung führen.
Ein gekrümmtes Display bei 24 Zoll bringt kaum Vorteile und dient meist lediglich dem Design. (Bildquelle: amazon.de)
Bei Gaming-Monitoren spielen neben der Bildqualität vor allem spielbezogene Eigenschaften eine wichtige Rolle. Für Gamer sind kurze Reaktionszeiten und hohe maximale Bildwiederholraten besonders wichtig. Aktuelle Gaming-Monitore im 24-Zoll-Format erreichen Bildwiederholraten von 144 Hz bis zu 420 Hz – letzteres etwa bei E-Sport-Modellen wie dem AOC AGON Pro AG256FK. Reaktionszeiten liegen bei modernen Gaming-Panels meist bei 1 ms oder darunter, sodass die Unterschiede im Vergleich eher theoretisch als praktisch relevant sind.
Die 24-Zoll-Monitore mit der besten Bildschärfe
| Pixeldichte des Displays | Unser Fazit | Stärken | Schwächen | Bewertung | Angebote | |
|---|---|---|---|---|---|---|
|
ab 294,97 € ![]() Gut 1,9 |
185 ppi |
Kompakter 4K-Monitor mit vielseitigen Funktionen für anspruchsvolle Nutzer Weiterlesen |
Weiterlesen |
Weiterlesen |
207 Meinungen 0 Tests |
|
|
ab 475,00 € ![]() Gut 1,7 |
126 ppi |
Medienbearbeitungs-Monitor mit hoher Farbpräzision Weiterlesen |
Weiterlesen |
Weiterlesen |
509 Meinungen 1 Test |
|
|
ab 358,00 € ![]() Gut 1,8 |
126 ppi |
Gelungener Office-Monitor mit starker Ausstattung Weiterlesen |
Weiterlesen |
Weiterlesen |
166 Meinungen 0 Tests |
Wie groß sollte der Sitzabstand bei einem 24-Zoll-Monitor sein?
Der Abstand zum Bildschirm sollte im Idealfall etwas größer als die Bildschirmdiagonale selbst sein. Bei einem 24-Zöller bedeutet das mindestens etwa 70 cm Abstand. Aus dieser Distanz lassen sich alle Inhalte vollständig überblicken, und Full HD erscheint angenehm scharf. Wer mehrere 24-Zoll-Monitore in einem Setup nebeneinander verwendet, sollte den Abstand entsprechend etwas vergrößern.Unser Tipp: Ein Sitzabstand von rund 90 cm sorgt für komfortables Arbeiten.
Welche Auflösung eignet sich für einen 24-Zoll-Monitor?
Als meistverbreitete Auflösung hat sich Full HD (1.920 x 1.080 Pixel) bei 24 Zoll etabliert und bleibt für dieses Format nach wie vor eine gute Wahl. Die Pixeldichte von rund 92 PPI sorgt für ein scharfes Bild, das selbst für die gleichzeitige Darstellung von zwei Programmfenstern gut geeignet ist. Hersteller wie AOC und BenQ bieten im 24-Zoll-Bereich weiterhin vorwiegend Full-HD-Modelle an.Wer schärfere Darstellung wünscht, greift zu einem 24-Zoll-Modell mit QHD (2.560 x 1.440 Pixel) oder 4K/UHD (3.840 x 2.160 Pixel). Solche Modelle sind mittlerweile im Handel verfügbar und bieten eine deutlich feinere Schriftdarstellung sowie mehr Platz für Programmfenster. Im Vergleich zu Grafikkarten sind bei Full HD weniger Ressourcen gefragt, was 24-Zoll-Full-HD-Modelle besonders für Einsteiger und E-Sport-Gamer interessant macht.
Für 27 Zoll und größer empfehlen Experten bereits QHD oder höher, da Full HD auf größeren Diagonalen sichtbar unschärfer wirkt. Bei 24 Zoll hingegen bleibt Full HD eine solide und wirtschaftlich attraktive Wahl.
Welche Panel-Technologie ist empfehlenswert?
