PC-Gehäuse

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Ratgeber zu Computer-Gehäuse

Richtige Planung vor der Anschaffung

Wer sich den eigenen PC selbst zusammenstellt, steht am Anfang vor der Frage, welches Gehäuse das richtige sein wird. Hier gilt der alte Gestaltungsleitsatz „Form folgt der Funktion“ und man sollte sich bei der Planung bereits über die Einzelkomponenten im Klaren sein. Das betrifft vorrangig den Formfaktor des Mainboards, dann die Höhe des Prozessor-Kühlsystems und die Baulänge der Grafikkarte, sowie die Anzahl der Laufwerke und ihrer Größe. Stehen also Größe und Bauform des PC-Gehäuses fest, kann man sich auch für des dem eigenen Geschmack passende Design entscheiden – nicht umgekehrt.

Wenn es ein High-End/Gaming-PC werden soll stehen meist nur Big- und Midi-Tower zur Auswahl, da die Kühlung neben der Komponentengröße höchste Priorität hat. Einerseits sollten beim Kauf bereits zwei oder drei kräftige Lüfter installiert sein, deren Ansaugbereiche durch Staubfiltern das Innere des PCs schützen. Weitere Montageoptionen für den Deckel- und Bodenbereich, wie auch für die Rück- und oder Seitenwand sollten gegeben sein. Idealerweise gibt ein Gehäuse-Hersteller dem Benutzer die Möglichkeit unterschiedlich große Lüfter in einem Areal zu installieren. Im Gaming-Bereich werden gerne farbig beleuchtete Lüfter eingesetzt und wenn möglich sollte man diese auch abschalten können. Sollten die mitgelieferten Lüfter in Lautstärke und Effizienz nicht den eigenen Vorstellungen entsprechen, muss man mit hochwertigen Gehäuselüftern nachrüsten. Falls man eine Wasserkühlung einsetzen möchte, müssen an der Rückwand mindestens gummierte Öffnungen für die Schläuche vorhanden sein. Optimal wäre auch eine Montageoption im Deckelbereich, um den Radiator unterzubringen. Auf der Mainboardplatte sollte eine große Aussparung für den schnellen Wechsel des CPU-Kühlers vorhanden sein, sowie genügend gummierte Durchführungen, die ein sauberes Kabelmanagement erlauben. Ein Festplattenkäfig sollte um 90 Grad gedreht sein, da einerseits mehr Platz geschaffen wird und andererseits die Installation der Laufwerke wesentlich vereinfacht wird. Lassen sich einzelne Segmente entfernen, schafft man somit Platz für Grafikkarten mit Überlänge.

Bei den Materialien kommen Stahlblech und Kunststoff am häufigsten zur Verarbeitung und nur wenige Hersteller wie Lian Li fertigen die Gehäuse in Aluminium. Aus diesem edlen Material werden meist kleiner Tower, Cubes und HTPCs angefertigt. Hier kommen dann die ITX-Mainboards mit geringen Ausmaßen zum Einsatz, die häufig im Wohnbereich ihren Platz finden. Um dort einen lärmfreien Einsatz zu gewährleisten, müssten die meisten PC-Komponenten passiv gekühlt werden und maximal von einem sehr langsam drehenden Lüfter mit Frischluft versorgt werden. Zusätzlich kann man auch maßgefertigte Dämmmatten einkleben, die schallschluckend wirken. Lüfter sollten generell mit den Gumminippeln entkoppelt werden, was auch für Festplatten gilt, die gedämpft verschraubt werden oder ganz in Gummibändern hängen.

Bei den Anschlüssen im Front- und Topbereich erwartet man viel Flexibilität: Die Headset-Buchsen sind obligatorisch, aber wenigstens einen USB 3.0-Port sollte man zur Verfügung haben. Viele Gehäuse-Hersteller bieten wie beim Sharkoon eine zusätzlichen 3,5-Zoll-Einschub mit zwei USB 3.0 Buchsen. Zusätzliche USB-, eSATA- und FireWire-Anschlüsse sollten je nach Bedarf mit einkalkuliert werden. Einige Hersteller wie beispielsweise Thermaltake bieten sogar HotSwap-Plätze für SATA-Festplatten im 2,5- und 3,5-Zoll-Format im Deckelbereich an.

Da ein PC-Gehäuse meist eine längerfristige Anschaffung ist, sollte man vernünftig planen und sich für zukünftige Erweiterungen genügend Luft lassen. Über das eigentliche Design, mit oder ohne Fenster und Beleuchtung entscheidet dann der eigene Geschmack.

