Mit mobilen Solarmodulen können Sie auch unterwegs Strom erzeugen. Wir zeigen Ihnen die derzeit besten Solarmodule am Markt. Dafür haben wir Tests und Meinungen ausgewertet und zu einer Gesamtnote verrechnet.

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Die besten Solarmodule

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Aus unserem Magazin:

Ratgeber: Solarmodule

Wie viel Geld bringt Solar­strom?

Das Wichtigste auf einen Blick:
  1. alte Anlagen bringen noch Gewinn durch Netzeinspeisung
  2. neuere Anlagen dienen eher der Eigenversorgung
  3. die meisten Dächer erlauben keine Stromautarkie
  4. Leistungsgrad moderner Solarzellenprodukte sehr ähnlich

Was schreiben Testberichte über Solarmodule?

Galaxy Energy Indach System Solaranlagen können individuell auf die Dachfläche abgestimmt werden, da die Solarzellen und Sonnenkollektoren stets in Modulbauweise vorliegen (Bildquelle: galaxy-energy.com)

Leider wird der Ausdruck Solarmodule für zwei gänzlich verschiedene Dinge verwendet. Zum einen meint man damit die hier vorgestellten Solarzellen auf dem Dach eines Hauses zur Stromerzeugung und Einspeisung ins öffentliche Netz oder in Form kleinerer Modulgruppen für den Betrieb von Gartenanlagen, zum anderen die kleinen Panele für das Aufladen von Mobilgeräten unterwegs. Während sich die Testmagazine sehr ausgiebig mit den kleinen Panelen beschäftigen, sind die großen Anlagen nicht Gegenstand von großen Vergleichstests. Das liegt aber auch darin begründet, dass bei jedem damit bebauten Objekt die Bedingungen unterschiedlich sind und damit verschiedene Produkte von Vorteil sein können. Ein "neutraler" Vergleichstest ist kaum möglich. Haus- und Gartenmagazine beschränken sich daher eher auf generelle Ratgeber mit Empfehlungen zur Größe und rechtlichen Grundlage von Solaranlagen. Diese wollen wir hier im Folgenden einmal zusammenfassen.
Wer sich eine Photovoltaik-Anlage auf das Dach seines Eigenheims setzt, sollte sich in jedem Fall keinen Illusionen hingeben: In den seltensten Fällen reicht die Dachfläche aus, um genügend Solarzellen für eine Komplettversorgung mit Strom zu installieren. Statt einer Verwendung für Abnehmer im eigenen Haus empfahl sich daher lange Zeit die Einspeisung ins öffentliche Netz. Denn der Gesetzgeber hatte Einspeisevergütungen verfügt, welche deutlich über dem gängigen Strompreis lagen. Das hat sich leider mittlerweile drastisch geändert.

Lieber ins Netz einspeisen oder selbst verbrauchen?

Bei älteren Anlagen kann es wirklich noch sinnvoll sein, eine Einspeisung ins Netz vorzunehmen. Ein Beispiel: Für 2010 errichtete Solaranlagen gelten beispielsweise gestaffelte Sätze, die von der Leistungsfähigkeit der Anlage abhängen: Bis einschließlich 30 kW Anlagenleistung wird jede Kilowattstunde mit 39,14 Cent beglichen, für Anlagen bis 100 kW gibt es 37,23 Cent je Kilowattstunde und für Anlagen bis 1.000 kW 35,23 Cent je Kilowattstunde. Jenseits von 1.000 kW werden immerhin noch 29,37 Cent je Kilowattstunde bezahlt. Vergleicht man diese Sätze mit den aktuellen Strompreisen von rund 20 bis 25 Cent je Kilowattstunde, ist der Nutzen einer solchen Einspeisung ins öffentliche Netz leicht erkennbar.

Wie genau wird die Vergütung berechnet?

Die Vergütung wird stets anteilig berechnet. Das heißt, dass auch größere Anlagen von den günstigen Sätzen in niedrigen Kilowattbereichen profitieren. So werden bei einer 40-kW-Anlage die ersten 30 Kilowatt mit 39,14 Cent je Kilowattstunde vergütet und die verbleibenden 10 Kilowatt mit 37,23 Cent je Kilowattstunde. Es wird also eine Mischkalkulation durchgeführt: ¾ zu 39,14 Cent und ¼ zu 37,23 Cent, die Vergütung beträgt damit exakt 38,66 Cent je Kilowattstunde. Man sieht somit: Auch trotz der novellierten Fassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes vom 1.1.2009 lohnt die Installation einer Solaranlage auf längere Sicht gesehen in jedem Fall.

Bei welchen Anlagen ist die Eigennutzung des Strom sinnvoller?

Man sollte mit der Anschaffung einer Solaranlage nicht allzu lange warten: Die Förderung wird schrittweise zurückgefahren. So bleibt zwar der Fördersatz einer einmal errichteten Anlage über 20 Jahre hinweg konstant, doch ist die Höhe dieses konstanten Fördersatzes abhängig vom Errichtungsjahr. Generell gilt dabei: Wer eine solche Anlage erst ab Mitte 2012 errichtet hat, dürfte wieder verstärkt den Aspekt der Eigenversorgung im Auge haben, denn zu jenem Zeitpunkt sind die Fördersätze unter den Preis gesunken, den man selbst an seinen Stromanbieter bezahlt. Um dafür genügend Solarzellen aufs Dach zu bekommen, muss einerseits die Dachfläche groß genug sein, andererseits spielen aber auch die Ausrichtung und Neigung des Daches eine große Rolle. Solarmodule können hierbei schräg aufgestellt werden, was aber nicht unbedingt attraktiv aussieht...

Wie entwickeln sich die Fördersätze?

Leider sind die Fördersätze kontinuierlich am Zurückgehen. Ursprünglich bei 39 Cent gelegen, haben sich die Fördersätze recht bald wieder gedrittelt. Im Januar 2014 war man schon bei einem Fördersatz von 13,68 Cent (bis 10 kW) beziehungsweise 12,98 Cent (bis 40 kW) je Kilowattstunde angekommen. Die monatliche Degression lag ab Februar 2014 bei 1 Prozent, das heißt, jede später errichtete Anlage hat jeden Monat noch einmal 1 Prozent der Fördersumme verloren. Ende 2014 neu errichtete Anlagen haben also nur noch rund 12 Cent eingebracht. Das ist viel zu wenig, um die eigenen Stromkosten zu decken. Und so dürfte für diese Anlagen eher wieder die Eigennutzung im Vordergrund stehen, um die eigenen Stromkosten zu senken. Gewinn macht man mit Solaranlagen nicht mehr: Und so sollte man sich sehr genau ausrechnen, ab wann sich die Anschaffungskosten wieder amortisieren.

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