Norma Ortho Vital 7-Zonen-Matratze mit 3 Kernschichten Test
1 Test
Kaltschaummatratze
7 Zonen
ohne Endnote
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Im Test der Fachmagazine
Stiftung Warentest Online
Erschienen: 07.02.2014
Details zum Test
ohne Endnote
Unser Fazit
19.06.2014
Norma Ortho Vital 7-Zonen-Matratze mit 3 Kern-Schichten
Norma Ortho Vital 7-Zonen-Matratze mit 3 Kernschichten: Nichts für große Schläfer
Matratzen müssen heute Höchstleistungen vollbringen. Haltbar und bequem sollen sie sein, den Körper perfekt abstützen, bei Schwitzern hevorragend abdampfen und Frostbeulen kuschelig wärmen. Der Markt ist unübersichtlich geworden, die Preisspannen enorm. Doch schon in den untersten Preiskategorien kann man fündig werden, wie die Ortho Vital 7-Zonen-Matratze wieder einmal beweist. Die vom Discounter Norma vertriebene Kaltschaummatratze konnte bei der Stiftung Warentest ein gutes Resultat erzielen - dabei kostet sie keine 100 EUR. Als klarer Kauftipp taugt sie aber nicht.
Drei Lagen, eine Schicht aus Viskoschaum
Dabei liefert das Datenblatt zunächst einmal nur Positives: Das knapp 9 Kilogramm leichte Modell kommt handlich zusammengerollt und lässt sich an vier angenähten Griffen leicht tragen und drehen. Die Kategorie „H2“ verspricht eine universelle Medium-Härte, drei Lagen einen vernünftigen Aufbau fernab der lieblos aus Billigschaum gestanzten Schnäppchenmodelle. Eines hat der Hersteller allerdings sträflich vernachlässigt: Ober- und Unterseite zu markieren. Das Problem dabei: Die Matratze mit ihren drei Kernlagen besitzt nur auf einer Seite eine Schicht aus Viskoschaum, die sich an die Körperformen anpassen soll. Sobald die falsche Seite oben liegt, schläft es sich deutlich unbequemer, bilanziert die test-Stiftung in ihrem Einzeltest vom Februar 2014.
Gute Liegeeigenschaften für Leichtgewichte
Wer hier nichts falsch machen will, ist auf sein Fingerspitzengefühl angewiesen. Denn die Viskoschaum-Seite ist immerhin gesteppt und schmeichelt mit weichem Griff, beliebiges Drehen und Wenden bleibt also nicht ganz ohne Auswirkungen auf die Liegeeigenschaften wie bei Modellen ohne einen solchen Aufbau. Abstriche sind ferner bei schweren Schläfern des Typs „Schrank“ vonnöten, schreibt die test-Stiftung weiter. Denn die dünnen Schaumstoffschichten stützen groß gewachsene Schwergewichte schlechter ab als leichte Personen, die nur punktförmig und nicht mit dem ganzen Körper einsinken – und sich folglich leichter bewegen können. Positiv am Norma-Modell ist außerdem die gute Haltbarkeitsprognose. Wer sich in der genannten Gruppe der kleineren Leichtgewichte wiederfindet, liegt hier richtig, als universeller Kauftipp für alle Schläfertypen taugt sie leider nicht.