Chariot gehört zu den weltweit wenigen Unternehmen, die sich ausschließlich auf die Produktion von Kindertransportern für den Outdooreinsatz spezialisiert haben. Der kanadische Hersteller kann in diesem Bereich auf eine mehr als 20-jährige Erfahrung zurückgreifen. Drei grundlegende Modellreihen führt Chariot im Programm: Die Sportserie wurde speziell für outdooraktive, mobile Eltern entwickelt. Die Urbanserie zeichnen vor allem stadttaugliche Komponenten aus, und die Touringserie punktet mit Stabilität und einem hohen Innenraumniveau. Die Carrier von Chariot sind in Produkttests der Fachmagazine häufig unter dem Stichwort ausgereifte Mittelklasse mit einem relativ hohen Wiederverkaufswert zu finden.
Chariot CX2
Sportserie
Den CX in seiner ein- oder zweisitzigen Version (CX 1 und CX 2) bewirbt der Hersteller als Topmodell für besonders aktive Familien. Er bietet eine Vielzahl an sportlichen Anwendungsmöglichkeiten. Das Magazin
velojournal bewertet den CX 1 als einen „sportlichen Anhänger, der auch sehr gut als
Kinderwagen genutzt werden kann." Er sei ideal für sportliche Eltern, welche die Kinder auch zum Joggen, Skaten und Langlauf mitnehmen möchten (4/2010). Auch den Cougar stellt der Hersteller als Ein- oder Zweisitzer bereit, rückt ihn aber eher in das Allroundersegment. Das Magazin
aktiv Radfahren lobt seine gute Federung und das gute Platzangebot (4/2010), die
Radtouren hebt seinen außenliegenden Kofferraum und die Dachablage hervor (6/2009). Den Abschluss in der Sportserie bildet der Cheetah 1 oder 2 als Leichtgewicht und Sportgerät. Er darf sich mit einem „Sehr gut“ des Magazins
Trekking Bike schmücken - unter anderem dank seines kaum spürbaren Gewichts während der Fahrt sowie beim Transport (1/2012).
Chariot Corsaire 2
Touringreihe
Den Corsaire sieht der Hersteller in seiner Version als Ein- oder Zweisitzer als Begleiter für ausgedehnte Radtouren, aber auch für die täglichen Fahrten. Das
velojournal identifiziert ihn in seiner XL-Version als Alltagsanhänger und „Universalgenie“, der sich mit seiner „fein ansprechenden Federung auch für längere Touren und Reisen gut eignet“ und mit einem sehr einfachen Handling punktet (4/2010 und 2011). Mit dem Cabriolet 2 werden Eltern fündig, die einen klassischen Fahrradanhänger mit ausgewogenen Fahrwerkskomponenten speziell zum Radfahren suchen. Abgerundet wird die Touringreihe vom zweisitzigen Captain 2, dessen Einsatzspektrum angesichts seiner festen Bodenwanne bevorzugt auf Transportaufgaben ausgerichtet ist.
Chariot Chinook 2
Urbanserie
Als besonders stadttauglichen Untersatz hat Chariot den Chinook vorgesehen. In seiner ein- oder zweisitzigen Variante punktet er mit Eigenschaften, die auch von klassischen Buggys erwartet werden. Das beginnt beim frei schwenkbaren Vorderrad für platzsparende Wendemanöver, führt über ein einfaches Schnellfaltsystem und endet beim neigungsverstellbaren Liegesitz. Das Modell soll seinen Einsatz für Unternehmungen freizeitaktiver Eltern, aber auch für sportliche Aktivitäten wie Joggen, Radfahren, Wandern oder Skilanglaufen rechtfertigen können. Wie bei allen Zweisitzern der Sport- oder Touringserie finden auch bei den Urbanmodellen jeweils zwei Babysitze, Babytragetaschen oder Sitzstützen nebeneinander Platz.
Umrüstsets und Zubehör
Aktuell fünf Umrüstsätze ergänzen das Sortiment um das jeweils passende Zubehör für den bevorzugten Einsatzzweck - zum Joggen, Radfahren, Hiking oder Skilanglaufen. Das CTS Buggyset besteht aus zwei einfach montierbaren Rädern für den Buggymodus; das CTS Fahrradset wiederum bereitet den Chariot mit einer Edelstahl-Achskupplung, einer Aluminiumdeichsel, einem Sicherheitswimpel und einem Reflektorset auf asphaltierte Straßen vor. Das CTS Jogging Set legt den Schwerpunkt auf Geländetauglichkeit und Geradeauslauf beim Joggen; mit dem Hikingset und dem Skiset werden Eltern fündig, die auf die passende Transportlösung für Wander- oder Skitouren zurückgreifen und dabei keine Last auf den Schultern haben möchten. Von den Sportarten ausgenommen ist das Inlineskaten: Studien hätten gezeigt, dass Inlineskaten mit einem Chariot-Modell mit einem erhöhten Unfallrisiko einhergehe.