„Beste Schärfe und Schnittqualität im Praxistest, aber Spalten am Griff; muss von Hand gespült werden.“
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Unser Fazit
21.03.2014
Santoku-Messer
Beste Schärfe, aber problematischer Griff
Bei der Stiftung Warentest (Heft 1/2008) konnte das Kai Seki Magoroku nur einen Platz im Mittelfeld belegen. An der Schärfe gab es nichts auszusetzen, im Gegenteil. Doch der Holzgriff zeigte Schwächen und sorgte für eine Abwertung des Santoku-Kochmessers.
Schneidet unübertroffen
Unter den 20 Messern mit Stahlklinge, die sich einem Vergleich stellen mussten, erzielte beim Schneiden, Wiegen und Hacken nur das Kai Seki Magoroku eine Wertung als „sehr gut“. Die Schnitthaltigkeit ist „gut“, so dass die Stiftung Warentest im Praxis-Kapitel die Note 1,7 vergab, die von keinem anderen Messer im Test erreicht oder übertroffen wurde.
Holzgriff weist Spalten auf
Die Verbindung zwischen Griff und Klinge bekam jedoch nur eine Einstufung als „befriedigend“, und dabei blieb es nicht: Das Holz des Griffes wies Spalten auf, die nur mit Mühe zu säubern waren, deshalb erhielt das Kapitel „Reinigen“ lediglich die Note 4,0 („ausreichend“).
Am Ende nur „befriedigend“
Das Kai Seki Magoroku hinterließ beim Test-Team einen zwiespältigen Eindruck, denn bei der Abwägung stand die hervorragende Schärfe dem nachteiligen Griff gegenüber, am Ende ergab sich daraus die Note 3,0 (befriedigend). Das Kai Seki Magoroku mit einer Klingenlänge von 17 Zentimetern und einem Gewicht von 170 Gramm ist für rund 60 EUR im Handel erhältlich (Amazon). Ob man sich wegen der guten Schnittleistung für dieses Santokumesser entscheiden soll oder in ähnlicher Preislage zum Beispiel das Wüsthof Grand Prix II (Gesamtnote 1,8) mit japanischer Klingenform zu bevorzugen ist, muss jeder für sich selbst beantworten.