Hochdruckreiniger

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Ratgeber zu Benzin-Hochdruckreiniger

Typen und Leistung

Hochdruckreiniger sind sehr vielseitig einsetzbar, sie entfernen hartnäckige Verschmutzungen im Außenbereich oder an Fahrzeugen, Moos von Gehwegen oder säubern – mit dem richtigen Aufsatz – das Fell des Haustiers. Dabei kommt es nicht nur auf einen möglichst hohen Druck an, sondern vor allem auf dessen Regulierbarkeit.

Welcher Druck darfs denn sein?

Um den Hochdruckreiniger vielfältig einsetzen zu können, muss der Druck reguliert werden können, denn viele Oberflächen, zum Beispiel Autolack, sind für hohen Druck schlicht zu empfindlich. Hersteller geben gern den Betriebs- oder sogar den Maximaldruck an und der ist meist recht hoch und hört sich deshalb sehr gut an. Wichtig ist allerdings der Arbeitsdruck, der rund 15 bis 20 Prozentpunkte unterhalb den Angaben zum maximalen Druck liegt, und das ist der Druck, der an der Reinigungsdüse tatsächlich ansteht. Gängige, gute aber auch oft teure Geräte liefern bis zu 140 bar. Brauchbare Einstiegsmodelle bringen zwischen 80 und bis zu 110 bar Arbeitsdruck und sind dementsprechend günstiger.

Typen, Features und Verarbeitung

Hochdruckreiniger gibt es als Kalt- und Warmwassermodelle. Kaltwasser-Hochdruckreiniger sind die günstigere Variante und machen auch den größeren Teil der Geräte für den privaten Bereich aus. Warmwasserreiniger verfügen über einen Brenner und erhitzen das Wasser zusätzlich, wodurch die Reinigungsleistung verstärkt wird. Jedoch kann ein Kaltwasser-Hochdruckreiniger auch mit warmem Wasser benutzt werden. Welche Temperatur das Wasser haben darf, wird von den Herstellern in der Regel angegeben. Der Schmutz wird mit einem Hochdruckreiniger eigentlich nur mittels Wasser entfernt, teilweise ist aber der Einsatz von zusätzlichem Reinigungsmittel vorteilhaft. Bei einfachen Geräten ist der Tank separat und nur durch einen Ansaugschlauch verbunden, bei komfortableren Modellen hingegen ist ein Tank integriert.

Im privaten Umfeld müssen Oberflächen sehr selten von Ölen und Fetten befreit werden. Deshalb sind dort teure Warmwasserreiniger mit Tank für Reinigungsmittel meist überflüssig.

Außerdem sollte man die verarbeiteten Materialien beachten. Sind diese von minderer Qualität und nicht stabil, ist die Freude am Hochdruckreiniger nur von kurzer Dauer. So sollten beispielsweise die Verschraubungen und Lanzenköpfe aus Messing bestehen, denn Kunststoff und Aluminium sind wesentlich kurzlebiger. Zudem halten mit Stahlgewebe verstärkte Schläuche hohem Druck auf Dauer viel besser stand.

Autor: Judith-H.

Produktwissen und weitere Tests zu Hochdruckreinigungsgeräte

Wasser marsch WILD UND HUND 9/2015 - Der Bock ist waidwund getroffen, die Wildkammer weit entfernt. Nach dem Aufbrechen sind Wild, Messer und Hände grünlich-rot besudelt. Abhilfe schafft ein mobiler Druckwasserbehälter. Dirk Waltmann testete gängige Modelle auf ihrer Reviertauglichkeit. Testumfeld: Im Vergleich befanden sich 4 Druckreiniger mit Wasserbehältern (davon 1 Baugleichheit), die ohne Gesamtnote abschnitten.

Noch ein Plus Heimwerker Praxis 6/2017 - Durch einen einfachen Dreh kann man damit zwischen Flachstrahl-, Rotor- und Reinigungsmitteldüse wechseln. Selbstverständlich gibt es das Kärcher "Plug 'n' Clean"-System, mit dem man dem Wasserstrahl ganz einfach Reinigungsmittel zusetzen kann. Technisch ist der wassergekühlte Motor bemerkenswert, der auch im Dauereinsatz nicht überhitzt. Viele kleine praktische Details wie der Teleskophandgriff, große Rollen sowie Ablageund Staumöglichkeiten komplettieren die Kärcher-typisch gute Ausstattung.

Mit Druck gegen Dreck Motor & Maschine 1/2017 - Neben dem Anschluss ans Wassernetz kann der PW-C20 auch selber Wasser ansaugen, etwa aus Zisternen oder Regentonnen. Die Wartung beschränkt sich im Wesentlichen auf die regelmäßige Reinigung von Hochdruckdüse und Zulauilter. Ein Werkzeug zum Reinigen der Düse liegt dem Gerät bei. Daneben sollte gelegentlich der Ölstand kontrolliert werden. Falls einmal ein Ölwechsel nötig sein sollte, sollte dieser in einer Fachwerkstatt vorgenommen werden.

