Stiftung Warentest prüft Smartphones (7/2015): „Vorgänger trumpfen auf“

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Smartphones: Am Hype um die neuen, teuren Flaggschiffe ist nicht viel dran. Besser als ihre Vorgänger sind die Edelphones oft nicht.

Was wurde getestet?

Im internationalen Gemeinschaftstest befanden sich 17 Smartphones. Die Geräte wurden 12 x mit „gut“, 4 x mit „befriedigend“ sowie 1 x mit „ausreichend“ bewertet. Zu den Testkriterien zählten Telefon (Sprachqualität / Netzempfindlichkeit, SMS), Internet und PC (Surfen / E-Mail, Synchronisation und Backup), Kamera (Foto bei normaler / geringer Beleuchtung, Auslöseverzögerung / Video), GPS und Navigation, Musikspieler und Handhabung (Gebrauchsanleitung und Inbetriebnahme, Display / Tastatur, Menü und Bedienung / Transport) sowie Stabilität und Akku. War die Kamera „ausreichend“ oder die Stabilität „mangelhaft“, wurde das Qualitätsurteil abgewertet. Die Abwertungen wirken gleitend: Je schlechter das auslösende Urteil ausfiel, desto stärker wirkte die jeweilige Abwertung. Dem PDF ist auf einer Seite ein Adressverzeichnis angehängt.

  • Samsung Galaxy S6 (32 GB)

    • Geräteklasse: Spitzenklasse;
    • Displaygröße: 5,1";
    • Auflösung Hauptkamera: 16 MP;
    • Erweiterbarer Speicher: Nein;
    • Dual-SIM: Nein;
    • Akkukapazität: 2550 mAh

    „gut“ (1,9)

    „Bei neuen Handys spielt das Aussehen oft eine wichtige Rolle für Käufer. Samsung hat bei seinem S6 die gewohnte Kunststoffhülle gegen ein Gehäuse aus Metall und Glas getauscht. Das Gerät wirkt dadurch edler. Das neue Design bringt aber auch Nachteile. So lässt sich der Akku erstmals in dieser Samsung-Serie nicht mehr vom Nutzer wechseln. Lange war das ein Vorteil der Samsung-Geräte im Vergleich zu vielen Konkurrenten. Zudem geht der Energiespeicher deutlich schneller zur Neige als beim S5. Beim Dauertelefonieren im UMTS-Netz hält er sechs Stunden weniger durch. Der interne Speicher ist nicht mehr erweiterbar. Für das neue Gerät werden in der günstigsten Variante aber mehr als 700 Euro fällig. Den insgesamt etwas besseren Vorgänger gibts für zirka 430 Euro.“

    Galaxy S6 (32 GB)

    1

  • Samsung Galaxy S6 edge (32 GB)

    • Geräteklasse: Spitzenklasse;
    • Displaygröße: 5,1";
    • Auflösung Hauptkamera: 16 MP;
    • Erweiterbarer Speicher: Nein;
    • Dual-SIM: Nein;
    • Akkukapazität: 2600 mAh

    „gut“ (1,9)

    Telefon (15%): „gut“ (2,1);
    Internet und PC (15%): „sehr gut“ (1,4);
    Kamera (15%): „gut“ (2,3);
    GPS und Navigation (10%): „gut“ (1,9);
    Musikspieler (5%): „gut“ (1,7);
    Handhabung (20%): „gut“ (1,9);
    Stabilität (5%): „sehr gut“ (1,3);
    Akku (15%): „gut“ (2,4).

    Galaxy S6 edge (32 GB)

    1

  • LG G4

    • Geräteklasse: Oberklasse;
    • Displaygröße: 5,5";
    • Auflösung Hauptkamera: 16 MP;
    • Erweiterbarer Speicher: Ja;
    • Dual-SIM: Nein;
    • Akkukapazität: 3000 mAh

    „gut“ (2,0)

