Stärken
Schwächen
Dreame ist, verglichen mit Staubsaugergrößen wie Miele, Philips oder Dyson, noch eine verhältnismäßig junge Marke. Das Unternehmen wurde 2015 gegründet und schloss sich gut zwei Jahre später der sogenannten Ecological Chain von Xiaomi an, zu der unter anderem auch Roidmi und Roborock gehören. Dreame ist weiterhin als selbstständige Marke mit eigenem Internetauftritt am Markt – und tritt zunehmend eigenständiger auf: Neuere Modelle wie der L10s Ultra werden nicht mehr von der Xiaomi-Home-App unterstützt, sondern laufen ausschließlich über die hauseigene Dreame-Home-App. Auf den Geräten selbst findet sich kein Hinweis auf die Xiaomi-Verbindung. Nicht selten taucht der Name „Xiaomi Dreame“ aber noch auf Verkaufs- und Vergleichsplattformen auf.
Was können Sie von Dreame-Akkustaubsaugern erwarten?
Der Einstiegspreis für einen Akku-Staubsauger von Dreame liegt bei rund 150 Euro, etwa 350 bis 400 Euro markieren derzeit das obere Ende der Preisskala. Ein Gerät von Miele oder Dyson ist für dieses Geld nicht zu haben. Im Durchschnitt ist eine Akkulaufzeit von gut 60 Minuten drin, die besten Modelle schaffen auf kleiner Stufe 90 Minuten. Danach benötigen die Geräte im Schnitt rund 220 Minuten bis zur vollen Ladung. Manche Modelle kommen mit wechselbarem Akku – ein praktisches Plus für Leute, die das Gerät viel nutzen. Akkulaufzeit und Ladezeit sind im Vergleich mit anderen modernen Akkusaugern sehr ordentlich.Wie gut schneidet Dreame in Tests ab?
Akku-Staubsauger von Dreame wurden bislang verhältnismäßig selten in großen Vergleichstests berücksichtigt. Ende 2025 wurde dem Modell Dreame V20 Pro von „toptech“ ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bescheinigt. „techradar“ vergab für den Dreame U20 volle Punktzahl für das Preis/Leistung. In einem weiteren Test von Stiftung Warentest (2025) standen neun Akkuwischer auf dem Prüfstand. Hier wurde der Dreame H14 Pro als Testsieger ausgezeichnet.Weniger eindeutig ist das Urteil beispielsweise beim älteren Modell Dreame V10, das auf dem Datenblatt mit guten Werten glänzt und von Käuferinnen und Käufern „gut“ bewertet wird – die strenge Stiftung-Warentest-Redaktion kam dagegen nur knapp auf ein „Ausreichend“. Schwachpunkt laut Magazin: das Saugen auf Teppichboden. Auf Hartböden erledigt das Modell seinen Job dagegen ganz ordentlich. Wer ausschließlich Laminat oder Fliesen in der Wohnung hat, kann hier also ruhig zugreifen. In den Prüfpunkten Haltbarkeit, Sicherheit und Schadstoffe macht der V10 nahezu alles richtig – das wird mit Noten zwischen „gut“ und „sehr gut“ belohnt.