Druckvolle Reinigung HAUS & GARTEN TEST 3/2017 - Für viele Anwender (und Nachbarn) ist das Betriebsgeräusch wahrlich nicht unwichtig. Die Kolbenpumpen sind zwar allesamt keine echten Leisetreter, aber Nilfisk beweist mit beiden Modellen im Test, dass viel Leistung nicht gleich "sehr laut" bedeuten muss. Der C 120 mit seinen 76 Dezibel(A) (dB(A)) ist testfeldübergreifend die Referenz, der P 160 mit 80,5 dB(A) ist in seiner Klasse auch deutlich leiser als die Konkurrenten.

8 Hochdruckreiniger Computer Bild 8/2016 - Doch wie funktioniert so ein Putzteufel überhaupt? Im Prinzip ganz einfach: Eine elektrisch betriebene Pumpe saugt Wasser an, eine Düse spritzt es mit hohem Druck auf den Dreck. Deshalb brauchen die Geräte sowohl einen Strom- als auch einen Wasseranschluss. Um die Reinigungswirkung zu erhöhen, können alle Testkandidaten bis auf den Kränzle mit dem Wasser auch Reinigungsmittel versprühen.

Saubermacher im Test selber machen 7/2015 - Mit unserem ausführlichen Test und der integrierten Kaufberatung finden Sie garantiert den passenden Hochdruckreiniger für Ihre Aufgaben und Ihren Geldbeutel.

Einhell Hochdruckreiniger TC-HP 1334 Technik zu Hause.de 4/2015 - Statt der Rotordüse kann ein kleiner Behälter für 0,45 Liter Reinigungsmittel auf die Lanze gesteckt werden. Ganz wichtig und wenn man keine Schaumparty feiern möchte: nur Lösungen verwenden, die ausdrücklich für Hochdruckreiniger geeignet sind. Wird der Abzugshebel losgelassen, befindet sich das Gerät im Stand-by Modus. Zum endgültigen Ausschalten muss der Schalter am Gerät betätigt werden.

Blitzsauber Heimwerker Praxis 3/2014 (Mai/Juni) - Bei festsitzendem Schmutz kann alternativ die Dreckfräse verwendet werden. Empfindliche Oberflächen werden mit der Roto-Bürste gereinigt. Das nachfließende Wasser spült den Schmutz sofort ab. Oberklasse Dolmar HP-450 Den Hamburger Hersteller verbindet man eher mit hochwertigen Kettensägen. Umso gespannter sind wir, wie es um die Kompetenz bei Hochdruckreinigern bestellt ist. Montage und Ausstattung Die Montagearbeiten sind schnell erledigt.

Männerspielzeug test (Stiftung Warentest) 5/2014 - Gefahren verursacht nicht nur der scharfe Strahl, sondern auch der gelöste Dreck. Angesichts umherfliegender Sand-Querschläger ist eine Schutzbrille empfehlenswert. Verscheuchen Sie ungeschützte Personen aus dem Arbeitsbereich. Asbest ist tabu. Die Hochdruckreini- gung von Asbestzementfassaden und -dächern ist verboten. Große Mengen der gefährlichen Fasern könnten in die Umwelt gelangen. Zögern Sie nicht, notfalls die Polizei zu rufen. Vorsicht, Strom.

Wer reinigt das Auto am besten? auto motor und sport 8/2014 - Auch wenn die teuren Geräte eine höhere Lebensdauer haben, reicht die Einsteigerklasse in der Regel für den Hausgebrauch. Allerdings sollte man vor dem Kauf genau hinschauen und die Geräte - falls möglich - einmal ausprobieren. Denn bei aller Preis-Homogenität, die in der Einsteigerklasse herrscht, gibt es größere Unterschiede, wie der Test zeigt.

Drucksprüher Heimwerker Praxis 3/2013 (Mai/Juni) - Allerdings wollen das Strahlrohr und die Dreckfräse bei der Arbeit mit Kraft geführt werden, wodurch längeres Arbeiten anstrengend wird. Das Laufgeräusch des Hochdruckreinigers ist angenehm erträglich. Fazit Ein Hochdruckreiniger, der allen Anforderungen mehr als gerecht wird. Er beeindruckt mit seiner Kraft und leistet hervorragende Arbeit! Info: Empfindliche Oberflächen sollten mit Hochdruckreinigern nur sehr vorsichtig bearbeitet werden, das gilt auch für Autos.

Spritzen, sprühen, schäumen Heimwerker Praxis 3/2011 - Die meisten Teile werden lediglich ineinandergesteckt. Nur für vier Schrauben benötigt man einen Kreuzschraubendreher. Im Einsatz Nachdem das Gerät an Strom und Wasser angeschlossen ist, kann man sofort mit dem Reinigen beginnen. Als praktisch erweist sich dabei die integrierte Trommel zum Aufund Abwickeln des mit 9 Metern praxisgerecht langen Schlauchs. Egal ob Wagenwäsche oder Hofreinigung, der Kärcher K5.7000 ist ein zuverlässiges Gerät für Standardaufgaben in Haus und Garten.