- IPS ist heute die in den meisten Modellen eingesetzte Technologie. IPS-Panels überzeugen mit kräftigen Farben und einer hohen Blickwinkelstabilität – selbst bei seitlicher Draufsicht bleibt das Bild gut erkennbar. Für Spiele sind IPS-Displays in der Regel schnell genug, aktuelle Rapid-IPS-Varianten erreichen sogar 1 ms Reaktionszeit. Negativpunkt bei IPS ist mitunter eine ungleichmäßige Bildausleuchtung, insbesondere zeigen sich in dunklen Bildinhalten gelegentlich leichte Lichthöfe an den Rändern.
- TN-Panels gelten als bewährter Klassiker und finden sich in einigen günstigen Modellen sowie bei E-Sport-Monitoren mit sehr hohen Bildwiederholraten. Die große Stärke von TN liegt in der sehr schnellen Reaktionszeit. Die Farbdarstellung ist bei TN häufig eingeschränkter als bei IPS oder VA, weshalb TN-Panels im Consumerbereich zunehmend an Bedeutung verlieren.
- VA-Panels zeichnen sich durch realistische Farbwiedergabe und besonders hohe native Kontrastverhältnisse aus, was sie für dunkle Szenen und HDR-Inhalte attraktiv macht. Die Reaktionszeiten sind bei VA etwas höher als bei IPS, für die meisten Anwendungen aber ausreichend. Viele Curved-Gaming-Displays setzen weiterhin auf VA-Technik.
- OLED (QD-OLED und WOLED) ist 2025/2026 im 24-Zoll-Segment zwar noch wenig verbreitet – der Großteil der OLED-Monitore liegt bei 27 Zoll und darüber –, aber vereinzelt sind bereits OLED-Modelle in dieser Größe erhältlich. OLED bietet perfekte Schwarzwerte, nahezu unbegrenzte Kontrastverhältnisse und extrem schnelle Reaktionszeiten von 0,03 ms. Wer auf ein OLED-Panel Wert legt, findet die meiste Auswahl derzeit in der 27-Zoll-Klasse.
Welche Anschlussmöglichkeiten sollte ein 24-Zoll-Monitor bieten?
Für aktuelle Hardware ist HDMI (mindestens Version 2.0) der am weitesten verbreitete Anschluss. HDMI überträgt auch Ton, sodass keine separaten Kabel für Lautsprecher notwendig sind. Wer höhere Bildwiederholraten oder Auflösungen ausreizen möchte, sollte auf DisplayPort (Version 1.4 oder neuer) achten – dieser Standard ermöglicht etwa Full HD mit 240 Hz oder QHD mit 144 Hz ohne Qualitätsverlust und ist bei Desktop-PCs sowie Gaming-Setups die bevorzugte Wahl.VGA- und DVI-Anschlüsse finden sich nur noch vereinzelt bei günstigen Büromonitoren oder werden für ältere Hardware benötigt. Bei Neuanschaffungen spielen diese veralteten Schnittstellen kaum noch eine Rolle und sollten nicht als Kaufkriterium dienen.
24-Zoll-Bildschirme eignen sich auch für den Hochkantbetrieb im Büro. (Bildquelle: amazon.de).
Viele 24-Zöller besitzen zusätzlich praktische Schnittstellen wie einen USB-Hub, der etwa zum Laden von Mobilgeräten genutzt werden kann. Immer häufiger ist auch ein USB-C-Anschluss mit Power Delivery verbaut, über den Laptops direkt mit Strom versorgt und gleichzeitig als Display genutzt werden können – besonders praktisch für Home-Office-Setups. Falls Sie externe Lautsprecher verwenden, ist es vorteilhaft, wenn der Monitor über einen Klinkenanschluss verfügt.
Augenschutz-Funktionen beachten: Viele aktuelle 24-Zoll-Monitore bieten Blaulichtfilter, Flicker-Free-Technologie und teils TÜV-Eyesafe-Zertifizierungen. Diese Funktionen sind besonders für Nutzer relevant, die täglich mehrere Stunden vor dem Bildschirm verbringen, etwa im Büro oder Home-Office.
























































