Das Wichtigste auf einen Blick:
- Großes Sortiment, bestehend aus Subwoofer, Stand-, Regal- und Center-Lautsprechern
- Hornkonstruktion für besonders hohen Wirkungsgrad
- Klipsch-Lautsprecher überzeugen mit Dynamik, Pegelfestigkeit und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis
- Heritage-Serie: klassisches Design trifft auf moderne Technik
- Aktuelle Modelle wie der RP-500M II auf Studiomonitor-Niveau
- Seit 2021 Teil des Unternehmens Masimo
Klipsch: Ein Klangpionier auf Augenhöhe mit Thomas Edison
Obwohl Paul W. Klipsch „Klipsch & Associates“ offiziell erst 1946 in Hope, Arkansas gründete, konzipierte er den ersten Prototypen seines legendären „Klipschorn“ bereits 1938. Die Idee hinter dem Design basiert auf der Erkenntnis, dass Hörner den Klang effektiver verstärken und insbesondere in Raumecken eine bis dahin unerreichte Klangqualität bieten. Das patentierte Design von 1945 führte 1946 zur Fertigstellung des 3-Wege-Lautsprechers mit Hornlautsprecher-Technologie. Bemerkenswert ist der Eckaufbau des Gehäuses, in welchem der Tiefton-Hornlautsprecher untergebracht ist. So nutzen nicht nur das Lautsprechergehäuse, sondern auch die beiden angrenzenden Wände den Raum als akustischen Trichter, um den Klang satter und tiefer zu gestalten. Zu den bekannten Hornlautsprechern aus dem Hause Klipsch zählen neben dem „Klipschorn“ auch Modelle wie Belle, LaScala, Chorus und Heresy. Für seine herausragenden Verdienste wurde Klipsch 1983 in die „Audio Hall of Fame“ aufgenommen, 1997 folgte die Ehrung in der „Engineering and Science Hall of Fame“ – dort reiht er sich neben berühmten Persönlichkeiten wie Thomas Edison und den Wright-Brüdern ein. 1989 übergab er das Unternehmen an seinen Cousin zweiten Grades und dessen Ehefrau, woraufhin es zunächst in „Klipsch, Inc.“ und später 2000 in „Klipsch Audio Technologies“ umbenannt wurde. Im Jahr 2011 erwarb Audiovox „Klipsch Audio Technologies“ und integrierte es in Voxx International, während Klipsch eigenständig blieb. 2021 erfolgte die Übernahme durch das Medizintechnik- und Audiounternehmen Masimo. Paul W. Klipsch verstarb am 5. Mai 2002 im Alter von 98 Jahren, nachdem er insgesamt 23 Patente angemeldet hatte. Heute umfasst das Sortiment des Unternehmens neben hochwertigen Lautsprechern auch Kopfhörer, In-Ear-Varianten sowie Soundbars.
Klipsch Hornlautsprecher: Kraftvoller Klang in diversen Größen
Wer ein umfassendes Sound-System für Musik und Filme zusammenstellen möchte, findet bei Klipsch maßgeschneiderte Lösungen. Das Portfolio umfasst unter anderem Standlautsprecher, Regallautsprecher, Center-Lautsprecher sowie Subwoofer. Das Unternehmen bietet verschiedene Konstruktionsarten, die von geschlossenen Gehäusen bis zu Modellen mit Passivmembran reichen. Ein besonderes Markenzeichen sind die Hornlautsprecher-Systeme, die sowohl in Standlautsprechern wie dem Klipsch RP-8000F II als auch in Regallautsprechern wie dem Klipsch RP-600M oder dem Klipsch RP-500M II verwendet werden. Der Hauptvorteil der Hornlautsprecher liegt in der Form des Hornhalses, der die Schallfläche bis zu seiner Öffnung vergrößert. Dadurch wird das akustische Signal nicht nur gezielt ausgestrahlt, sondern erhält auch einen deutlich höheren Wirkungsgrad, was zu einer kräftigeren und lauteren Klangwiedergabe führt.
Der Klipsch RP-500M II ist ein passiver Stereo-Regallautsprecher mit Tractrix-Horn, Titan-Hochtöner und Cerametallic-Tieftöner für dynamischen, präzisen Klang. (Bildquelle: amazon.de)
































