Messerschärfer

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X-sharp
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Fiskars Xsharp

Hand-Messerschärfer

Das kleine Gerät ist mit einem Gewicht von 90 Gramm äußerst leicht, liegt aber trotzdem gut in der Hand. Punkten kann Fiskars Xhsarp vor allem mit den verschiedenen Einstellungen für Messerklingen und für Äxte. Weiterer Bonus: Der Schärfer ist sowohl für Rechts- als auch für Linkshänder ausgelegt.

1 Testbericht | 101 Meinungen (Gut)

 

Weitere Informationen in: selbst ist der Mann, Heft 11/2012 Scharfmacher Es wurde ein Schärfer getestet, der für „sehr gut“ befunden wurde. … zum Test

Knife and Tool Sharpener WSKTS-W
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Work Sharp Knife mit Tool Sharpener

Werkzeug-Schärfer

„Wir haben bisher kaum ein Schärfwerkzeug kennengelernt, das so zuverlässig arbeitet wie diese Maschine. Kurz vor Drucklegung erreichte uns noch die Meldung, dass es jetzt ein spezielles Band extra …“

2 Testberichte | 38 Meinungen (Sehr gut)

 

Schleifgerät für Gartenscheren
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Multisharp Schärfer für Rosen-, Garten- & Astscheren

Hand-Messerschärfer

„Simple Vorrichtung mit in der Praxis guter Schärffunktion; Für viele Gartenscheren verwendbar; Preiswert, für mehrere Schärfvorgänge nutzbar.“

1 Testbericht

 

Weitere Informationen in: selbst ist der Mann, Heft 8/2013 Schnittiger Scharfmacher Es wurde ein Schärfer für Gartenscheren geprüft und für „gut“ erachtet. … zum Test

 
WMF Messerschärfer
WMF Messerschärfer

Trotz der einfachen Bauweise gehört der WMF zu den besten erhältlichen Schärfern für Fein- und Grobschliff. Er ist in Hinblick auf die Klingengrößen sehr flexibel. Dafür muss man aber die Klinge sorgfältig über die Keramikrolle ziehen. Löblich ist die gute Verarbeitung.

1 Testbericht | 134 Meinungen (Gut)

 

Wetzstahl
WMF Spitzenklasse Wetzstab

Der Spitzenklasse Wetzstab von WMF hält, was der Name verspricht. In der Praxis leistet er absolut überzeugende Arbeit und sorgt schnell und gründlich für scharfe Klingen. Ergonomisch ist das Produkt ebenfalls top. Zu kritisieren sind die fehlende Anleitung sowie die erhöhte Rostanfälligkeit. Unter neun Wetzstäben ernannte Stiftung Warentest den WMF zum Testsieger.

1 Testbericht | 48 Meinungen (Sehr gut)

 

Zwilling Twin Wetzstahl
Zwilling Twin Wetzstahl

Leichtgewichtig und mit guter Haltbarkeit erobert der Twin Wetzstahl die Küche. Alle erdenklichen Klingengrößen sind für ihn kein Problem. Leider ist er etwas anfällig für Rost und die Bedienung könnte auch ein wenig größer ausfallen. Trotzdem zählt er zu den besten Messerschärfern.

1 Testbericht | 42 Meinungen (Sehr gut)

 

Magna-Tec Alpha-S
Magna-Tec Alpha-S

Hand-Messerschärfer

Rund 1.000 EUR fordert Magna-Tec für den Alpha-S. Für diese heftige Summe erhält man hier überragende Qualität und extreme Schärfepräzision. Die Handhabung geht leicht von der Hand und die Ergebnisse wissen zu überzeugen. Gewicht und Größe des Schärfers sind allerdings sehr hoch.

1 Testbericht

 

 
WMF Schleifstein
WMF Schleifstein

Dank seinem niedrigem Gewicht, der schmalen Bauform und der kleinen Anschaffungssumme ist der Synthetikschleifer von WMF sehr empfehlenswert. Es werden zwei verschiedene Körnungsstufen geboten, wobei die gröbere von beiden schon ein wenig zu fein geraten ist. Die Schärfleistung ist trotzdem erstklassig. Für große Klingen ist die Fläche etwas zu schmal geraten. Auch nach längerer Benutzung zeigen sich kaum Abnutzungsspuren, man sollte aber trotzdem sorgsam mit ihm umgehen, da schnell Teile abbrechen können.

