Stärken
Schwächen
Farblaserdrucker liefern schnelle und farbige Ausdrucke, sind aufgrund ihrer Größe aber meist eher in Bürosettings zu finden. Hier erfahren Sie, welche Kriterien Tester heranziehen, wie sie sich im Vergleich zu anderen Drucktechnologien schlagen und ob Farblaserdrucker gesundheitliche Risiken bergen können.
Eignen sich Farblaserdrucker für den Fotodruck?
Wie so oft lautet die Antwort auch hier: „Das kommt darauf an.“ Für einfache Bilder zur Illustration auf Arbeitsblättern oder ähnlichen Anwendungen reicht die Qualität in der Regel völlig aus. Möchten Sie jedoch Fotos für Ihr Album selbst ausdrucken oder ein Lieblingsbild rahmen lassen, ist ein Farblaserdrucker eher ungeeignet. Der Farbauftrag und die Detailgenauigkeit sind oft deutlich geringer als bei Fotodruckern oder bei Online-Fotodiensten.
Farbtoner beanspruchen relativ viel Raum im Druckergehäuse (Bildquelle: hp.com)
Wie beurteilen Fachzeitschriften Farblaserdrucker in ihren Tests?
Die Druckqualität ist in sämtlichen Testberichten ein zentrales Kriterium, was Farblaserdruckern hier oft vergleichsweise gute Bewertungen verschafft. Ein weiterer Pluspunkt ist die Geschwindigkeit, mit der Farblaserdrucker ihre Ausdrucke produzieren. Zwar sind Laserdrucker im Farbmodus nicht ganz so schnell wie im Schwarz-Weiß-Betrieb, doch im Vergleich zu Tintenstrahldruckern sind sie deutlich schneller. Dieser Faktor wird nicht immer direkt in die Qualitätsnote einbezogen, verbessert aber das Gesamtbild der Druckergebnisse.
Selbst kompaktere Modelle wie der HP M454dw benötigen auf dem Schreibtisch viel Platz. (Bildquelle: amazon.com)
Wo Geschwindigkeit bewertet wird, stehen Laserdrucker meist ganz oben auf den Bestenlisten. Farblaserdrucker sind insbesondere darauf ausgelegt, Grafiken oder zum Beispiel farbige Briefköpfe im Büro schnell zu produzieren – richtige Fotoqualität bieten ihre Ausgaben jedoch nicht. Farbflächen und Bilder wirken grundsätzlich weniger intensiv als bei einem Tintenstrahldrucker. Dafür überzeugen Farblaserdrucker mit ihrer hohen Geschwindigkeit. Zudem überzeugen die Ausdrucke durch längere Haltbarkeit und sind sofort wischfest – anders als die Tintenstrahler, deren Tinte erst trocknen muss.
Besteht eine Gesundheitsgefahr durch Farblaserdrucker?
Nicht nur der höhere Stromverbrauch im Betrieb gegenüber Tintenstrahldruckern stellt einen Umweltaspekt dar. Während des Aufheizens und beim Auftragen des Tonerpulvers entstehen zudem leichte Feinstaubemissionen durch ultrafeine Partikel. Allerdings gibt es für den Feinstaubausstoß von Laserdruckern keine gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte. Verlässliche Orientierung beim Kauf bieten daher unabhängige Zertifikate wie der Blaue Engel (DE-UZ 219), das DGUV-Test-Siegel oder das BG-Prüfzert der Berufsgenossenschaften. Geräte mit diesen Auszeichnungen emittieren nachweislich besonders geringe Schadstoffe.Behörden wie das Umweltbundesamt und die DGUV bewerten die Situation so, dass bei sachgerechtem Umgang mit geprüften Modellen keine besondere Gesundheitsgefährdung von Laserdruckern ausgeht. Trotzdem empfiehlt es sich, Farblaserdrucker nicht unmittelbar am Arbeitsplatz aufzustellen. Optimal ist ein separater Druckraum mit Fenster.
Wie verhält es sich mit den Folgekosten von Farblaserdruckern?
Da Laserdrucker generell keinen flüssigen Toner, sondern Tonerpulver in Kartuschen verwenden, sind die Tonerkosten und damit die laufenden Druckkosten relativ gering. Außerdem entfallen bei Laserdruckern die oft bei Tintenstrahlern auftretenden Reinigungszyklen, die zusätzlich Tinte verbrauchen. Tonerkartuschen sind anfänglich zwar teurer, doch die deutlich höhere Reichweite macht dies mehr als wett. Überraschenderweise schneiden viele Farblaserdrucker bei den Farbdruckkosten in Tests nur mittelmäßig ab, was oft an den vergleichsweise hohen Anschaffungskosten liegt.Gegenüber den mittlerweile etablierten Druckern mit Tintentanks haben sie besonders bei den Folgekosten das Nachsehen: Mit Preisen pro Druckseite von teilweise unter einem Cent sind Tintentanks die günstigste Variante für häufiges Farbdrucken. Dennoch behaupten sich Farblaserdrucker durch ihre Geschwindigkeit, die sofortige Trockenheit der Ausdrucke (Toner trocknet nicht aus) und ihre Robustheit bei Dauerbelastung als bevorzugte Wahl in Büros mit hohem Druckaufkommen.
Die besten Farblaserdrucker mit besonders niedrigem Stromverbrauch im Betrieb:
| Stromverbrauch im Betrieb | Unser Fazit | Stärken | Schwächen | Bewertung | Angebote | |
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ab 155,50 € ![]() ohne Endnote
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40 W |
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ab 202,50 € ![]() Befriedigend 2,6 |
282 W |
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10.409 Meinungen 5 Tests |
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ab 268,99 € ![]() Gut 2,3 |
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3.730 Meinungen 1 Test |





























