Stärken
Schwächen
Wie bewerten Tester die Marshall Bluetooth-Lautsprecher?
Marshalls Woburn III kommt zwar ohne Akku bringt dafür aber ordentlich Leistung: 120 W RMS sorgen hier für satte Bässe und einen insgesamt kraftvollen Klang. (Bildquelle: amazon.de)
Marshall, bekannt vor allem bei Gitarristen für seine hochwertigen Gitarrenverstärker und Boxen, verfolgt auch bei seinen Bluetooth-Lautsprechern den Anspruch an einen kraftvollen Klang. Vorweg: Die Consumer-Audio-Geräte – wie Lautsprecher und Kopfhörer – werden seit 2010 vom schwedischen Unternehmen Zound Industries hergestellt, das die Markenrechte erworben hat. Die Verbindung zum ursprünglichen Gitarrenverstärker-Hersteller liegt hauptsächlich im charakteristischen Design. Deshalb ist es wenig überraschend, dass die Bluetooth-Boxen in Testberichten sehr positiv bewertet werden, denn der Sound ist ein entscheidendes Bewertungskriterium bei Bluetooth-Lautsprechern. Selbst Produkttester mit besonders kritischem Ohr und hohen Anforderungen zeigen sich vom Klang begeistert. Da Aspekte wie Features in den Tests häufig nur einen geringen Anteil an der Gesamtnote haben, profitieren Marshall-Lautsprecher davon – denn in diesem Bereich können sie im Vergleich meist nicht so punkten.
Welchen Klang bieten die Marshall-Modelle?
Schon ein Blick auf die verbaute Technik zeigt einiges über das Klangbild. Alle Bluetooth-Lautsprecher von Marshall verfügen über einen Stereoaufbau der Treiber, was einen räumlicheren Sound erzeugt im Vergleich zu Mono-Systemen. Viele der neueren Geräte nutzen außerdem True Stereophonic, eine firmeneigene Technik, die für einen multidirektionalen 360°-Sound sorgt, der aus allen Winkeln ausgewogen wirkt. Einige Modelle sind mit einem Subwoofer ausgestattet, der den Bassbereich kraftvoll unterstützt. Die Ergebnisse überzeugen: Der Klang wird als dynamisch, voll und dicht beschrieben, gleichzeitig als präzise und mit einem kräftigen Bassfundament. Gerade manche Geräte punkten mit einem sehr tiefreichenden Bass. Dank der meist großzügigen Abmessungen überzeugen diese Kraftpakete zudem mit hoher Lautstärke und spielen auch bei maximaler Lautstärke verzerrungsarm. So sind sie ideal, um mittelgroße bis große Räume problemlos zu beschallen.Marshall-Lautsprecher mit den höchsten RMS-Leistungswerten
| Leistung (RMS) | Unser Fazit | Stärken | Schwächen | Bewertung | Angebote | |
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ab 454,99 € ![]() Sehr gut 1,4 |
120 W |
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379 Meinungen 9 Tests |
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ab 522,70 € ![]() Gut 2,0 |
110 W |
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20.865 Meinungen 5 Tests |
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ab 269,00 € ![]() Sehr gut 1,4 |
80 W |
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837 Meinungen 7 Tests |
Wie ausdauernd sind die Akkus?
Die vergleichsweise hohen Leistungsangaben bestätigen zum einen den kraftvollen Klang, erfordern aber auch leistungsstarke Akkus. Bei den stationären Modellen wie dem Woburn ist kein Akku integriert, sie müssen dauerhaft an der Steckdose betrieben werden. Tragbare Lautsprecher hingegen bieten oft eine Laufzeit von bis zu 30 Stunden oder mehr. Allerdings sind bei den meisten aktuellen Geräten die Akkus fest verbaut; wechselbare Akkus, die ältere Modelle teilweise noch boten, sind heute selten. Dadurch sinkt zwar die Flexibilität, doch die Mobilität bleibt – auch dank Tragegurten – nur begrenzt gegeben, weil die Speaker oftmals ein vergleichsweise hohes Gewicht haben. Ausnahmen sind kompakte Modelle wie der Emberton oder Willen.
Einfache Klangkontrolle über drei Drehregler, hier am Marshall Kilburn III. (Bildquelle: amazon.de)









