Fischer ECU 1720 (Modell 2017) im Test

(E-Bike für Damen)
  • Gut 2,3
  • 2 Tests
3 Meinungen
Produktdaten:
Typ: E-​City­bike
Gewicht: 26 kg
Anzahl der Gänge: 7
Motor-Typ: Mit­tel­mo­tor
Akku-Kapazität: 422 Wh
Mehr Daten zum Produkt

Tests (2) zu Fischer ECU 1720 (Modell 2017)

    • ElektroRad

    • Ausgabe: 1/2017
    • Erschienen: 02/2017
    • Produkt: Platz 12 von 14
    • Seiten: 18

    „gut“ (2,3)

    „Plus: Gute Ergogriffe, griffige Reifen, ausgewogene Fahrleistungen; Leistung & Sensorik des Mittelmotors; Tiefeinstieg, Rücktrittbremse, Mittelmotor.
    Minus: Sattelstütze straff. Rahmenflattern bei hohem Tempo.“  Mehr Details

    • RADtouren

    • Ausgabe: 6/2017
    • Erschienen: 10/2017

    „gut“

    Preis/Leistung: 5 von 5 Punkten, „Tipp Preis / Leistung“

    „Das Fischer Proline ECU1720 zeigt sich im Fahrtest als solides, sehr fahrsicheres Stadtpedelec, das auch auf Tour gut bestehen kann. Das Antriebssystem kann mit einigen bekannten Systemen mithalten, die Verarbeitung fast - wären da nicht kleinere Montagefehler. In der Summe dennoch ein Tipp für ein günstiges Alltagspedelec.“  Mehr Details

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Kundenmeinungen (3) zu Fischer ECU 1720 (Modell 2017)

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  • Bereits na 30 km Fehlermeldung im Display

    30.03.2019 von Frustrierter E Biker

    Nach 2 Testfahrten bereits keine Motor Unterstützung mehr. Nach nur 30 km bereits erste Fehlermeldung im Display und keine Motorunterstützung mehr. Das fängt ja echt gut an...

    Laut Bedienungsanleitung ist der Speedsensor defekt. Und das nach so extrem kurzer Laufzeit. Ich dachte dass ich ein Qualitätsfahrrad gekauft hätte...

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Einschätzung unserer Autoren

ECU 1720 (Modell 2017)

Ernstzunehmende E-Bike-Alternative für Gelegenheitstourer

Stärken

  1. starker Motor
  2. Akku-Reichweite mit Marktdurchschnitt gleichauf
  3. zusätzliche Rücktrittbremse
  4. für schwerere Personen geeignet (Zuladung bis 135 Kilogramm)

Schwächen

  1. Felgenbremsen
  2. Akku am Gepäckträger (Rahmenflattern)

Wie ist das Preis-Leistungs-Verhältnis zu bewerten?

Die Proline-Serie markiert die untere Preisgrenze im aktuellen Marktspektrum, lässt bei der Ausstattung aber kaum Punkte liegen. Die Ersparnis erzielt Fischer in erster Linie durch den Antrieb. Beim Motor handelt es sich nicht etwa um ein Aggregat etablierter Markenanbieter wie Bosch, sondern um ein günstiges, aber dennoch zugkräftiges Bafang-Fabrikat, das auch noch ganze fünf Unterstützungsstufen und eine Anfahrhilfe bereithält.

Bei der Akku-Reichweite sind keine Wunder zu erwarten, für das Preisniveau ist die gebotene Kapazität von gut 400 Wattstunden aber wirklich top. Auf dem Flachen kamen die Tester auf der niedrigsten Unterstützungsstufe mehr als 120 Kilometer weit – stattlich.

Federgabel und gefederter Sattel verbessern den Fahrkomfort, und das nicht nur auf dem Papier, sondern auch auf dem Testparcours. Auch im Gewichtsvergleich kann das Proline mit der Marktnorm souverän mithalten.


Wie sicher ist das E-Bike?

V-förmige Felgenbremsen sind bei den Profitestern wegen ihrer Kraftlosigkeit bei Nässe zwar nicht gern gesehen, im ElektroRAD-Test griffen sie aber sehr gut. Die unterstützende Rücktrittbremse gleicht die generellen Schwächen der V-Bremsen etwas aus. Eine nachträgliche Montage von Scheibenbremsen ist leider nicht möglich.

Vorbildlich ist, dass der Gepäckträger mit dem Rahmen verschweißt wurde. Das infolge des Akku-Gewichts vornehmlich bei hohem Tempo auftretende Rahmenflattern merzt der Hersteller dadurch aber nicht gänzlich aus, wie das Testfazit von ElektroRAD nahelegt. Randbemerkung: Auch kräftigere Personen können zugreifen, denn die vorgesehene Gewichtsbelastung liegt beim Proline bei 135 Kilogramm.


Wo können Ersatz-Akkus gekauft werden?

Montiert ist ein Marken-Akku von Panasonic, der laut Fischer mindestens 750 Ladezyklen packt. Das ist ordentlich. Streikt der Akku, kann über den Herstellershop problemlos Ersatz geordert werden. Die Kosten für die verbaute 48-Volt-Variante belaufen sich allerdings auf fast 500 Euro.


Welche vergleichbaren und günstigeren Alternativen gibt es?

Das sehr ähnliche ER 1704 aus der Ecoline-Produktlinie besitzt zwar einen etwas schwächeren Akku, liegt aber deutlich unter 1.000 Euro und erhält vom ElektroRAD-Magazin immerhin noch ein Befriedigend. Einziger Haken ist der Frontnabenmotor, der zwischenzeitlich zum Auslaufmodell geworden ist – Hinterradantriebe ziehen einfach besser.

Passende Bestenlisten

Datenblatt zu Fischer ECU 1720 (Modell 2017)

Schaltgruppe Shimano Nexus Inter 7
Ausstattung Klingel
Basismerkmale
Typ E-Citybike
Geeignet für Damen
Gewicht 26 kg
Modelljahr 2017
Ausstattung
Extras
Fahrradständer vorhanden
Flaschenhalteraufnahme fehlt
Gefederte Sattelstütze vorhanden
Gepäckträger vorhanden
Lichtanlage vorhanden
Rahmenschloss fehlt
Riemenantrieb fehlt
Schutzbleche vorhanden
Federgabel vorhanden
Schaltung
Schaltungstyp Nabenschaltung
Anzahl der Gänge 7
Bremsen
Bremsentyp Felgenbremse
Rücktrittbremse fehlt
Motor & Stromversorgung
Motor-Typ Mittelmotor
Motorleistung 250 W
Akku-Kapazität 422 Wh
Rahmen
Rahmenmaterial Aluminium
Rahmenform Wave

Weiterführende Informationen zum Thema Fischer ECU 1720 (Modell 2017) können Sie direkt beim Hersteller unter fischer-fahrrad.de finden.

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Schöne Städter

ElektroRad 1/2017 - Zielgruppe: Einsteiger, Kurzstrecken-Fahrer, Ausflügler. Für diese bietet sich das ECU 1720 prima an. Es kombiniert tiefen Einstieg, Mittelmotor, aufrecht-komfortable Sitzposition sowie eine wartungsarme 7-Gang-Nabenschaltung. Diese lässt sich einfach per Drehgriff bedienen und besitzt eine Rücktrittbremse - ein Feature, das Einsteiger favorisieren. Als komfortabel wird auch der Akku im Heck angesehen: Der Einstieg bleibt frei für leichtes Rahmen-Übersteigen. …weiterlesen