Für jede Leistungsanforderung das passende Netzteil – egal, ob Sie sich erweitern oder ein neues System zusammenstellen wollen. Wir zeigen Ihnen die derzeit besten PC Netzteile am Markt. Dafür haben wir Tests und Meinungen ausgewertet und zu einer Gesamtnote verrechnet.

938 Tests 126.100 Meinungen

Die besten PC Netzteile

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Aus unserem Magazin:

Ratgeber: Netzteile

Ener­gie­lie­fe­rant für den Desktop-​PC

Das Wichtigste auf einen Blick:
  1. leistungsfähige PCs mit Grafikkarten benötigen ein Netzteil um 500-600 Watt
  2. Übertakter und Enthusiasten sollten zu Geräten mit mehr als 800 Watt greifen
  3. für Büro-PCs genügen 300 Watt meist völlig
  4. das 80Plus-Zertifikat signalisiert eine gewisse Energieeffizienz
  5. teurere Netzteile sind ausfallsicherer

Vollmodulares Netzteil Vollmodulare Netzteile erleichtern das Kabelmanagement im Gehäuse (Bildquelle: amazon.de)

Wie werden Netzteile von Fachmagazinen geprüft?

Fachpublikationen wie PC Games Hardware oder c't prüfen regelmäßig Netzteile und verwenden dabei komplexe Messtechniken. Die Effizienz des Netzteils ist ausschlaggebend für die endgültige Wertung. Diese wird in der Regel mit einem "80Plus"-Siegel vom Hersteller direkt beworben. In Testberichten wird der Wahrheitsgehalt des Siegels in verschiedenen Einsatzszenarien von Leerlauf bis Volllast geprüft. Stimmt die Effizienz, so ist der nächste wichtige Punkt im Test die Einschätzung der Lautstärke. Auch hier wird zwischen Lastszenarien und der Lautheit im Leerlauf unterschieden. Die Langlebigkeit lässt sich im Rahmen eines normalen Produkttests nicht prüfen, weshalb die Verarbeitungsqualität und der Materialeindruck sowie die vom Hersteller gewährte Garantiedauer für eine Einschätzung dieser herhalten müssen. Der Lieferumfang findet außerdem häufig Erwähnung, mangels großer Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Anbietern hat diese aber nur selten Einfluss auf die Wertung. Insbesondere im hart umkämpften Bereich der Netzteile zwischen 500 und 600 Watt ist letztlich das Preis-Leistungs-Verhältnis ausschlaggebend für die Platzierung in Vergleichstests.

Wie viel Leistung sollte das Netzteil bieten?

80-Plus-Logo Das 80 Plus-Zertifikat ist ein Zeichen für eine gute Energieeffizienz. (Bildquelle: Wikimedia.org)

Als Qualitätsmerkmale bei einem PC-Netzteil wären da eine stabile Nennleistung zwischen 300 und 600 Watt, ein hoher Wirkungsgrad, ein niedriger Geräuschpegel und schwankungsfreie Stromversorgung auch bei asymmetrischen Lasten. Einen gewissen Überspannungsschutz bei Überlastung und eine Leistungsfaktorkorrektur (PFC) sind zwar vorgeschrieben, leisten aber bei Billig-Netzteilen so gut wie gar nichts – hier lohnt die Anschaffung eines Markengerätes im ATX-Format. Dieses bietet daneben meist abnehmbare Kabelstränge und einen nachlaufenden leisen Lüfter, der noch für Kühlung nach dem Abschalten sorgt. Gamer-PCs mit leistungshungrigen Grafikkarten kommen schnell auf einen Stromverbrauch von 600 Watt und mehr. Hier sollten Hochleistungsnetzteile mit einer entsprechend hohen Wattzahl und einer guten Effizienzklasse zum Einsatz kommen, damit die Geräte reibungslos funktionieren können. Mini-PCs kommen dagegen meist mit Netzteilen um 125 Watt bei passiver Kühlung klar, da sich die Zahl der Stromverbraucher in diesen ITX-Geräten stark reduziert. Wer sich für Übertaktung interessiert oder gar mehrere Grafikkarten im Verbund betreiben möchte, sollte sich nach einem Netzteil ab 800 Watt umschauen.

Die leistungsstärksten Netzteile

Für extreme Ansprüche bieten die Hersteller auch Geräte mit exorbitant hohen Wattzahlen deutlich jenseits von 1.000 Watt an. Diese Netzteile benötigt man, wenn man sein System heftig übertaktet oder gleich mehrere Highend-Grafikkarten im Verbund betreiben möchte.

Was ist der Unterschied zwischen vollmodularen und teilmodularen Netzteilen?

Vollmodulare Netzteile kommen ohne fest verbaute und somit nicht abnehmbare Kabel. So müssen keine ungenutzten Kabel im PC-Gehäuse verstaut werden. Dies erleichtert das Kabelmanagement, das vielen PC-Bastlern ohnehin bereits viel Zeit und Nerven kostet. Bei teilmodularen Netzteilen sind immerhin PCI- und SATA-Stromkabel optional. Man kann also auch hier die Kabelei an den jeweiligen Bedarf des PCs anpassen.

Sollte man bei einem Fertig-PC ein hochwertigeres Netzteil einbauen?

In einem Standard-PC von der Stange findet man meist ein schwaches Netzteil vor, dessen Wert selten über 10 Euro liegt. Umso häufiger kommt es vor, dass eine Spannungsspitze im Stromnetz – beispielsweise bei einem Gewitter – ein derartiges Netzteil schnell zu Bruch geht. Leider bleibt es nicht immer dabei und andere PC-Komponenten tragen ebenfalls Schaden davon. Deshalb gilt vernünftiges Nachrüsten eines stabilen Netzteils schon vor dem Schadensfall als eine weise Entscheidung, die dem PC-Nutzer viel Ärger ersparen kann. Allerdings sollte man dabei beachten, dass der Garantieanspruch üblicherweise verfällt, wenn man Komponenten selber austauscht.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Netzteile sind die besten?

Die besten Netzteile laut Testern und Kunden:

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Was sollten Sie vor dem Kauf wissen?

Unser Ratgeber gibt den Überblick:

  1. Wie werden Netzteile von Fachmagazinen geprüft?
  2. Wie viel Leistung sollte das Netzteil bieten?
  3. Die leistungsstärksten Netzteile
  4. Was ist der Unterschied zwischen vollmodularen und teilmodularen Netzteilen?
  5. ...

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