Nach dem Winterschlaf Heimwerker Praxis 3/2010 - Je nach Größe der Terrasse kann auch über die Anschaffung eines Flächenreinigungsaufsatzes für den Hochdruckreiniger nachgedacht werden. Bei der Arbeit mit dem Hochdruckreiniger sollten Sie bei der Benutzung von Sprühlanze und Dreckfräse daran denken, dass diese bei zu stark eingestelltem Strahl auch intakte Fugen beschädigen können. Dennoch sollten Sie die Fugen kurz mit dem Wasserstrahl absprühen und so schon loses Material fortschwemmen.

Flüster-Hochdruckreiniger Heimwerker Praxis 4/2009 - Flüster- Hochdruckreiniger Um stark verschmutzte Flächen zu reinigen, sind Geräte der Einstiegsklasse oft zu schwach. Geräte der Oberklasse sind hier die bessere Wahl. Doch unabhängig von der Leistungsklasse verfügen alle Geräte im Betrieb über einen recht hohen Schallpegel. Ausstattung Mit einer Leistungsaufnahme von 1,9 Kilowatt kann dieses Gerät an jeder normalen mit 10 Ampere abgesicherten Steckdose betrieben werden.

Drucksache Heimwerker Praxis 3/2007 - Je nach Anwendung die passende Düse einsetzen und Wasser marsch. Bei der Arbeit zeigt sich, dass mit diesem Gerät richtig Spaß aufkommt, denn sie geht schnell voran, wobei der Motor leise und ruhig läuft. Wird mit der Dreckfräse gearbeitet, sollte beim Reinigen von Terrassenplatten aufgepasst werden, dass die Fugenfüllungen nicht zu stark auswaschen. Das Reinigungsergebnis ist ohne Wenn und Aber auf allen getesteten Flächen (Terrasse mit Waschbetonplatten, Betonboden, Auto) gut.

G-Force - ‚PWG1807‘ mountainbike rider Magazine 3/2016 - Im Einzeltest war ein Akku-Hochdruckreiniger, der keine Endnote erhielt.

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Elektrohochdruckreiniger

Hochdruckreiniger mit Elektrobetrieb sind leicht gebaut und verhältnismäßig günstig. Wer jedoch keine Außensteckdose in Reichweite hat, sollte zu einem motorgetriebenen Hochdruckreiniger greifen. Ein Druck von 150 bis 200 bar an der Düsenspitze ist ideal, günstige Geräte bieten jedoch nur schwache 80 bis 100 bar. Wer sich einmal daran gemacht hat, die Fugen von Gartenwegen oder Terrassenplatten per Hand freizukratzen oder die schmierig-klebrige Birkenpollenschicht vom geliebten Auto herabzuwaschen, weiß, dass dies eine Knochenarbeit sein kann. Einfacher kann man es sich mit einem Hochdruckreiniger machen. Das Gerät reinigt dies alles ohne den Einsatz von Chemikalien und bei geringem Wasserverbrauch. Beliebt sind aufgrund ihrer Leichtbauweise und des günstigen Preises Hochdruckreiniger mit Elektrobetrieb. Wer keine Außensteckdosen in Reichweite besitzt oder schlicht ein großes Grundstück hat, wird damit jedoch nicht weit kommen. In diesem Fall empfiehlt sich ihm doch eher ein motorgetriebener Hochdruckreiniger, der dann natürlich mit fossilen Brennstofen wie Gas oder Öl betrieben wird. Von der Leistung her geben sich die Geräte wenig. Bei beiden Typen finden sich in der Einsteigerklasse Reiniger mit 80 bis 100 bar, die jedoch für hartnäckigen Schmutz selten ausreichend sind. Richtig nützlich sind daher erst die Geräte der Mittelklasse mit einem Druck von 150 bis 200 bar. Im Handel selten sind dagegen professionelle Reinigungsgeräte, die problemlos Drücke von 1.000 bar und mehr erzielen. Da der Wasserstrahl eines solchen Hochdruckreinigers sehr scharf ist, besteht sowohl für den Benutzer als auch für die zu bearbeitende Oberfläche ein hohes Risiko der Verletzung beziehungsweise der Materialbeschädigung. Solche Hochdruckreiniger empfehlen sich daher im Grunde wirklich nur für den beruflichen Gebäudeaußenreinigungseinsatz. Im Übrigen ist nicht die gerne beworbene Förderleistung entscheidend, sondern ganz allein der Druck vorne am Düsenausgang. Dieser kann bei den meisten Geräten wie gewünscht reguliert werden. Unter Zusatz von Reinigungsmitteln lässt sich oft auch hartnäckigster Schmutz entfernen, das Reinigergemisch wird in der Regel vor der Kompression erhitzt. Da oft wertvolles Trinkwasser zur Gartenreinigung benutzt wird, arbeitet das Gerät umweltschonend. Zum Vergleich: Durch einen herkömmlichen Wasserschlauch fließt in der gleichen Zeit bis zu acht Mal mehr Wasser als durch einen Hochruckreiniger.