Silit Kochtöpfe Sehr variables Schnellkochsystem
Silit gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Herstellern von Kochgeschirr in Deutschland. Und so verwundert es vielleicht, dass das Unternehmen vermeintlich nur einen einzigen Schnellkochtopf unter der Bezeichnung „Sicomatic" im Programm führt. Doch das ist nur auf den ersten Blick so. Denn tatsächlich verbirgt sich hinter dem Namen ein ganzes Programm an Töpfen der unterschiedlichsten Bauformen, Größen und sogar Materialien, die schlichtweg keine eigenen Bezeichnungen tragen, aber sich durchaus deutlich unterscheiden.
Druckregulation allein über den Spezialgriff
Denn das Wesentliche ist für Silit die allen Töpfen gemeine Druckregulation über den „econtrol"-Griff. Dieses System ist bei jedem Topf identisch, gleich, welche Ausführung er sonst haben mag. Es soll bis zu 70 Prozent kürzere Kochzeiten erlauben und dabei zugleich schonender garen. Ein Einhand-Regler erlaubt sowohl die Einstellung der drei Kochstufen als auch das sanfte Abdampfen. Der Griff lässt sich zudem stets komplett vom Deckel lösen und damit gezielt reinigen. Es gibt also keine mit der Zeit eklig verkrusteten Rillen zwischen Griff und Deckel.
Starke Vielfalt an Größen, Bauformen und Farben
Bei der Auswahl des passenden Topfes muss man aufpassen, nicht von der Auswahl auf der Silit-Seite erschlagen zu werden. Alleine unter dem Stichwort Sicomatic wirft die Website von Silit mehr als 30 verschiedene Varianten aus. Diese reichen preislich von 89 bis 229 Euro und decken auch so ziemlich alle denkbaren Größen und Formen ab. So gibt es Töpfe mit 3,0 bis sogar 6,5 Litern Fassungsvermögen, sogenannten Schnellkochpfannen mit flacher Bauform und fünf verschiedene Farbausführungen.
Edelstahl oder Silargan
Und schlussendlich kann man noch zwischen einem klassischen Edelstahlkochtopf und einem mit Silargan-Beschichtung wählen. Bei Silargan handelt es sich um eine sogenannte keramische Beschichtung, welche ein Anbrennen von Speisen verhindern soll. Einerseits macht dies natürlich bei einem Schnellkochtopf Sinn, da man hier nicht ständig umrühren kann. Andererseits wird gerade durch den hohen Druck so schonend gegart, dass auch bei reinem Edelstahl eigentlich nichts anbrennen sollte. Ob oder ob nicht dürfte also eher eine philosophische Entscheidung sein – man kann den Topf natürlich auch durchaus mal ohne Deckel auf ganz herkömmliche Weise verwenden, dann mag Silargan wiederum von Vorteil sein.



















