Für wen eignet sich das Produkt?
Gemeinsam mit drei mono- und zwei weiteren multifunktionalen Geräten gehört der Drucker HP PageWide Pro 477dwt zu einer 2016 eingeführten Serie mit einem besonders effizient arbeitenden, seitenbreiten Tintendruckkopf. Gemessen an der Arbeitsgeschwindigkeit belegt das Multifunktionsmodell die Sandwichposition zwischen dem langsameren Versionskollegen 377dw und dem Gruppenprimus Enterprise 586 in den Varianten dn, f und z. Gegenüber dem ansonsten baugleichen Verwandten 477dw fällt die deutlich höhere Kapazität der Papierverwaltung auf. Die umfangreiche Vier-in-eins-Ausstattung ist für Business-Einsätze ausgelegt und dürfte die Anforderungen größerer Büros und Teams mit einem mittleren bis höheren Arbeitsvolumen erfüllen. Die Arbeitsweise mit Pigmenttinte eignet sich dabei insbesondere für den Druck anspruchsvoller Dokumente und Grafiken.
Stärken und SchwächenEine umfassende Konnektivität sorgt für die flexible Integration in die Nutzungsumgebung. Neben dem USB-Zugang und der Ethernet-Schnittstelle stehen drahtlose Verbindungen über WLAN und WiFi-Direct für die Übertragung der Druckaufträge zur Verfügung. Der lokale Druck von einem mobilen Endgerät ist ebenso möglich wie die Interaktion von unterwegs über Dienste der Cloud. Das schnelle Druckwerk arbeitet mit einer Auflösung von 1.200 x 1.200 dpi und gibt bis zu 40 Schwarz-Weiß- oder ebenso viele Farb-Seiten pro Minute aus. Scanner und Kopierer erreichen ebenfalls eine Bildqualität von 1.200 dpi und nutzen für das Einlesen der Vorlagen neben dem Flachbett einen automatischen Dokumenteneinzug. Das ADF-Modul verfügt über eine Dual-Duplex-Funktion und verarbeitet bis zu 50 Seiten. Die Papierverwaltung bedient sich standardmäßig im Duplex-Modus aus zwei jeweils 500 Blatt fassenden Kassetten und einem offenen Einzug für 50 Blatt. Die Kapazität ist um bis zu 1.000 auf insgesamt 2.050 Blatt erweiterbar.
Preis-Leistungs-VerhältnisDer Multifunktions-Farbdrucker des amerikanischen Herstellers HP hatte seinen Marktstart in der zweiten Hälfte des Jahres 2016 und ist im Online-Handel für Beträge ab etwa 500 Euro bestellbar. Die Druckkostenanalyse ermittelt einen Aufwand von 6,9 Cent pro A4-Farbseite für Tinte. Für weniger Geld, aber auch um etwa 50 Prozent langsamer, drucken die Modelle WorkForce Pro WF-5620DWF oder WorkForce Pro WF-6590DWF von Epson. Ein Mitbewerber von Samsung arbeitet um ein Drittel langsamer und stellt dabei 30 Prozent höhere Ansprüche im laufenden Betrieb.



































