Hochdruckreiniger Für die schnelle und effektive Außenreinigung
Das Wichtigste auf einen Blick:
- Leichtes und schnelles Lösen von Schmutz ohne Schrubben
- Beseitigen hartnäckige Verschmutzungen ohne Chemie
- Verschiedene Aufsätze für mehr Flexibilität
- Wassersparend
- Mit Akku ideal für Camping & Garten
Welcher Hochdruckreiniger ist der beste für mich?
Hochdruckreiniger können grob in unterschiedliche Leistungsklassen (Einsteiger, Mittelklasse und Profis) eingeordnet werden. Die Sortierung basiert auf dem maximalen Druck, den die Hersteller immer angeben. Sinn der Einteilung ist es, dass Sie das beste Gerät für Ihren Einsatzzweck finden. Denn für kleinere Reinigungsprojekte müssen Sie kein überdimensioniertes Gerät für viel Geld kaufen, wenn auch ein Hochdruckreiniger mit weniger Druck ausreicht.
- Klein, relativ leicht und kompakt
- Bis 110 bar Druck
- Ideal für kleinere, gelegentliche Reinigungsprojekte.
- Zum Reinigen von Fahrrädern, Gartenmöbeln und -geräten
- Allrounder mit bis zu 145 bar Druck und einer Fördermenge von 420 bis 500 Liter pro Stunde
- Ideal für die Reinigung von Verschmutzungen im Außenbereich (Gehwegplatten, Zäune, Gartengeräte oder Auto und Motorrad)
- Mit der richtigen Düse und entsprechendem Zubehör können auch anspruchsvollere Reinigungsaufgaben (Terrasse, Dachrinne etc.) erledigt werden
- Kraftpakete mit Druck ab 150 bar
- Ideal für den regelmäßigen Reinigungseinsatz und hartnäckige Verschmutzungen im Außenbereich (Terrasse, Fassade, Pool)
Was zeichnet Elektro-Hochdruckreiniger aus?
Elektro-Hochdruckreiniger sind die gebräuchlichsten Geräte am Markt. Sie werden über den Haushaltsstrom betrieben, wobei der Stromanschluss zur Sicherheit mit einem Fehlerstrom-Schutzschalter von 30 mA gesichert sein sollte.
Stärken
Schwächen
Die Vorteile der akkubetriebenen Hochdruckreiniger
Akku-Hochdruckreiniger sind keine Seltenheit mehr und gehören zum Repertoire der meisten Hersteller. Sie eignen sich für den kurzen mobilen Einsatz, wenn weder Verlängerungskabel noch Steckdose in der Nähe sind. Die meisten Modelle sind sehr kompakt gehalten und besitzen entweder einen abnehmbaren Wassertank oder eine Wasseransaugung, sodass Sie auch aus der Regentonne oder dem See Wasser entnehmen können, wenn kein Wasseranschluss in der Nähe ist. Die leichten Handgeräte sind ideal, um Fahrräder und Gartengeräte abzuspülen.
Stärken
Schwächen
Eine neue Gattung: Die Mitteldruckreiniger
Die sogenannten Mittel- oder Niederdruckreiniger sind mobile Handgeräte mit Akkubetrieb und Wassertank oder Selbstansaugung. Die Modelle stellen ca. 5 bis 25 bar Druck zur Verfügung. Zum Vergleich: Der Druck in der Wasserleitung beträgt ungefähr 5 bar.
So „sanft" können Sie ohne Probleme Ihr Mountainbike oder andere empfindliche Gegenstände abspülen, für die ein Hochdruckreiniger definitiv zu viel des Guten wäre. Mit einigen Modellen können Sie auch unabhängig von einer Wasserleitung Ihre Blumenbeete gießen. Der Druck ist meist regulierbar und Sie haben die Wahl zwischen verschiedenen Sprühbildern.
Stärken
Schwächen
Worauf achten Testmagazine bei Hochdruckreinigern?
In den Tests zeigt sich häufig, dass viel Druck nicht gleichbedeutend mit hoher Reinigungsleistung ist. Vielmehr zählen das gute Zusammenspiel von Pumpe und Düse sowie eine hohe Fördermenge bzw. Durchflussleistung oder auch Schwemmleistung.
Schon ein Arbeitsdruck ab 100 bar und eine hohe Schwemmleistung (ab 400 bis 500 Liter pro Stunde) reichen für eine gute Reinigungsleistung aus. Mit einem hohen Wasserdurchfluss kann der Schmutz gut aufgeweicht und weggespült werden. Die richtige Kombination mit der passenden Düse erledigt dann den Rest.
Ebenfalls wichtig sind in den Tests der Fachmagazine eine gute Verarbeitung und hochwertig verbaute Komponenten (z. B. für Ventile und Pumpe) aus Aluminium oder Messing. Diese Materialien verschleißen weniger schnell und sorgen für eine längere Lebensdauer Ihres Hochdruckreinigers.
