Antifaltencremes

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Aktuelle Antifaltencremes Testsieger

Tests

    • Ausgabe: 1
      Erschienen: 12/2015
      Seiten: 7

      Nichts zu sehen

      Testbericht über 9 Antifaltencremes

      Antifaltencremes: Alterszeichen einfach wegcremen – wie schön das wäre. Unser Test zerstört diese Hoffnung erbarmungslos: Sichtbar wirken Antifaltencremes nicht. Testumfeld: Im Fokus des Testberichts standen neun Tagescremes, die gegen Falten oder Fältchen wirken sollen. Alle Produkte erhielten die Note „mangelhaft“. Die Bewertung basierte auf den Kriterien Sichtbare  weiterlesen

    • Ausgabe: 3
      Erschienen: 02/2016
      Seiten: 3

      Glatte Makulatur

      Testbericht über 8 Antifaltencremes

      Viele Frauen vertrauen auf die Wirkung von Antifaltencremen. Doch der aktuelle Test von acht Produkten zeigt einmal mehr, dass den Versprechungen der Kosmetikindustrie nicht zu trauen ist. Testumfeld: Die Schwesterorganisation Stiftung Warentest hat 8 Antifaltencremes näher unter die Lupe genommen. Das Ergebnis lautete in allen Fällen „nicht zufriedenstellend“.  weiterlesen

    • Ausgabe: 5
      Erschienen: 04/2013
      Seiten: 6

      Der große Keimtest

      Testbericht über 24 Kosmetikprodukte (mikrobiologische Qualität)

      Keime in Kosmetika: ‚Ohne Konservierungsstoffe‘, ‚ohne Parabene‘ – damit werben viele Cremes. Vor Keimen müssen sie trotzdem schützen. Schaffen sie das? Testumfeld: Im Vergleichstest waren 24 Kosmetika zum Auftragen auf die Haut: 11 Gesichtscremes, 6 Augencremes, 4 Körperlotionen und 3 Sonnenschutzmittel. Alle enthalten laut ihrer Deklaration keine Parabene oder keine  weiterlesen

Produktwissen

  • Wunderwaffen gegen Falten?

    Wie lange ein Gesicht faltenfrei ist, hängt primär von der Veranlagung ab. Allen Studien zum Trotz sind signifikante Faltenreduktionen von Antifaltencremes nicht zu erwarten – auch sind zu kleine   weiterlesen

  • Das Geheimnis ewig junger Haut

    Es ist scheinbar gelüftet, das Geheimnis ewig junger und frischer Haut. Es heißt Micro-Needling. Woher es kommt, ist schnell erraten: über den großen Teich ist es zu uns herübergeschwappt und in   weiterlesen

  • Ausgabe: 3
    Erschienen: 02/2008
    Seiten: 3

    Cumarin in Kosmetika: „Aufreger Aroma“

    Nicht nur Zimtsterne, Milchreis und Glühwein können Cumarin enthalten. Der gesundheits­gefährdende Aroma­stoff steckt auch in manchen Kosmetika. Duft­wässern und Lotionen verleiht Cumarin nämlich herbe Noten von Moos, Heu oder Lavendel. Wer regel­mäßig Zimt isst, sollte daher auch auf die Inhalts­stoffe seiner Pflege­produkte achten. Die gute Nach­richt:  weiterlesen

Ratgeber zu Anti-Aging-Cremes

Sind die Versprechen haltbar?

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. Stiftung Warentest: Keine Antifaltencreme wirkt sichtbar gegen Falten und Fältchen
  2. Antioxidantien können Faltenbildung auf den natürlichen Prozess reduzieren
  3. auch Coenzym Q10 und Pro-Retinol-A ohne sichtbaren Effekt
  4. teure Pflegeprodukte sind nicht besser als günstige
  5. wichtiger sind Feuchtigkeitszufuhr, UV-Schutz und ein gesunder Lebensstil mit viel Schlaf
  6. am besten auf Pro-Aging-Bewegung setzen – mit positiver Einstellung zum Altern

Was verraten Tests über die Wirkung von Antifaltencremes und welche Versprechen sind haltbar?