    „Das aktuelle Flaggschiff von LG, das G4, schlägt mit 665 Euro zu Buche. Dafür können sich Käufer immerhin über eine zum Vorgängermodell G3 verbesserte Kamera mit 16 Megapixeln freuen. Sie liefert gute Bilder bei normaler und auch bei geringer Beleuchtung und taugt dank kurzer Auslöseverzögerung für schnelle Schnappschüsse. Auch die Videoqualität ist gut. Beim Akku punktet hingegen der Vorgänger. Telefonieren im UMTS-Netz können Besitzer mit ihm sechseinhalb Stunden länger als mit dem G4, bevor das Gerät wieder ans Kabel muss. Wer auf die bessere Kamera keinen Wert legt, dürfte mit dem 290 Euro billigeren G3 seine Freude haben, das insgesamt genauso gut ist wie sein Nachfolger.“

    G4

    3

  • LG G Flex2

    • Geräteklasse: Mittelklasse;
    • Displaygröße: 5,5";
    • Auflösung Hauptkamera: 13 MP;
    • Erweiterbarer Speicher: Ja;
    • Dual-SIM: Nein;
    • Akkukapazität: 3000 mAh

    „gut“ (2,2)

    Telefon (15%): „gut“ (2,5);
    Internet und PC (15%): „sehr gut“ (1,4);
    Kamera (15%): „befriedigend“ (2,9);
    GPS und Navigation (10%): „befriedigend“ (2,6);
    Musikspieler (5%): „gut“ (1,7);
    Handhabung (20%): „gut“ (2,2);
    Stabilität (5%): „gut“ (1,8);
    Akku (15%): „gut“ (2,1).

    G Flex2

    4

  • Motorola Nexus 6 (32 GB)

    • Geräteklasse: Oberklasse;
    • Displaygröße: 5,96";
    • Auflösung Hauptkamera: 13 MP;
    • Erweiterbarer Speicher: Nein;
    • Dual-SIM: Nein;
    • Akkukapazität: 3220 mAh

    „gut“ (2,2)

    Telefon (15%): „gut“ (2,1);
    Internet und PC (15%): „gut“ (1,7);
    Kamera (15%): „befriedigend“ (2,9);
    GPS und Navigation (10%): „gut“ (2,1);
    Musikspieler (5%): „befriedigend“ (3,3);
    Handhabung (20%): „gut“ (2,1);
    Stabilität (5%): „sehr gut“ (1,4);
    Akku (15%): „gut“ (1,8).

    Nexus 6 (32 GB)

    4

  • Samsung Galaxy A5

    • Geräteklasse: Einsteigerklasse;
    • Displaygröße: 5";
    • Auflösung Hauptkamera: 13 MP;
    • Erweiterbarer Speicher: Ja;
    • Dual-SIM: Nein;
    • Akkukapazität: 2300 mAh

    „gut“ (2,2)

    Telefon (15%): „gut“ (2,0);
    Internet und PC (15%): „sehr gut“ (1,4);
    Kamera (15%): „befriedigend“ (3,2);
    GPS und Navigation (10%): „gut“ (2,4);
    Musikspieler (5%): „gut“ (1,7);
    Handhabung (20%): „gut“ (1,9);
    Stabilität (5%): „gut“ (2,2);
    Akku (15%): „gut“ (2,3).

    Galaxy A5

    4

  • HTC One (M9)

    • Geräteklasse: Spitzenklasse;
    • Displaygröße: 5";
    • Auflösung Hauptkamera: 20 MP;
    • Erweiterbarer Speicher: Ja;
    • Dual-SIM: Nein;
    • Akkukapazität: 2840 mAh

    „gut“ (2,3)

    „Auch HTC-Fans sollten sich überlegen, ob sie das neue HTC One M9 kaufen. Das Gerät schneidet insgesamt noch gut ab, offenbart im Vergleich zu seinem Vorläufer aber Schwächen. Es hat eine schlechtere Netzempfindlichkeit. In einer Umgebung mit schwachem Handyempfang kann es leichter zu Gesprächsabbrüchen und Störungen kommen als mit dem M8. Dass der Akku beim Surfen im UMTS-Netz zwei Stunden länger durchhält als der des M9 und es etwa 240 Euro günstiger ist, sind zusätzliche Argumente für das etwas ältere Gerät.“

    One (M9)

