Wie viel Energie verbraucht mein Kühlschrank oder Fernseher? Wir zeigen Ihnen die derzeit besten Stromkostenmesser am Markt. Dafür haben wir Tests und Meinungen ausgewertet und zu einer Gesamtnote verrechnet.

70 Tests 32.900 Meinungen

Die besten Stromkostenmesser

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Aus unserem Magazin:

Ratgeber: Stromkostenmessgeräte

Nicht zu Bil­li­g­aus­füh­run­gen grei­fen

Stärken
  1. günstig zu haben
  2. oftmals in Smart-Steckdosen integriert
Schwächen
  1. unpräzise bei geringen Stromstärken

Den besten Komfort bieten Stromkostenmessgeräte mit Statusanzeige. (Bildquelle: amazon.de)

Trotz aller Bemühungen bleiben die Stromkosten des Haushaltes zu hoch? Irgendwo muss sich ein versteckter Stromfresser befinden? Dann ist ein Stromkostenmessgerät die Lösung: Das kleine Gerät wird zwischen Steckdose und Stromabnehmer gesteckt und ermittelt den tatsächlichen Verbrauch, auch und gerade im Stand-by-Betrieb. Auf diese Weise kann herausgefunden werden, ob der neue Kühlschrank tatsächlich so sparsam ist, wie vom Hersteller behauptet, oder ob sich der PC-Monitor im Standby als Stromfresser entpuppt.

Stromkostenmessung als Zusatzfunktion

Smarte Schaltsteckdosen sind derzeit am Markt sehr beliebt. Mit einer fernschaltbaren oder zeitlich automatisierbaren Steckdose lässt sich bereits viel Energie sparen. So kann zum Beispiel Nachts die Steckdose für Fernseher und Co. deaktiviert werden. Smarte Steckdosen können außerdem häufig auch den Verbrauch messen oder gar protokollieren und stellen diese Informationen dann in der Steuerungs-App zur Verfügung. Da smarte Steckdosen kaum teurer als Strommessgeräte sind, sind sie für Sparfüchse letztlich sogar die bessere Wahl.

Billige Geräte haben Probleme mit Standby-Verbräuchen

Hierbei ist zu beachten, dass bei weitem nicht alle Messgeräte auch für alle Aufgaben geeignet sind. Preiswerte Strommesser dienen nämlich nur der Ermittlung des Verbrauchs aktiver Stromabnehmer, ein Standby-Verbrauch lässt sich dagegen mit ihnen kaum korrekt ermitteln. In Tests bei Monitoren lag die Abweichung zwischen billigen und hochwertigen Messgeräten sogar teils bei 15 Watt und mehr. Zeigt ein einfaches Messgerät 20 Watt an, sind es bei einem hochwertigen eventuell zugleich nur 4 Watt. Das kann selbst bei der Ermittlung des aktiven Verbrauchs zu so deutlichen Verzerrungen führen, dass die Ergebnisse im Grunde nicht mehr verwertbar sind.

Zusätzliche Funktionen können helfen, ein Urteil zu fällen

Smarte Steckdosenadapter wie der FRITZ!DECT 200 können auch den Energieverbrauch messen. (Bildquelle: amazon.de)

Darüber hinaus messen teurere Strommessgeräte nicht nur den Verbrauch und rechnen ihn auf einen Jahresverbrauch hoch. Sie bieten auch zusätzliche Anzeigen für Stromstärke, Spannung und Frequenz des Stroms, aus denen versierte Nutzer zusätzliche Aussagen über die Glaubwürdigkeit von Verbrauchswerten ableiten können. Das ist insbesondere auch bei der Beurteilung der Güte von Netzteilen praktisch. Darüber hinaus bieten hochwertige Modelle oftmals eine Speicherfunktion, denn ansonsten geht der Messwert sofort wieder verloren, sowie die Verbindung getrennt wird.

Praktisch: Speicherfunktion

Wer Papier und Stift meiden möchte, sollte also ein Gerät mit Speicher erwerben, das das spätere Abrufen verschiedener Messungen erlaubt. Aber auch, wenn man somit etwas mehr Geld investieren muss: Ein Stromkostenmessgerät ist eine sinnvolle Investition, die sich angesichts ständig steigender Strompreise definitiv rentiert. Wer einen heimlichen Stromfresser identifiziert und durch ein modernes Gerät ersetzt hat, wird sich beim nächsten Blick in seine Stromrechnung mit Sicherheit für die Anschaffung des Messgerätes beglückwünschen. Die wirklich guten Geräte finden sich meist in der Preisregion um 40 bis 50 Euro.

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Was sollten Sie vor dem Kauf wissen?

Unser Ratgeber gibt den Überblick:

  1. Stromkostenmessung als Zusatzfunktion
  2. Billige Geräte haben Probleme mit Standby-Verbräuchen
  3. Zusätzliche Funktionen können helfen, ein Urteil zu fällen
  4. Praktisch: Speicherfunktion

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