Rohlinge

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    • Stiftung Warentest (test)

    • Ausgabe: 8/2010
    • Erschienen: 07/2010
    • Seiten: 5
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    Blu-rays nicht zuverlässig

    Testbericht über 26 DVD- und Blu-ray-Rohlinge

    DVD- und Blu-ray-Rohlinge: Auf eine Blu-ray-Scheibe passen fünfmal so viel Daten wie auf eine DVD. Dennoch sind gute DVDs derzeit besser für die Datensicherung geeignet. Testumfeld: Im Test befanden sich 15 DVD-R-Rohlinge und 11 Blu-ray- Rohlinge (BD), darunter ein BD-LTH-Rohling. Die Bewertung reicht von „gut“ bis „ausreichend“. Als Testkriterien dienten Robustheit

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    • Computer Bild

    • Ausgabe: 7/2010
    • Erschienen: 03/2010
    • Seiten: 20
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    „Hurra, hurra die Schule brennt!“ - DVD+R

    Testbericht über 20 Rohlinge

    Nicht nur Schüler brennen Filme, Videos und Dateien massenhaft auf Silberscheiben. Um den besten DVD- oder Blu-ray-Rohling für Ihren Brenner zu finden, brauchen Sie aber keine Zaubersprüche, sondern diesen Test. Testumfeld: Im Test waren 20 DVD-Rohlinge. Als Testkriterien dienten Speicherqualität, Robustheit und Sonstiges. Außerdem erhielten 17 Produkte Abwertungen

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    • Computer Bild

    • Ausgabe: 7/2010
    • Erschienen: 03/2010
    • Seiten: 20
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    „Hurra, hurra die Schule brennt!“ - DVD-R

    Testbericht über 20 Rohlinge

    DVDs zu brennen ist nun wirklich keine Hexerei: Jeder halbwegs aktuelle Computer hat einen Brenner, und Rohlinge gibt's in jedem Supermarkt für ein paar Cent pro Stück. Aber speichern Discs vom Discounter die Daten ebenso zuverlässig und dauerhaft wie Markenrohlinge? ... Testumfeld: Es wurden 20 DVD-Rohlinge getestet. Als Testkriterien dienten Speicherqualität sowie

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Ratgeber zu Brenner-Discs

Formate und Einsatzgebiete

dvdDie klassische Compact Disc (CD) hat zumindest im Bereich der beschreibbaren Rohlinge fast schon ausgedient. Die Regale der Elektronikmärkte sind voll von endlosen Kolonnen an DVD+R, DVD-R, DVD-RW oder DVD-RAM. Die Blu-ray wiederum wartet aufgrund konstant hoher Brenner- und Rohlingpreise auf ihren großen Durchbruch - und wird ihn daher eventuell nie erleben. Denn die Brenner-Technologie ist mangels optischer Laufwerke zunehmend auf dem Rückzug. Doch wofür stehen all diese Formate und für welche Anwendungsgebiete sind sie überhaupt sinnvoll? Denn die Preise unterscheiden sich deutlich.

Einfach und mehrfach beschreibbare Rohlinge

Rohlinge gibt es in einer verwirrenden Vielzahl an Formaten. Selbst die ordinäre DVD mit 4,7 Gigabyte Speicherplatz läuft einem im Elektronikmarkt als DVD-R und DVD+R über den Weg. Einen echten Unterschied macht dies für den Privatnutzer heutzutage aber nicht mehr – fast alle aktuellen Brenner können beide Medien gleichermaßen lesen und beschreiben. Einen Unterschied macht aber die Frage, ob man seine Rohlinge mehrfach beschreiben möchte. Wer dies beabsichtigt, muss zu einer DVD mit dem Zusatz -RW oder +RW greifen.

Besonders haltbare Mehrfach-Rohlinge

DVD-RAM wiederum sollen hundertmal öfter beschreibbar und dreimal länger haltbar sein, was aber bislang noch kein unabhängiges Institut nachweisen konnte. Von großem Vorteil ist aber unbestritten, dass sie nach Installation eines entsprechenden Treibers auch ohne Brennprogramm direkt im Dateimanager beschrieben werden können. Im Gegenzug sind sie jedoch auch fast zehnmal so teuer. Dann gibt es noch sogenannte Dual-Layer-Produkte, bei denen die Speicherkapazität durch zwei übereinander liegende Datenschichten verdoppelt wurde.