    7

  • Huawei Ascend G7

    • Geräteklasse: Mittelklasse;
    • Displaygröße: 5,5";
    • Auflösung Hauptkamera: 13 MP;
    • Erweiterbarer Speicher: Ja;
    • Dual-SIM: Nein;
    • Akkukapazität: 3000 mAh

    „gut“ (2,3)

    Telefon (15%): „gut“ (2,5);
    Internet und PC (15%): „sehr gut“ (1,4);
    Kamera (15%): „befriedigend“ (3,3);
    GPS und Navigation (10%): „gut“ (2,1);
    Musikspieler (5%): „gut“ (2,3);
    Handhabung (20%): „gut“ (2,5);
    Stabilität (5%): „gut“ (2,3);
    Akku (15%): „gut“ (1,8).

    Ascend G7

    7

  • Samsung Galaxy A3

    • Displaygröße: 4,5";
    • Auflösung Hauptkamera: 8 MP;
    • Erweiterbarer Speicher: Ja;
    • Akkukapazität: 1900 mAh

    „gut“ (2,3)

    Telefon (15%): „gut“ (2,0);
    Internet und PC (15%): „sehr gut“ (1,5);
    Kamera (15%): „ausreichend“ (3,6);
    GPS und Navigation (10%): „befriedigend“ (3,1);
    Musikspieler (5%): „gut“ (1,7);
    Handhabung (20%): „gut“ (2,0);
    Stabilität (5%): „gut“ (2,5);
    Akku (15%): „gut“ (2,3).

    Galaxy A3

    7

  • Samsung Galaxy Grand Prime

    • Geräteklasse: Einsteigerklasse;
    • Displaygröße: 5";
    • Auflösung Hauptkamera: 8 MP;
    • Erweiterbarer Speicher: Ja;
    • Dual-SIM: Nein;
    • Akkukapazität: 2600 mAh

    „gut“ (2,3)

    Telefon (15%): „befriedigend“ (2,7);
    Internet und PC (15%): „gut“ (1,6);
    Kamera (15%): „befriedigend“ (3,4);
    GPS und Navigation (10%): „gut“ (2,2);
    Musikspieler (5%): „gut“ (2,0);
    Handhabung (20%): „gut“ (2,5);
    Stabilität (5%): „sehr gut“ (1,4);
    Akku (15%): „gut“ (1,7).

    Galaxy Grand Prime

    7

  • BlackBerry Classic

    • Geräteklasse: Mittelklasse;
    • Displaygröße: 3,5";
    • Auflösung Hauptkamera: 8 MP;
    • Erweiterbarer Speicher: Ja;
    • Dual-SIM: Nein;
    • Akkukapazität: 2515 mAh

    „gut“ (2,4)

    „Der angeschlagene kanadische Konzern Blackberry besinnt sich nach vielen Experimenten auf alte Stärken. Das Blackberry Classic bietet eine physische Tastatur, dank der es sich prima zum E-Mailen eignet. Die Kamera schwächelt mit einer langsamen Auslöseverzögerung. Sie liefert durchschnittliche Bilder bei normaler und geringer Beleuchtung. Der Akku läuft beim Surfen im LTE-Netz nur zweieinhalb Stunden.“

    Classic

    11

  • Sony Xperia M2 Aqua

    • Displaygröße: 4,8";
    • Auflösung Hauptkamera: 8 MP;
    • Erweiterbarer Speicher: Ja;
    • Akkukapazität: 2330 mAh

    „gut“ (2,5)

    Telefon (15%): „gut“ (2,0);
    Internet und PC (15%): „sehr gut“ (1,5);
    Kamera (15%): „ausreichend“ (4,1);
    GPS und Navigation (10%): „gut“ (2,5);
    Musikspieler (5%): „gut“ (2,0);
    Handhabung (20%): „gut“ (2,1);
    Stabilität (5%): „sehr gut“ (1,3);
    Akku (15%): „gut“ (2,0).