1 Testbericht | 15 Meinungen (Sehr gut)

 

Pocket Stone (Double Stuff) 303MF
Spyderco 303MF Double Stuff

Schleifstein

„PLUS: Sehr überzeugende Schleifleistung; Praktische Lederscheide; Ordentlich was in der Hand. MINUS: Preis etwas hoch; Stein etwas zu lang für die Hosentasche.“

1 Testbericht

 

 
Kai Europe Elektromesserschärfer AP-0118
Kai Europe Elektromesserschärfer AP-0118

Elektrischer Messerschärfer

„Teuer und schwer: Elektrisches Schärfgerät mit hintereinandergelagerten Keramikrollen (Grob- und Feinschliff). Schärft schnell und mit am besten, hoher Materialabtrag. Etwas laut. Kann beim “

2 Testberichte | 11 Meinungen (Gut)

 

Weitere Informationen in: Men's Health, Heft 9/2009 Messerschleifer im Check - echt scharf! Sie kriegen mit Ihrem Steakmesser keine Tomate mehr klein? ‚Dann ist es stumpf‘, sagt Friedhelm Hänsch von der Altonaer Silberwerkstatt in Hamburg, einem Messerschmied-Meisterbetrieb. ‚Beste Ergebnisse erzielen Sie durchs Nassschleifen, bei einem Schleifwinkel von 22 Grad.‘ Wir haben mit dem Profi die gängigsten Messerschärfer ausprobiert. Lesen Sie hier seine Testurteile. Was wurde getestet? Im Test befanden sich fünf Messerschleifer, die keine Endnoten erhielten. … zum Test

 
Zwilling Twinsharp
Zwilling Twinsharp

„Robust, aber ruinös: Leichtes, preisgünstiges Schärfgerät, für Linkshänder und asiatische Klingen ungeeignet. Schärft gut, aber die Schneiden können stark beschädigt werden. Haltbar, nur etwas …“

1 Testbericht | 51 Meinungen (Gut)

 

Taidea Kompakt Diamantschärfer
Carl Linder Taidea Kompakt-Diamantschärfer

Hand-Messerschärfer

„PLUS: Geringes Gewicht; Kompakte Abmessungen; Diamantschleifstäbe; Sehr günstiger Preis. MINUS: Etwas unkomfortable Handhabung; Schwache Verarbeitung.“

1 Testbericht

 

 
983903F
Benchmade Redi-Edge Mini Tactical Pro Sharpener

Hand-Messerschärfer

„PLUS: Sehr leicht; Sehr kompakt; Schleifblättchen lassen sich reinigen. MINUS: Aluminium sehr kalt im Winter; Preis könnte etwas günstiger sein.“

1 Testbericht

 

 

Weitere Informationen in: Messer Magazin, Heft 6/2011 Allzeit bereit Selbst die härteste Klinge wird irgendwann stumpf. Wir haben 14 Schärfer zum Mitnehmen getestet, damit Ihre Messer auch unterwegs immer scharf bleiben! Was wurde getestet? Im Test waren 14 Taschenschärfer mit Bewertungen von 12 bis 24 Punkten. Bewertungskriterien waren Verarbeitung, Gewicht, Hosentaschentauglichkeit, Anwenderfreundlichkeit, Schleifleistung, Wartung und Preis/Leistung. … zum Test

Taidea Butterfly Diamantschärfer
Carl Linder Taidea Butterfly-Diamantschärfer

Hand-Messerschärfer

„PLUS: Gute Handlage; Gute Verarbeitung; Guter Materialabtrag. MINUS: Relativ hohes Gewicht.“

1 Testbericht

 

 
Wetzstein Twin Stone Pro
Zwilling Schleifstein Twin Stone Pro

„Praktisch, gute Handhabung und das beste Schleif-Ergebnis im Test. Den Stein vorher wässern, dann kann geschliffen werden.“

1 Testbericht | 21 Meinungen (Gut)

 

 
Wetzstab
Wüsthof Wetzstahl 4463/23

Gut und erschwinglich - so lässt sich der Eindruck vom Wetzstahl 4463/23 des Herstellers Wüsthof kurz zusammenfassen. Die Schärfleistung ist mehr als ordentlich, das Gewicht im Vergleich zur Konkurrenz gering. Für manche könnte der Ring oben am Griff störend sein.