Antifaltencremes sind leider nicht die Wunderwaffe gegen Falten, als die sie immer wieder dargestellt werden. Tatsächlich ist ihr Einfluss auf die natürliche Faltenbildung nahezu Null, wie Tests und lang angelegte Studien immer wieder offenlegen. Die meisten versagen im entscheidenden Prüfpunkt und damit zugleich in der Gesamtnote, weil sie die kleinere Fältchen oder gar Falten nicht so mildern können, dass eine Verbesserung mit bloßen Auge zu erkennen ist. Die Stiftung Warentest bedient sich dabei eines anspruchsvollen Prüfverfahrens, das sich streng an den Versprechen der Hersteller orientiert – und misst nicht mehr wie vor Jahren noch minimale Veränderungen der Haut vor und nach der Anwendung. In Vergleichstests werden beispielsweise Werbeverheißungen wie "tiefe Falten werden gemildert und die Haut wird sichtbar straffer", "sichtbar geglättete Falten" oder "sichtbar straffere Haut" gegenübergestellt und auf ihren Wahrheitsgehalt hin getestet. Die meisten Hersteller nennen auch gleich eine Zeitspanne, innerhalb derer der versprochene Glätt-Effekt eintreten soll. Doch selbst Cremes mit einem großzügig bemessenen Zeitrahmen von vier Wochen kommen im Test zu keinem anderen Urteil: Durch die Bank heißt es "Mangelhaft" (Note 5,0) – aus der Traum vom Anti-Aging, das mit hautverjüngendem Effekt auftrumpft und die Erwartungen der Verbraucher erfüllt. Preis und Inhaltsstoffe spielen dabei keine Rolle. Gleich, ob mit Coenzym Q10, Polypeptiden oder Pro-Retinol-A, egal ob teuer oder preiswert: Bei Stiftung Warentest sind alle Anti-Aging-Substanzen Testversager.

Loreal Revitalift Tag Antifaltencreme Wie für viele andere Antifaltencremes heißt es für die L'Oréal Revitalift Tag: aus der Traum und Note Mangelhaft. Im Test der Stiftung Warentest schaffte sie es nicht, kleine Fältchen oder gar tiefere Falten sichtbar zu mildern. (Bildquelle: amazon.de)

Gibt es überhaupt Inhaltstoffe, die alternder Haut auf die Beine helfen?

Eine gute Creme soll laut Stiftung Warentest die Haut mit Feuchtigkeit versorgen. Doch selbst das teuerste Produkt im Test hat nicht einmal das geschafft. Völlig verzichten müssen Sie auf solche Cremes aber nicht. Denn ihre Wirkstoffe können einen gewissen optischen Effekt erzielen, indem sie die Haut vor schädlichen Umwelteinflüssen schützen. So verschwinden zwar keine Falten, doch die Haut wirkt voller, gesünder und damit jugendlicher. Der wichtigste Effekt in dieser Hinsicht ist die Feuchtigkeitszufuhr. Denn mit dem Alter braucht die Haut immer länger, sich zu regenerieren. Die schwindende Fähigkeit der Haut, Feuchtigkeit zu halten, bewirkt einen Verlust an Spannkraft und Volumen. Nützliche Substanzen sind Algenextrakte, Glycerin, Hyaluronsäure, Milchsäure, Panthenol und das vielfach auf den Verpackungen stark beworbene Urea. Natürliche Helfer für eine schöne Haut sind außerdem Aloe Vera, Allantoin, Öle (z. B. Argan-, Mandel-, Oliven- oder Jojobaöl) und peelende Fruchtsäuren. Studien zufolge können auch Katechine aus grünem Tee oder Resveratrol – ein Stoff aus Weintrauben –einen gewissen Effekt erzielen. Ein wissenschaftlich haltbarer Nachweis steht aber noch aus, wie die Stiftung Warentest erklärt.

Welche Rolle spielen "freie Radikale" für das Anti-Aging und wie steht es um teure Apotheken-Ware?

Während Feuchtigkeit dafür sorgt, dass die Haut voller wirkt und damit Falten zumindest optisch ein wenig kaschiert werden, müssen andere Substanzen die Bildung von freien Radikalen verhindern. Denn diese zerstören das Zellgewebe zusätzlich zum altersbedingten Abbau. Hat man die freien Radikalen im Griff, wird die Faltenbildung auf den natürlichen Prozess reduziert – im Klartext: Man erhält nicht noch zusätzlich zur natürlichen Alterung weitere, vermeidbare Falten. Die wichtigen Kernsubstanzen hierfür sind Antioxidantien wie die Vitamine A, C und E sowie das Coenzym Q10, Flavonoide und Polyphenole, die sich oft in teurer Apothekenware finden. Auch mit zellerneuernden Cremes (z. B. "Age-Defence-Komplex") aus der Apotheke werden größere Heilsversprechen verbunden. Doch Antifaltencremes können keine Zellen erneuern, wie viele glauben. Sie lassen keine neuen kollagenbildenden Zellen wachsen, die etwa Falten auffüllen würden.

