Warum einen solchen, bezahlbaren Ultra-HD-Markenfernseher der Mittelklasse einem formal besser ausgestatteten, vielleicht günstigeren Discounter-Modell vorziehen? Weil das Gesamtkonzept wahrscheinlich stimmiger ist, Versprochenes eher gehalten wird. Zwar ist etwa das Edge-LED-Display - mit einem quasi-idealen Diagonalenmaß von 139 Zentimetern - hier nicht superhell, was die Kontraste-Wiedergabe ein wenig ausbremst. Doch die Farbreproduktion bewegt sich auf hohem Niveau, der neue „α5 4K AI“-Prozessor der 7. Generation rückt über das AI-Helligkeitsmanagement auch Kontraste zurecht. Hochkontrast-Effekte sind gemäß HDR10 und HLG decodierbar, dynamische gemäß Dolby Vision allerdings nicht. Für Games gibt es den „Auto Low Latency Mode“. Gut das AI-Raumklang-Processing, hilft der unterdimensionierten Soundausgabe jedoch kaum - das Audiosystem müssten Sie fast zwingend extern erweitern. Keine Beanstandungen bezüglich der verfeinerten LG-SmartTV-Software webOS 24; für die Nutzung von Sprachsteuerungs-Features liegt eine „Magic Remote“ bei.
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Stiftung Warentest
- Erschienen: | Ausgabe: 4/2026
- Details zum Test
„gut“ (2,5)
Eher im hinteren Bereich des Feldes. Das Bild ist ordentlich, auch die Handhabung zählt zu den besseren Punkten. Deutlicher Schwachpunkt ist der Ton, der das Gesamturteil nach unten zieht. Beim Stromverbrauch bleibt das Modell zudem nur im Mittelfeld. - Zusammengefasst durch unsere Redaktion.



















