    Xperia M2 Aqua

    12

  • Samsung Galaxy Ace 4

    • Displaygröße: 4";
    • Auflösung Hauptkamera: 5 MP;
    • Erweiterbarer Speicher: Ja

    „befriedigend“ (2,7)

    Telefon (15%): „befriedigend“ (2,6);
    Internet und PC (15%): „gut“ (1,8);
    Kamera (15%): „ausreichend“ (3,9);
    GPS und Navigation (10%): „befriedigend“ (2,7);
    Musikspieler (5%): „gut“ (2,0);
    Handhabung (20%): „gut“ (2,5);
    Stabilität (5%): „gut“ (1,7);
    Akku (15%): „gut“ (2,5).

    Galaxy Ace 4

    13

  • Motorola Moto G (2. Generation)

    • Geräteklasse: Einsteigerklasse;
    • Displaygröße: 5";
    • Auflösung Hauptkamera: 8 MP;
    • Erweiterbarer Speicher: Ja;
    • Dual-SIM: Ja;
    • Akkukapazität: 2070 mAh

    „befriedigend“ (2,8)

    „Das Motorola Moto G (2. Gen.) zählt mit seinem Preis von unter 200 Euro eher zur Einsteigerklasse. Schon der Vorgänger hatte nur durchschnittliche Ergebnisse beim Telefonieren. Die zweite Generation schneidet bei diesem Prüfpunkt sogar noch schlechter ab. Grund dafür ist die Netzempfindlichkeit, das neue Moto G sendet und empfängt nur ausreichend. Auch die Kamera bleibt ausreichend. Sie hat im aktuellen Modell zwar 8 Megapixel, das bringt aber insgesamt keine Verbesserung im Vergleich zum Vorgänger. Das neue Moto G ist allerdings das einzige Smartphone im Test mit Dual-Sim-Funktion, kann also mit zwei Sim-Karten parallel betrieben werden.“

    Moto G (2. Generation)

    14

  • Sony Xperia E3

    • Displaygröße: 4,5";
    • Auflösung Hauptkamera: 5 MP;
    • Erweiterbarer Speicher: Ja;
    • Akkukapazität: 2330 mAh

    „befriedigend“ (3,0)

    Telefon (15%): „befriedigend“ (2,9);
    Internet und PC (15%): „gut“ (1,6);
    Kamera (15%): „ausreichend“ (4,5);
    GPS und Navigation (10%): „befriedigend“ (3,4);
    Musikspieler (5%): „gut“ (2,0);
    Handhabung (20%): „gut“ (2,2);
    Stabilität (5%): „sehr gut“ (1,5);
    Akku (15%): „gut“ (2,5).

    Xperia E3

    15

  • Microsoft Lumia 535

    • Geräteklasse: Einsteigerklasse;
    • Displaygröße: 5";
    • Auflösung Hauptkamera: 5 MP;
    • Erweiterbarer Speicher: Ja;
    • Dual-SIM: Nein;
    • Akkukapazität: 1905 mAh

    „befriedigend“ (3,3)

    Telefon (15%): „befriedigend“ (2,8);
    Internet und PC (15%): „befriedigend“ (2,8);
    Kamera (15%): „ausreichend“ (4,3);
    GPS und Navigation (10%): „befriedigend“ (2,8);
    Musikspieler (5%): „befriedigend“ (3,3);
    Handhabung (20%): „befriedigend“ (2,8);
    Stabilität (5%): „gut“ (2,1);
    Akku (15%): „befriedigend“ (2,9).

    Lumia 535

    16

  • Huawei Ascend Mate 7

    • Geräteklasse: Oberklasse;
    • Displaygröße: 6,1";
    • Auflösung Hauptkamera: 13 MP;
    • Erweiterbarer Speicher: Ja;
    • Dual-SIM: Nein;
    • Akkukapazität: 4100 mAh

    „ausreichend“ (3,9)

    „Andere Probleme hat das riesige Huawei Ascend Mate 7. Im Falltest ist sein Display gebrochen. Dank seiner Größe und der sehr hohen Auflösung eignet es sich eigentlich prima zum Surfen und Mailen. Einen guten Akku hat es auch. Wegen des Totalschadens platziert es sich im Test aber ganz hinten. Vielleicht lohnt es sich ja in diesem Fall, auf den Nachfolger zu warten.“

    Ascend Mate 7

    17

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