Autor: Christian

Produktwissen und weitere Tests zu Computer-Cases

Stille Kühlkünstler PC Games Hardware 2/2015 - Eine empfehlenswerte Hardware-Behausung bietet eine gelungene Synthese aus niedriger Geräuschemission und effektiver Kühlung. Schaffen auch unsere sechs getesteten Midi-Tower diesen Spagat? Testumfeld: Sechs PC-Gehäuse wurden von PC Games Hardware unter die Lupe genommen. Es wurden Endnoten von 1,90 bis 3,18 vergeben. Als Testkriterien dienten Ausstattung, Eigenschaften und Leistung.

Fractal Design Node 804 Cube OverclockingStation.de 9/2015 - Nach unserem letzten Test des Core 3300 begrüßen wir heute einen kleinen Bruder, das Fractal Design Node 804. In diesem Gehäuse findet sich Platz um ein Micro- oder Mini-ATX-System elegant zu verbauen. Ausgestattet mit einem slim slot in Platz bietet es auch die Möglichkeit, Digitale Medien auf DVD oder Blu Ray nutzen zu können, vorausgesetzt ein passendes Laufwerk ist verbaut. Ebenfalls gibt es ausreichend Platz für eine interne Wasserkühlung. Von außen wurde das Design sehr gut gewählt und ähnelt einem HiFi-Subwoofer, somit dürfte es sich perfekt in ein modernes Wohnzimmer integrieren lassen. Alles Weitere schauen wir uns im Test ausführlich an, wir sind gespannt wie sich das Node 804 schlägt. Gegenstand des Testberichts war ein PC-Gehäuse. Eine Notenvergabe fand nicht statt.

Neues von der Mittelklasse PC Games Hardware 9/2014 - Ein Midi-Gehäuse bietet eine akzeptable Ausstattung und kombiniert diese mit einem guten Verhältnis aus Kühlung und Lautheit. Wir prüfen, ob fünf Neuerscheinungen diese Anforderungen erfüllen können. Testumfeld: Es wurden fünf PC-Gehäuse näher betrachtet. Die Bewertungen reichten von 2,38 bis 3,35. Als Testkriterien dienten Ausstattung, Eigenschaften und Leistung.

Nanoxia Deep Silence 6 PC Games Hardware 10/2014 - Das neue Nanoxia Deep Silence 6 ist extrem wuchtig und bietet massig Platz für Hardware, auch große Radiatoren von modularen Wasserkühlungen finden leicht eine Heimat. Ein PC-Gehäuse befand sich im Einzeltest. Man vergab 4 von 5 erreichbaren Sternen.

Zwergenaufstand! PC Games Hardware 1/2014 - Eine Armee von kleinen Gehäusen rückt an und stellt sich dem Kühlungs-Kampf gegen Big-Tower. Doch ist klein vielleicht zu klein? Unser Test sagt Ihnen, ob sich kleine Computerkörper lohnen! Testumfeld: Vier PC-Gehäuse mit Formfaktor Mini und Midi wurden geprüft. Es wurden Endnoten von 2,87 bis 3,66 vergeben. Die Wertung erfolgte anhand der Kriterien Ausstattung, Eigenschaften und Leistung.

Mittelgroß, kühl, leise? PC Games Hardware 10/2013 - Wer nur wenige Komponenten in einem Gehäuse unterbringen will und kaum Stellplatz hat, benötigt keinen Tower in XL-Format. Wie unser Test zeigt, kühlen auch Midi-Modelle die Hardware gut und sind leise. Testumfeld: Es wurden sechs PC-Gehäuse, die teilweise mit einer Dämmung ausgestattet waren, in Augenschein genommen. Die Bewertungen reichten von 1,72 bis 2,79. Als Testkriterien dienten Ausstattung, Eigenschaften und Leistung.

Macht's doch die Größe? PC Games Hardware 5/2013 - Wer viele Festplatten oder mehrere Grafikkarten im Gehäuse unterbringen will, benötigt einen Tower im XL-Format. Wie unser Test zeigt, gibt es hier im Preisbereich bis 200 Euro viele interessante Modelle. Testumfeld: PC Games Hardware stellte sechs Big-Tower-PC-Gehäuse auf den Prüfstand. Es wurden Noten von 1,85 bis 2,54 vergeben. Eines der Gehäuse hatte eine vormontierte Dämmung und wurde daher außer Konkurrenz beurteilt. Ausstattung, Eigenschaften und Leistung dienten als Testkriterien.

Kühlkonzepte auf dem Prüfstand PC Games Hardware 4/2013 - Es existieren fast genauso viele Meinungen dazu, wie eine gute Gehäusekühlung auszusehen hat, wie es Möglichkeiten gibt, Gehäuse zu kühlen. Wir testen, welche Methoden wirklich funktionieren.