1 Testbericht | 14 Meinungen (Gut)

 

Graef CC-100 Diamant Messerschärfer
Graef CC-100 Diamant Messerschärfer

Das wichtigste Werkzeug eines Kochs sind seine Messer. Damit die immer schön scharf sind, können sie mit dem CC-100 Diamant-Messerschärfer von Graef geschliffen werden. Und das, ohne Kraftaufwand, …

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Eze Lap Credit Card Stone
Eze Lap Credit Card Stone

Schleifstein

„PLUS: Geringes Gewicht; Sehr kompakte Abmessungen. MINUS: Rutschige Unterseite; Schlichte Verarbeitung.“

1 Testbericht

 

 
Diamond Machining Technology Quick Edge Aligner Kit

Hand-Messerschärfer

„PLUS: Exakte Schleifführung; Sehr gute Schleifergebnisse. MINUS: Sehr viele Teile; Benötigt nicht mitgeliefertes Werkzeug; Mäßig hosentaschentauglich; Relativ hoher Preis.“

1 Testbericht

 

 
Kyocera Keramik-Schleifstab
Kyocera Keramik-Schleifstab

„Stab zuerst ins Wasser legen - gewässert liefert er ordentlich Schärfe. Für Profis, da das Messer mit einer Hand geführt wird.“

1 Testbericht | 23 Meinungen (Sehr gut)

 

 
Neuester Test: 21.02.2014
 

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Tests


Testbericht über 1 Messerschärfer

Messer und Werkzeuge werden unbrauchbar, wenn die Klingen stumpf werden. Worksharp hat ein neues Schleifgerät entwickelt, das stumpfen Schneiden und Klingen ein Ende bereitet. Testumfeld: Geprüft wurde ein Messer- und Werkzeug-Schärfer, der die Bewertung 1,5 erhielt. Für die Beurteilung zogen die Tester … weiterlesen

selbst ist der Mann

Testbericht über 1 Messerschärfer

Testumfeld: Es wurde ein Schärfer für Gartenscheren geprüft und für „gut“ erachtet. … weiterlesen

Jäger

Testbericht über 1 Messerschärfer

Testumfeld: Im Check befand sich ein Messerschärfer, der mit „sehr gut“ bewertet wurde. … weiterlesen


Ratgeber

Schleifstein vs. Wetzstab

Jeder Hobby-Koch kennt das Problem: Mit der Zeit lässt die Schärfe von Messern immer weiter nach, wodurch das Schneiden von Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse nicht nur schwerer fällt sondern auch gefährlicher wird. Denn während scharfe Messer nahezu ohne Widerstand durch die Speisen gleiten, können stumpfe Messer schnell abrutschen und in der Hand landen. Darüber hinaus verhindern saubere Schnitte das übermäßige Auslaufen von Bratensaft und schonen so die natürlichen Aromen.

Erstaunlicherweise fehlen trotzdem in vielen Haushalten spezielle Messerschärfer. Und wenn dann doch einmal ein Wetzstab mit einem Messerset zusammen erworben wurde, wird er vielfach gar nicht oder falsch eingesetzt. Denn ganz so einfach ist das mit dem richtigen Schärfen nicht: Kochprofis unterscheiden nicht umsonst in die Vorgänge des Wetzens und des Schleifens. Nur ganz zu Beginn, bei angehender Stumpfheit, ist das Wetzen eines Messers sinnvoll. Denn mit Wetzstäben richtet man den nur wenige hundertstel Millimeter dünnen Grat eines Messers wieder auf.