Bei preiswerten Modellen dagegen sparen die Hersteller an den Materialien. Deshalb halten die Geräte nicht lange und sind generell nur für gelegentliche Einsätze ausgelegt. Dann bricht hier und da das Rad oder eine Halterung oder aber der Schlauchanschluss oder die Verbindung zur Hochdruckpistole sind wackelig und verschleißen schnell.
Textilverstärkte Druckschläuche sind in Ordnung, aber jene mit Stahlverstärkung sind stabiler und meist im Profisegment zu finden, wo auch mit mehr Druck gearbeitet wird.
Wichtige Komfort-Eigenschaften eines Hochdruckreinigers
Die Leistungsdaten der Hochdruckreiniger unterscheiden sich in der Regel nur marginal voneinander, daher ist es wichtig, dass Sie sich die Bedienelemente ansehen. Denn diese entscheiden über eine komfortable Handhabung und den Spaß an der Arbeit. Allerdings treiben sie auch den Preis in die Höhe.
- Schlauchtrommel, Kabelaufwicklung & Kabelführung bringen Ordnung ins Chaos
- ein Bajonettverschluss ist leichter zu öffnen und langlebiger als einfache Schraubverbindungen
- eine Druckeinstellung an der Pistole ist bequemer als am Gerät
- Steckfächer & Halterungen am Hochdruckreiniger sorgen für griffbereites Zubehör
- Teleskopgriff und große, leichtgängige Räder erleichtern das Manövrieren des Geräts
- ein langer, verstärkter Hochdruckschlauch sorgt für einen großen Aktionsradius
- eine Variodüse erspart Ihnen den ständigen Wechsel zwischen verschiedenen Aufsätzen
- eine Selbstansaugung macht Sie unabhängig von einem Wasseranschluss
- lange Sprühlanze, vor allem bei großen Personen, damit Sie nicht gekrümmt arbeiten
Wie reinige ich meine Terrasse richtig?
Viele nutzen zum Reinigen ihrer Terrasse einen Hochdruckreiniger. Bei Steinplatten gibt es keine Bedenken, es sei denn, es handelt sich um poröses Naturmaterial. Dann sollten Sie – wie auch bei Holzdecks – vorher an einer Stelle probieren, ob die Oberfläche dem Wasserdruck standhält. Bei Weichholz ist das Arbeiten mit einem Hochdruckreiniger nicht zu empfehlen, weil es eher Schaden nimmt, als dass es sauber wird. Für Terrassen bzw. große Flächen gibt es sogenannte Flächenreiniger, die das Wasser mit weniger Druck auf der Oberfläche verteilen und Sie beim Arbeiten vor hochspritzendem Wasser schützen. Zusätzlich können Sie auch Terrassenbürsten zur Vorarbeit nutzen, um ggf. Moose, Flechten und Unkräuter vorher anzulösen und aus den Ritzen zu holen.
Welches Zubehör ist das beste für meinen Hochdruckreiniger?
Die Grundaustattung bei Hochdruckreinigern besteht in der Regel aus einer Dreckfräse (auch Rotordüse und Schmutzfräse genannt), Flachstrahldüse und Punktstrahldüse.
Die Rotordüse ist die effektivste Art, grobe und hartnäckige Verschmutzungen zu beseitigen, da der kräftige Wasserstrahl rotiert. Allerdings können Sie diese Düse nicht auf allen Untergründen anwenden.
Viele Modelle verfügen heutzutage auch über sogenannte Variodüsen, mit denen Sie verschiedene Strahlarten wie Flach- bzw. Fächer- und Punktstrahl einstellen können. Damit entfällt das lästige Wechseln der Düsen.
Mit dem Flächenreiniger (Patiocleaner) können größere Flächen wie Stein- und Holzterrassen, aber auch Fassaden und Garagentore einfacher gereinigt werden. Das Wasser wird darunter auf der Fläche verteilt und die Haube schützt vor hochspritzenden Steinchen und Schmutzwasser.
Die Waschbürste ist sehr praktisch bei der Fahrrad- und Autoreinigung oder anderen empfindlichen Oberflächen. Mit einer vorgesetzten Schaumdüse inkl. Reinigungsmitteltank können Sie auch Reinigungsmittel aufbringen, um eine effektivere Reinigungswirkung zu erzielen.
Ein Wasserfilter ist immer sinnvoll, vor allem dann, wenn Sie das Wasser für den Hochdruckreiniger aus anderen Behältern oder Gewässern entnehmen. Denn durch Fremdkörper und Schwebeteilchen kann die Pumpe Schaden nehmen und somit der Hochdruckreiniger.






