Darf's auch größer sein? PC Games Hardware 3/2016 - Unter dem Staubfilter im Deckel können zwei weitere 140-mm-Modelle angebracht werden, für die Montage eines hohen 280-mm-Kühlkörpers ist ebenfalls Platz. Neben diesen Standards hat das Anidees AI-8B Extras wie eine weitestgehend werkzeuglose Laufwerksbefestigung, Platz für zwei Netzteile (oben/unten), eine Netzteilhalterung oder ein großes Fenster in der ohne Schrauben verschließbaren Tür zu bieten.

Hardware sucht Zuhause PC Games Hardware 10/2015 - Aufgrund der kompakten Bauweise fällt nämlich der Inneraum sehr eng aus, sodass zwischen der Befestigung für 3,5-Zoll- und 5,25-Zoll-Laufwerke eine Lücke bleibt, um Grafikkarten mit bis zu 380 mm nutzen zu können. Da Antecs Midi-Tower kleiner dimensioniert ist als alle anderen getesteten Modelle, gibt es weitere Mankos. Einerseits lässt sich das DX 505 Window nur mit Standard-ATX-Platinen bestücken. Andererseits muss man bei der Höhe des CPU-Turmkühlers Abstriche machen.

Die Kleinen ganz groß? PC Games Hardware 6/2015 - Mit Ausnahme der Kombi-Halterung für einen 120-mm-Lüfter oder ein 3,5/2,5-Zoll-Laufwerk und der mit einem Staubschutz versehenen Frontpartie ist Inter-Techs SY-800 baugleich mit dem Sharkoon C10. Die Ausstattung fällt jedoch beim Inter-Tech SY-800 deutlich sparsamer aus: Ein Lüfter wird nicht mitgeliefert und der Staubschutz vor den beiden 120-mm-Lüfterplätzen im Deckel und vor den mit einem Wabengitter versehenen Seitenteilen sowie dem Bodenblech fehlt ebenfalls.

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Computergehäuse

Ein gutes PC-Gehäuse sollte über einen 120-Millimeter-Lüfter und ein 300-Watt-Netzteil verfügen. Größere Lüfter verbessern den Kühleffekt und verringern so die Lärmbelästigung durch den Lüfter. Hightower-Gehäuse eignen sich für feste Standrechner, Miditower sind die Begleiter auf LAN-Partys und bei häufigeren Arbeitsplatzwechseln. Desktop-Gehäuse sind klein aber beengt. Das passende Computergehäuse ist keinesfalls nur eine Frage der Optik, wie viele Computernutzer meinen. Da zum Gehäuse auch ein Netzteil und ein Lüfter gehören, werden hier schon die Weichen für die Leistungsfähigkeit und Lautstärke des künftigen Rechners gestellt. Da die Innentemperatur des Gehäuses 45 Grad nicht überschreiten sollte, muss die Kühlung bei Dauergebrauch entsprechend mehr Leistung bringen. Dies bedeutet immer einen erhöhten Lüftereinsatz und damit mehr Lautstärke. In der Regel findet sich in Gehäusen ein 120-Millimeter-Lüfter, größere Lüfter können aber langsamer rotieren und dennoch die gleiche Kühlleistung bringen - auf diese Weise wird die Hauptlärmquelle deutlich reduziert. Ein ordentliches Netzteil sollte keinesfalls weniger als 300 Watt Leistung bereitstellen, um alle Komponenten ausreichend versorgen zu können. Zur Werksausstattung gehören meist sechs 3,5- und vier 5,25-Zoll-Schächte, die Platz für Hardwarekomponenten wie optische Laufwerke, Festplatten und aktive Lüftersteuerungen bieten. Bei Nichtnutzung sind sie hinter Sichtblenden versteckt, die bei Bedarf meist von hinten einfach gelöst werden können. Wer seinen Computer vor allem zu Hause nutzt und viele Komponenten unterbringen möchte, greift zum so genannten Hightower. Tower-Gehäuse sind meist schwer und aus Stahl gefertigt, dafür aber auch günstig. Miditower dagegen sind kleiner, passen garantiert unter jeden Schreibtisch und können in der Not auch einmal leichter transportiert werden. Sie sind oft aus dem leichteren Aluminium gefertigt und kosten daher etwas mehr. Wer seinen Computer öfter zu einer LAN-Party mitnehmen möchte oder hin und wieder den Arbeitsplatz wechseln muss, sollte hier zugreifen. Desktops schließlich sind beinahe aus der Mode, dennoch kann man auch hier noch fündig werden. Der Vorteil von Desktops liegt darin, dass sie auf jedem Schreibtisch Platz finden und der Bildschirm problemlos auf ihnen angeordnet werden kann. Der Platz in Desktop-Gehäusen ist jedoch arg begrenzt und auch die Leistungsfähigkeit der Lüfter lässt häufig zu wünschen übrig.