Zu diesem Zweck ist ein Wetzstahl ab 3.000er Körnung sinnvoll. Wurde die Klinge des Messers dagegen schon deutlich beschädigt, indem kleine Metallspäne abgetrennt oder Scharten hineingebrochen wurden, sollte zu einem Schleifstein gegriffen werden. Er besitzt in der Regel maximal eine 1.000er Körnung und kann daher entsprechend grobe arbeiten. Bei solchen Schäden kann auch ein elektrischer Messerschärfer Sinn machen, da er die Arbeit deutlich beschleunigt. Für das Wetzen dagegen ist der menschliche Feinschliff einfach unübertroffen.

Besitzer japanischer Messer wiederum sollte niemals zu klassischen Wetzstäben oder Schleifsteinen greifen. Denn diese Messer, insbesondere solche mit einem einseitigen Schliff, werden am besten grundsätzlich nur mit speziellen Wassersteinen geschärft. Auch hierbei gibt es Ausführungen mit einer 1.000er Körnung für den groben Vorschliff und solche mit 3.000er oder gar 6.000er Körnung für den Feinschliff.


Produktwissen und weitere Tests

„Auf Messers Schneide“ - Schleifsteine test (Stiftung Warentest) 1/2010 -  Nutzt sich wenig ab, ist sehr gut verarbeitet, sollte aber nicht herunterfallen, da Teile abbrechen können. Scharf und teurer: Synthetikschleifstein mit zwei Körnungen, gröbere Körnung für kleinere Reparaturen. Schärft alle Messer sehr gut und schont die Klingen. Nutzt sich wenig ab, ist gut verarbeitet, sollte aber nicht herunterfallen, da Steinteile herausbrechen können. Breit und schwer: Teurer, standsicherer Synthetikschleifstein mit nur einer Körnung.

„Auf Messers Schneide“ - Schärfgeräte test (Stiftung Warentest) 1/2010 -  Schärft alle Messer mit am besten und schützt vor Verletzungen, ist haltbar, aber gewöhnungsbedürftig. Superbillig und sehr klein: Billigstes Produkt im Test, passt in jede Schublade. Schärft alle Messer sehr gut, aber umständlich zu handhaben, rostanfällig, wenig standsicher. Langsam und mittelmäßig: Elektrisches Schärfgerät mit austauschbarer Schleifscheibe. Schärft meist mittelmäßig und langsam, Einhalten des Schärfwinkels ist schwierig, stark benutzerabhängig. Schlecht zu säubern.

Non plus ultra Messer Magazin 4/2012 (August/September) -  Der patentierte Magna-Tec-Schärfer wird in einem riesigen Karton geliefert. Kein Wunder: Das Gerät ist fast einen halben Meter lang, die Schleifstange noch nicht eingerechnet. Es wiegt über sieben Kilo, auch das ein Rekordwert für einen manuell betriebenen Schärfer. Die Grundeinheit besteht aus hochwertigem Aluminium und wird aus einem massiven Block gefräst. Sie kann in zahlreichen RAL-Farben pulverbeschichtet werden. Außerdem kann der Kunde eine individuelle Gravur haben.

„Auf Messers Schneide“ - Wetzstäbe test (Stiftung Warentest) 1/2010 -  Schärft am schlechtesten von allen, Erfolg ist vom Geschick des Benutzers abhängig. Harte Messer schneiden leicht in den weichen Stahl, dann Verletzungsgefahr.

„Auf Messers Schneide“ - Besonderheiten test (Stiftung Warentest) 1/2010 -  Schärft insgesamt gut, Erfolg ist aber vom Benutzer abhängig, richtiger Schärfwinkel ist schwierig zu finden. Nicht bruchfest, aber spülmaschinentauglich.

Messerscharf Heimwerker Praxis 2/2014 (März/April) - Messer und Werkzeuge werden unbrauchbar, wenn die Klingen stumpf werden. Worksharp hat ein neues Schleifgerät entwickelt, das stumpfen Schneiden und Klingen ein Ende bereitet. Testumfeld: Geprüft wurde ein Messer- und Werkzeug-Schärfer, der die Bewertung 1,5 erhielt. Für die Beurteilung zogen die Tester Funktion, Bedienung und Ausstattung als Kriterien heran.