Ist Q10 ein Faltenkiller? Was kann ich noch für ein junges Erscheinungsbild meiner Haut tun?

Alliance Healthcare Serum 7 mit Age-Defence-Komplex Ein "Age-Defense-Komplex" soll das Serum 7 von Alliance Healthcare zur effektiven Waffe gegen die ersten Zeichen der Hautalterung machen. (Bildquelle: amazon.de)

Und wo hier das Zauberwort Q10 fällt: Auch dieses Coenzym kann nur die Bildung von freien Radikalen bekämpfen. Es kann leider nicht oft genug wiederholt werden: Auch Q10 wird die natürliche Faltenbildung Ihrer Haut nicht verhindern können. Als Hilfsmittel im Kampf gegen Substanzen, die sich beispielsweise durch starke Sonneneinstrahlung bilden, ist es jedoch durchaus nützlich. Neben ausreichendem UV-Schutz empfiehlt die Stiftung Warentest Menschen, die etwas zu viel Vertrauen in die Versprechen der Hersteller ins Anti-Aging-Konzept ihrer Cremes investieren, auf eine wachsende Pro-Aging-Bewegung umzuschwenken und dem Alterungsprozess der Haut entspannt gegenüberzustehen. Dazu kann auch ein gesunder Lebensstil beitragen – genügend Schlaf, kein Nikotin und eine Ernährung mit viel Obst und Gemüse können sich in einer positiven Ausstrahlung niederschlagen.

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Produktwissen und weitere Tests zu Anti-Falten Cremes

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Faltencremes

Am ehesten lohnen sich günstige, feuchtigkeitsspendende Antifaltencremes. Diese können tatsächlich Fältchen eliminieren, die durch trockene und angespannte Haut entstehen. Teure Anti-Aging-Produkte mit werbewirksamen Inhaltsstoffen wie Q10 oder Kollagen dagegen sind keinesfalls wirksamer, da gar nicht die notwendige Wirktiefe in der Haut erreicht wird. Deutlich sichtbare Falten gelten im westlichen Kulturkreis als wenig erstrebenswert und attraktiv. Entsprechend werden in der Werbung die verschiedensten Anti-Aging-Cremes beworben, welche den Alterungsprozess ausbremsen oder im besten Fall sogar umkehren sollen. Dabei ist ein verständlicher Kritikpunkt immer wieder, dass diese Produkte meist von jugendlichen Models beworben werden, die Antifaltencremes noch gar nicht nötig haben. Den meisten Kundinnen ist mittlerweile ohnehin klar, dass auch Anti-Aging-Produkte keine Wunder bewirken können. Entsprechend lohnt am ehesten der Griff zu einfachen, feuchtigkeitsspendenden Cremes - denn viele Fältchen entstehen schlicht durch trockene Haut, die sich zusammenzieht. Mit etwas Feuchtigkeit wird die Haut wieder entspannt und geglättet, die Fältchen verschwinden. Keinesfalls aber vermögen Cremes echte Alterungsprozesse aufzuheben, denn die Wirkstoffe in Antifaltencremes erreichen gar nicht die dazu notwendige Wirktiefe in der Haut. Würden sie es, müssten sie als Medikamente deklariert werden und dürften gar nicht mehr als Kosmetika verkauft werden. Dementsprechend sind in kosmetischen Cremes "Faltenkiller" wie Vitamin C, Retinol, Kollagen, Q10, Hyaluronsäure, aber auch Kaviarextrakt und sogar Goldpartikel weitestgehend wirkungslos. Wird in der Werbung sogar eine Verjüngung der Haut versprochen, so handelt es sich schlicht um eine Behauptung, die noch nie durch irgendeine Studie bewiesen werden konnte. Im Gegenteil: Vor allem die teuren Cremes enthalten laut Tests übermäßig oft Konservierungsstoffe, Erdölprodukte oder Silikone, die die Haut schädigen und sogar krebserregend wirken können. Deshalb wird empfohlen, beim Kauf auf natürliche Inhaltsstoffe zu achten.