Farblaserdrucker Perfekt für Text- und Grafikdruck in Büros – für Fotos oft zu schwach
Stärken
Schwächen
Farblaserdrucker drucken flott und farbig, sind aber wegen ihrer Größe eher in Büros zu finden. Hier erfahren Sie, worauf Tester achten, wie sie im Vergleich zu Konkurrenztechniken abschneiden und ob Farblaserdrucker schädlich für die Gesundheit sein können.
Eignen sich Farblaserdrucker für den Fotodruck?
Wie so häufig lautet hier die Antwort: „Kommt darauf an." Für ergänzende Bildchen auf Arbeitsblättern oder andere Veranschaulichungen genügt die gebotene Qualität locker. Wenn Sie aber Fotos für Ihr Fotoalbum selber drucken möchten oder das Foto der Wahl gerahmt werden soll, ist ein Farblaserdrucker eine denkbar schlechte Wahl. Farbauftrag und -präzision sind fast immer deutlich schwächer als bei Fotodruckern oder den Ergebnissen von Online-Fotodiensten.
Farbtoner benötigen vergleichsweise viel Platz im Druckergehäuse (Bildquelle: hp.com)Wie bewerten Fachmagazine Farblaserdrucker in ihren Testberichten?
Die Druckqualität spielt in allen Testberichten eine große Rolle, was den Laserdruckern in diesem Punkt oft zu besseren Noten verhilft. Ein weiterer Vorteil ist die Geschwindigkeit , mit der ein Farblaserdrucker seine Ausdrucke anfertigt. In Farbe drucken Lasersysteme zwar nicht ganz so flott wie in Schwarzweiß – im Vergleich zur Tintenstrahltechnik hebt sich die Druckgeschwindigkeit dennoch stark ab. Dies fließt nicht immer in eine Qualität-Note mit ein, wertet aber ein positives Druckbild dennoch weiter auf.
Sofern Magazine die Geschwindigkeit bewerten, führen Laserdrucker so gut wie immer die Bestenlisten an. Farblaser-Geräte sind vor allem auf das schnelle Anfertigen von Grafiken oder bspw. farbigen Briefköpfen im Büro ausgerichtet – wirkliche Fotoqualität haben ausgedruckte Farbbilder nicht und Farbflächen sowie Bilder sind grundsätzlich nicht so farbintensiv wie mit einem Tintenstrahldrucker. Aber auch hier punktet ein Farblaser mit hoher Druckgeschwindigkeit. Ausdrucke besitzen eine höhere Haltbarkeit und sind sofort wischfest – die Tinte eines Tintenstrahldruckers muss erst trocknen.
Sind Farblaserdrucker im Vergleich günstiger bei den Folgekosten?
Da Laserdrucker generell keine flüssige Tinte, sondern Kartuschen mit Tonerpulver verwenden, fallen der Tonerverbrauch und damit die Druckkosten entsprechend gering aus. Auch die bei Tintenstrahlern oft bemängelten Düsenreinigungsvorgänge, die zusätzliche Tinte fressen, entfallen. Zwar sind Tonerkartuschen in der Anschaffung teurer – dies wird durch eine enorme Reichweite aber mehr als wettgemacht. Erstaunlicherweise schneiden viele Farblaser in puncto Kosten des Farbdrucks in Tests nur mittelmäßig ab, weil hohe Anschaffungskosten vielen Testern oft negativ auffallen. Gegen die noch relativ neuen Tintentank-Drucker haben sie deshalb in der Disziplin Folgekosten einen schweren Stand, auch wenn Farblaserdrucker sich wegen ihres Tempos weiterhin eher für Arbeitsgruppen eignen als Tintenstrahler.






































