Für wen eignet sich das Produkt?
Das Motorola Moto X Force ist so etwas wie das geheime Flaggschiff des Herstellers - ein Muskelprotz mit robustem Äußeren. Mit dem Moto Z Force erhält es nun seinen Nachfolger. Clevererweise wird dabei nicht einfach auf ein „Mehr“ an technischen Daten gesetzt. Vielmehr steht die Funktionalität und Flexibilität im Fokus: Das Z Style wird über Zusatzmodule wie einen Pico-Projektor, Stereo-Lautsprecher und einen Kameraaufsatz mit optischem Zoom-Objektiv erweitert werden können. Diese Form der Individualisierung hat man sich wohl beim LG G5 abgeschaut.
Stärken und SchwächenMindestens sechs Module soll Motorola laut einem Bericht von areamobile.de vorbereitet haben, also noch mehr als die bereits bekannten Kamera-, Lautsprecher- und Projektor-Erweiterungen. Angeschlossen werden sie über einen 16-Pin-Anschluss magnetisch auf der Rückseite, weshalb das Handy ohne Zusatzmodul auffällig schlank sein soll. Ebenso auffällig: die starke Ausstattung. Die Power liefert ein starker Qualcomm Snapdragon 820, unterstützt von 4 Gigabyte RAM. Für den Nutzer stehen 32 oder 64 Gigabyte zur Verfügung. Auch die Hauptkamera ist mit ihren satten 21 Megapixeln Auflösung und angeblich Laser- sowie Phasenerkennungsfokus bemerkenswert. Echte Schwächen kann man aktuell einfach nicht erkennen – was selten ist bei neuen Topmodellen.
Preis-Leistungs-VerhältnisAuch sonst ist das Motorola Moto Z Force nämlich gut aufgestellt. Es wird zum Beispiel über ein 5,5 Zoll großes Display mit Quad-HD-Auflösung bedient und bietet damit ein gestochen scharfes, fast schon übertrieben gutes Display. Aber da Quad-HD mittlerweile zum guten Ton gehört, geht Motorola hier einfach den Trend mit. Selbst der Akku ist angemessen groß und es gibt modernes USB C sowie NFC für bequemes Koppeln von Bluetooth-Zubehör. Man darf auf den Kostenpunkt gespannt sein - mit rund 500 Euro wird man wohl rechnen müssen.




