Dual-Layer nur für Filme und Partitionen interessant

Damit eignen sich Dual-Layer-DVDs besonders für das Archivieren langer Filme oder von Partitionen-Backups, ansonsten reichen die deutlich günstigeren Standard-DVDs meist bei Weitem aus. Aufgrund des niedrigen Preises von DVD-Rohlingen gibt es eigentlich auch fast keinen Grund mehr, zu CD-Rohlingen zu greifen. Seltene Ausnahmen betreffen zum Beispiel das Bestücken eines älteren Stereoanlagen-Modells mit Musik, da viele dieser Laufwerke noch keine DVDs lesen konnten. Mit in der Regel bis zu 700 Megabyte ist die Speicherkapazität von CD-R/+R aber sehr beschränkt.

Blu-ray preislich uninteressant

Wer hingegen sehr große Datenmengen brennen oder ganze Festplatteninhalte archivieren will, wird stattdessen eher zur Blu-ray neigen. Sie kann bis zu 25 Gigabyte speichern, als Dual Layer sogar 50 Gigabyte. Nachteilig ist jedoch, dass die BD-R ausgesprochen teuer ist: Ihr Preis liegt derzeit für Markenprodukte beim rund 25- bis 30-fachen des Preises einer DVD-R, billige Versionen kosten immerhin noch rund das 15-fache. Um den Preis zu drücken – und dies gilt unabhängig von Format und Technologie – lohnt stets der Griff zu „Spindeln“, in denen zwischen 25 und 100 Rohlingen versammelt sind. Sie kosten einen Bruchteil der Rohlinge in Einzelhüllen.

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Rohlinge

Moderne DVD-Rohlinge fassen rund 4,7 Gigabyte, DVD+R verzichten dabei auf die spezielle Kopierschutz-Datenträgerspur. Gleiches gilt für DVD-RW/+RW, welche aber wieder-beschreibbar sind. DVD-RAMs sind besonders sicher. Bluray-Rohlinge fassen sogar 27 Gigabyte, während die älteren CD-Rohlinge besonders günstig sind. Brenner-Laufwerke, welche die neuen Blu-ray-Discs beschreiben können, gibt es mittlerweile von nahezu jedem größeren Hersteller, der auch herkömmliche Brennlaufwerke anbietet. Dabei erreichen diese Brenner im Test bereits teils hervorragende Werte und können die bisherigen DVD-Brenner weitgehend ersetzen, da die meisten sowohl herkömmliche DVDs als auch Blu-ray-Discs brennen können. Dies ist erstaunlich, denn der Formatkrieg zwischen Blu-ray und HD-DVD ist noch längst nicht entschieden und bislang ist das Filmangebot auf Blu-ray noch sehr übersichtlich. Vergleicht man dies mit der einstigen Markteinführung der DVD, bei der die ersten beschreibbaren Medien mit einigen Jahren Verspätung auf den Markt kamen, kommt man nicht umhin, festzustellen, dass Blu-ray offenbar von der Industrie sehr forciert wird. Der Käufer muss sich allerdings bislang noch die Frage stellen, ob er wirklich einen solchen Brenner benötigt. Die Blu-ray-Scheiben gelten als sehr anfällig für Beschädigungen, da die Schutzschicht nur einen Bruchteil der Dicke wie bei bisherigen DVDs besitzt, und sind vielerorts noch gar nicht erhältlich; zudem sind sie ausgesprochen teuer. Was im Übrigen auch für die Brenner selbst gilt. Im Gegenzug verspricht das Blu-ray-Format eine Speicherkapazität von bis zu 50 Gigabyte je Rohling, im Test sind sogar 200 Gigabyte erreicht worden. Künftige Rohlinge sollen zudem durch eine besonders kratzfeste Schicht geschützt werden.