Schleifgerät Work Sharp Knife and Tool Sharpener Jäger Nr. 6 (Juni 2013) - Testumfeld: Im Check befand sich ein Messerschärfer, der mit „sehr gut“ bewertet wurde.

Scharf wird's immer Messer müssen scharf sein und das des Jägers sowieso. Das Schleifen ist jedoch eine Kunst für sich. Die Zeitschrift „Jäger“ testete deswegen 19 Messerschärfer auf ihre Qualität. Die Geräte teilen sich in vier verschiedene Gruppen ein: Wassersteine, Diamant-Tischschärfer, Schärfgeräte und „Durchzieh“-Schärfer. Genau in dieser Reihenfolge nimmt auch das erforderliche Können ab. Wo es beim Schleifen mit Wassersteinen noch heißt „Übung macht den Meister“ kann mit den Durchzieh-Schärfern ein jeder ein Meister sein. Die zwei am schlechtesten bewerteten Produkte im Test waren immerhin noch „befriedigend bis gut“, was schnell klar macht, dass diese 19 Messerschärfer qualitativ hochwertig sind.

Präzisionsinstrument Messer Magazin 5/2009 - Der Wicked-Edge-Messerschärfer aus den USA ist nicht billig, aber er verspricht optimale Ergebnisse. Wir haben das Gerät ausprobiert.

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Infos zur Kategorie

Ist die Schneide eines Messers leicht stumpf geworden, wird zum Wetzstahl oder Schleifstein ab einer 3.000er Körnung gegriffen. Wenn dieses Wetzen nicht weiterhilft, muss ein Messer mit einem Schleifstein bis zu einer 1.000er Körnung geschliffen werden. Bei japanischen Messern wird dagegen zu einem Wasserstein gegriffen.


Das Problem kennt wohl jeder Kochfan: Messer werden mit der Zeit nach und nach stumpfer, wodurch das Schneiden von Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse immer schwerer fällt und die Verletzungsgefahr steigt. Denn ein scharfes Messer gleitet fast ohne Widerstand in die Speisen, während ein stumpfes Messer schnell abgleitet und in der anderen Hand landet. Darüber hinaus verhindern saubere Schnitte das übermäßige Auslaufen von Bratensaft und schonen natürliche Aromen. Erstaunlicherweise fehlen trotz dieser durchaus bekannten Tatsachen in vielen Haushalten spezielle Messerschärfer. Und das, obwohl ein solcher Wetzstahl oder Schleifstein selten mehr als 15 bis 40 Euro kostet. Allerdings sollten ein paar Details beachtet werden: Kochprofis unterscheiden nämlich in die Vorgänge des Wetzens und des Schleifens. Ist die bei guten Messern nur wenige hundertstel Millimeter dicke Klinge unmerklich umgebogen und dadurch stumpf geworden, reicht es völlig aus, das Messer zu wetzen und den Grat wieder aufzurichten. Dazu wird zu einem Wetzstahl oder Schleifstein ab einer 3.000er Körnung gegriffen. Manchmal ist eine Klinge aber nicht nur stumpf geworden, sondern wurde im Laufe der Zeit auch beschädigt – zum Beispiel, indem winzige Metallspäne abgetrennt worden und kleine Scharten entstanden sind. Dann sollte zum Schleifstein mit bis zu 1.000er Körnung gegriffen werden. In solchen Fällen kann auch ein elektrischer Messerschärfer Sinn machen, da er die Arbeit erheblich beschleunigt – für das Wetzen wiederum machen sollte Geräte wenig Sinn. Wer dagegen auf die fernöstliche Schmiedekunst setzt und japanische Kochmesser sein Eigen nennt, darf nicht zu Wetz- oder Schleifsteinen greifen. Japanische Messer, insbesondere solche mit einem einseitigen Schliff, werden am besten grundsätzlich nur mit speziellen Wassersteinen geschärft. Auch hierbei gibt es solche mit einer 1.000er Körnung für den Vorschliff und solche mit 3.000er oder gar 6.000er Körnung für den Feinschliff.